11.07.2017

Servicetechniker/in gesucht

Die Solemio sucht zum sofortigen Eintritt einen Servicemonteur. Die Stellenbeschreibung finden Sie hier




05.07.2017

Mieterstromförderung kommt

Kostenloses Merkblatt unterstützt Energie- und Wohnungswirtschaft bei Erschließung des neuen Marktsegments / Weitere Informationen hält die Internetseite www.sonne-teilen.de bereit


Der Bundesverband Solarwirtschaft hat heute ein Merkblatt zur neuen Bundesförderung für solare Mieterstromangebote herausgegeben. Das mit Unterstützung der Intersolar Europe erstellte Papier erscheint nur wenige Tage nach der Verabschiedung des Mieterstromgesetzes im Bundestag und erklärt ausführlich wichtige Neuerungen, die das Gesetz mit sich bringt. "Wir wollen Akteure in der Wohnungs- und Energiewirtschaft über die attraktiven neuen Anreize informieren. Insbesondere Stadtwerke interessieren sich zunehmend für das Thema Mieterstrom als geeignetes Instrument der Kundenbindung", erläutert Carsten Körnig, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Solarwirtschaft (BSW-Solar). Der Solarverband hatte sich zusammen mit Partnern der Immobilienwirtschaft, des Mieterbundes und des Stadtwerkeverbandes VKU für das Mieterstromgesetz stark gemacht, um Mietern den Zugang zu preiswertem Sonnenstrom zu erleichtern.

Das im leicht verständlichen "Frage-Antwort-Stil" gehaltene Merkblatt geht auf die politischen Rahmenbedingungen sowie die Förder- und Ausschlussbedingungen ein und zeigt zusätzliche Landesprogramme auf. Das Merkblatt kann auf der Homepage www.sonne-teilen.de kostenfrei heruntergeladen werden. Auf dem im Aufbau befindlichen Online-Portal hält der BSW-Solar weitere Informationen rund um das Trendthema Mieterstrom bereit.

Hintergrund:

Mithilfe eines Zuschlags von 2,11 bis 3,7 Cent pro Kilowattstunde sollen solare Mieterstrommodelle wirtschaftlich interessant werden für Stadtwerke und Wohnungswirtschaft. Die neue Förderung dürfte in den nächsten Jahren tausenden Mietern den Zugang zu preiswertem Solarstrom ermöglichen. Zugleich schafft sie die Basis für neue Geschäftsmodelle der Energiewirtschaft im Rahmen einer umweltfreundlichen Quartiersversorgung sowie interessante Möglichkeiten der Kundenbindung.


Quelle:BSW-Solar
LInk: www.sonne-teilen.de





12.06.2017

Solar- und Kernenergie im Mai gleichauf

Solarstromrekord im Mai / Nachfrage nach Solarstromanlagen zieht an / Investition in Photovoltaik und Batteriespeicher nach Preisrückgang inzwischen wieder attraktiv

Im Mai haben die in Deutschland installierten Photovoltaik-Anlagen die Rekordmenge von rund 5,57 Terawattstunden Strom produziert. Dies entspricht einem Anteil von 12,3 Prozent an der Nettostromerzeugung. Damit lagen sie mit den Kernkraftwerken (5,65 Terrawattstunden und 12,5 Prozent der Nettoerzeugung) quasi gleichauf. Dies geht aus Berechnungen des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE hervor. Die Nachfrage nach Solarstromanlagen und Batteriespeichern zog in Deutschland nach Auskunft des Bundesverbandes Solarwirtschaft (BSW-Solar) in den letzten Monaten spürbar an, was maßgeblich auf gesunkene Preise zurückzuführen ist.

„Solarenergie ist preiswert geworden und entwickelt sich zu einer wichtigen Säule der Energieversorgung. Jetzt ist der ideale Zeitpunkt für den Einstieg in die eigene Solarenergieversorgung“, sagt Carsten Körnig, Hauptgeschäftsführer des BSW-Solar. Ein Großteil der Solarenergie-Potenziale im Strom-, Wärme- und Mobilitätssektor liege jedoch noch brach und müsse jetzt konsequent gehoben werden, um die Klimaschutzziele zu erreichen, so Körnig. Nach Einschätzung von Wissenschaftlern am Fraunhofer IWES kann die installierte Solarstromleistung in Deutschland bis zum Jahr 2050 auf über 300 Gigawatt ausgebaut werden. Derzeit liegt sie bei rund 42 Gigawatt.

Nach aktuellen Meldedaten der Bundesnetzagentur war der Photovoltaik-Zubau in den ersten vier Monaten dieses Jahres mit rund 480 Megawatt rund 64 Prozent größer als im Vorjahreszeitraum. Beflügelt wird die wachsende Nachfrage durch die seit Herbst 2016 erneut gesunkenen Systemkosten. „Solarstrom vom Eigenheim- oder Gewerbedach gibt’s inzwischen meist bereits für die Hälfte der Preise regionaler Versorgertarife“, so Körnig. „Im Kraftwerksmaßstab kann Solarstrom in Deutschland bereits für rund 6 Cent je Kilowattstunde erzeugt werden. Das Preis-Leistungsverhältnis der Solarenergie liegt damit auf Augenhöhe mit neuen konventionellen Kraftwerken.“

Mit Hilfe eines Solarstromspeichers lassen sich große Anteile des selbst erzeugten Stroms auch selbst verbrauchen. Bereits jeder zweite Eigenheimbesitzer, der sich eine neue Solarstromanlage installiert, kombiniert diese inzwischen mit einem Heimspeicher. Die durchschnittlichen Preise für stationäre Batteriespeicher sanken in den letzten vier Jahren um 40 Prozent. Die Preise gewerblicher Batteriespeicher haben sich in diesem Zeitraum sogar halbiert. Das geht aus einem Preisindex hervor, den der Bundesverband Solarwirtschaft e.V. 2013 mit Unterstützung der Messe Intersolar/EES Europe aufgebaut hat.

Quelle: www.solarwirtschaft.de





16.02.2017

Keine Ökosteuer auf Solarstrom

Bundeskabinett beschließt Verzicht auf steuerliche Belastung selbst erzeugten Solarstroms / Solarbranche begrüßt dies und fordert weitere Schritte zum Abbau von Marktbarrieren

Das Bundeskabinett hat heute beschlossen, Solarstrom auch künftig nicht mit der ursprünglich als Ökosteuer bekannten Stromsteuer zu belasten. Die Solarbranche begrüßt diesen Schritt und fordert den Abbau weiterer Investitionsbarrieren. So sei es an der Zeit, endlich auch Mietern den Bezug preiswert vor Ort erzeugten Solarstroms zu ermöglichen und Solartechnik damit endlich auch in die Innenstädte zu bringen. Andernfalls würden die Klimaschutzziele in Deutschland deutlich verfehlt werden.

Dazu erklärt Carsten Körnig, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Solarwirtschaft (BSW-Solar): "Ökostrom wird auch künftig nicht mit der Ökosteuer belastet. Damit konnte ein gefährlicher Schildbürgerstreich abgewendet werden. Wer selbst- oder vor Ort erzeugten Solarstrom nutzt, wird nicht zusätzlich durch Steuern und Abgaben belastet. Der Solarmarkt in Deutschland erholt sich langsam, dies ist ein wichtiges Vertrauenssignal an Investoren."


Neben den stark gesunkenen Photovoltaikpreisen dürfte dazu auch beitragen, dass ein Großteil künftiger Investoren den selbst erzeugten Solarstrom weiterhin selbst verbrauchen darf und auch künftig an keiner Auktion teilnehmen muss, um eine Förderberechtigung für den eingespeisten Überschussstrom zu erzielen. Die Verpflichtung zur Teilnahme an einer Ausschreibung gilt seit Jahresbeginn nur für Solarkraftwerke im industriellen Maßstab ab einer Leistung von über 750 kWp. Eigenheimbesitzer und die meisten Gewerbebetriebe sind von der letzten EEG-Novelle nicht betroffen.

Im letzten Jahr wurden nach Daten der Bundesnetzagentur rund 51.900 neue Solarstromanlagen mit einer Leistung von rund 1,52 Gigawattpeak (GWp) neu installiert (nach 51.000 Solarstromanlagen mit 1,46 GWp im Vorjahr 2015).

Das gesetzlich fixierte Photovoltaik-Ausbauziel der Bundesregierung liegt bei jährlich 2,5 GWp. Wissenschaftler empfehlen, dieses in etwa zu verdreifachen, um den wachsenden Strombedarf nicht zuletzt im Zusammenhang mit der Elektromobilität und Sektorkopplung klimafreundlich decken zu können.



Quelle: www.solarwirtschaft.de





16.06.2016

EEG-Änderungsgesetz stärkt Solarenergie

Solarbranche erwartet Anziehen der Photovoltaik-Nachfrage durch jüngste Nachbesserungen am EEG 2017 / Bundesverband Solarwirtschaft begrüßt Abbau von Marktbarrieren für Solarstromanlagen und -speicher


Das vom Bundestag verabschiedete EEG-Änderungsgesetz stärkt die Solarenergie. Es lohnt sich wieder, in die Photovoltaik zu investieren. Die Anzahl neu installierter Solarstromanlagen könnte 2017 erstmals seit fünf Jahren wieder spürbar wachsen. Dies erwartet der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW) vor dem Hintergrund der gestern vom Deutschen Bundestag verabschiedeten Nachbesserungen am EEG 2017.

"Verbesserte Förderkonditionen, geringere Abgaben und eine höhere Investitionssicherheit dürften den Inlandsmarkt für Solarstromanlagen und Batteriespeicher beleben. Hinzu kommen die weiterhin sehr guten Finanzierungskonditionen und die aktuell niedrigen Kosten für den Bezug hochwertiger Solarmodule und Speicher. Dies bildet die Basis für attraktive Projektrenditen. Das Interesse bei Eigenheimbesitzern, Gewerbe und Handwerk an der Solarenergie wird in den nächsten Monaten deutlich steigen"


Durch die massiven Kostensenkungen bei der Photovoltaik und die dramatische Verschärfung des Klimaproblems ist die politische Bereitschaft zur Wiederherstellung geeigneter Investitionsbedingungen in Deutschland zuletzt gewachsen. "Die Bundesregierung muss jetzt die Ausbauziele für die Solarenergie deutlich anheben und weitere Wachstumsbremsen lösen. Überfällig ist unter anderem die Abschaffung der Diskriminierung Solarer Mieterstromangebote. Dies ist erforderlich, damit ambitionierte Klimaziele kosteneffizient und bürgernah umgesetzt werden. Auch der absehbar wachsende Strombedarf im Bereich Mobilität kann nur durch einen deutlichen Anstieg der installierten Solarstromleistung im Zusammenspiel mit anderen Erneuerbaren Energien und Speichertechnologien umweltverträglich gedeckt werden"


Hintergrund

Mit positiven Klarstellungen für Photovoltaik-Investoren und verbesserten Rahmenbedingungen für Solarstromspeicher und solare Selbstversorger wurde am gestrigen Abend ein Gesetz mit Nachbesserungen und Änderungen zum EEG 2017 im Bundestag verabschiedet. Die beschlossene Überarbeitung des bereits im Oktober 2016 im Bundesgesetzblatt veröffentlichten EEG 2017 enthält unter anderem Anschlussregelungen zum Bestandschutz beim Eigenverbrauch sowie verbesserte Konditionen für den Betrieb bivalenter Solarstromspeicher. Das neue Gesetz wird Anfang 2017 in Kraft treten. Vorgesehen ist neben verbesserten Förderkonditionen ein höherer Bestandsschutz für getätigte Investitionen.

Die derzeit in Deutschland installierten über 1,5 Millionen Solarstromanlagen decken bereits rund sieben Prozent des deutschen Strombedarfs. Die Erzeugungskosten für eine Kilowattstunde Solarstrom liegen inzwischen - je nach Anlagengröße - nur noch bei 7 - 14 Cent je Kilowattstunde. Sie haben damit das Kostenniveau von Strom aus konventionellen Kraftwerken unterschritten, wenn darin die Belastung der Allgemeinheit durch Gesundheits- und Klimafolgekosten mit berücksichtigt werden. Dies werden aber bis heute nur sehr unzureichend im Strompreis abgebildet, weshalb der Ausbau Erneuerbarer Energien vorerst noch auf politische Unterstützung angewiesen bleibt.


Quelle: www.solarwirtschaft.de





12.02.2015

EEG-Konto im Januar fast 3,5 Milliarden Euro im Plus

Das EEG-Umlagekonto der vier deutschen Übertragungsnetzbetreiber weist mit der Monatsabrechnung für Januar einen Überschuss von rund 3,49 Milliarden Euro aus (Dezember 2,85 Milliarden). Die Einnahmen für Januar beliefen sich auf mehr als 1,91 Milliarden Euro (davon 1,82 Milliarden aus der EEG-Umlage), die Ausgaben betrugen gut 1,26 Milliarden Euro. Als Saldo gab es im Januar ein Plus von knapp 644,3 Millionen Euro.
© PHOTON

http://www.netztransparenz.de




11.02.2015

1,9 Gigawatt Photovoltaikzubau in 2014

Nach den nunmehr vorliegenden Zahlen des Anlagenregisters der Bundesnetzagentur betrug der Zubau an Photovoltaikanlagen für das Jahr 2014  rund 1,9 Gigawatt. Damit sind insgesamt in Deutschland rund 38,23 Gigawatt Solarstromleistung installiert. Allerdings haben sich die Neuinstallationen im Vergleich zu 2013 (mit 3,3 Gigawatt) und 2012 (7,6 Gigawatt) nochmals erheblich reduziert.
Der jährliche Zielkorridor des Erneuerbare-Energien-Gesetzes von 2,4 bis 2,6 Gigawatt wurde deutlich unterschritten. Die monatliche Absenkung der Einspeisevergütung beträgt daher 0,25 Prozent (gemäß § 31 Abs. 4 Nr. 1 EEG). Die Einspeisevergütung für Dachanlagen bis zehn Kilowatt Leistung beträgt jetzt 12,56 Cent pro Kilowattstunde bei Inbetriebnahme ab 1. Januar 2015, ab 1. Februar dann 12,53 Cent und ab 1. März 12,50 Cent. Die Vergütungssätze für sämtliche Anlagenkategorien sind auf den Internetseiten der Bundesnetzagentur einsehbar. © PHOTON
 




08.02.2015

Studie: Deutschland hat durch Energiewende 29 Milliarden Euro gespart

Insgesamt 11,2 Milliarden Euro haben Deutschlands Stromverbraucher allein im Jahr 2013 gespart, weil in großem Umfang Strom aus erneuerbaren Energien ins Netz eingespeist wurden. Zu diesem Ergebnis kommt ein Diskussionspapier »Deutschland ohne Erneuerbare Energien? – Stromkosten und Versorgungssicherheit ohne die Einspeisung Erneuerbarer Energien in den Jahren 2011-2013«. Die Wissenschaftler der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg analysierten den Angaben zufolge, »wie sich Strompreise für Privathaushalte und gewerbliche Kunden entwickelt hätten, wären nach dem Unglück von Fukushima in den Jahren 2011 bis 2013 keine erneuerbaren Energien für die Stromerzeugung verfügbar gewesen«.
Eines der Ergebnisse: Die Strompreissteigerungen in den vergangenen Jahren wären »ohne eine Stromerzeugung aus Wind und Photovoltaik noch deutlich höher ausgefallen« als »die aktuell diskutierten Strompreissteigerungen in Folge des Erneuerbare-Energien-Gesetzes«. Das verringerte Stromangebot an den Strommärkten hätte »das Gleichgewicht aus Angebot und Nachfrage hin zu deutlich höheren Börsenpreisen verschoben«. Demgegenüber »wirkten sich der Ausbau erneuerbarer Energien und das daraus resultierende Überangebot an den Strommärkten sogar erheblich preismindernd aus«. Die Analyse zeige, dass sich im Handel von Strom für den Folgetag (»Day-Ahead«) auf dem Spotmarkt des European Power Exchange »die Strompreise ohne Wind und Sonne beispielsweise für das Jahr 2013 aufgrund des erheblich geringeren Stromangebots im Mittel um 5,29 Cent pro Kilowattstunde erhöht« hätten. Den Kosten der EEG-Umlage von etwa 20,4 Milliarden Euro stünden dadurch im Jahr 2013 Einsparungen für konventionell erzeugten Strom von rund 31,6 Milliarden Euro gegenüber. Aus den historischen Börsendaten errechne sich damit für die Endverbraucher Einsparungen in Höhe von insgesamt etwa 11,2 Milliarden Euro. Überdies hätte ohne Wind und Photovoltaik die Stromnachfrage des Jahres 2013 nicht gedeckt werden können (ohne Reservekraftwerke, Regelreserve und mögliche Stromimporte).
Fazit der Studie: Der massiven Ausbau erneuerbarer Energien reduzierte »für die Letztverbraucher nicht nur die Gesamtkosten des Strombezugs«, sondern erhöhte auch die Versorgungssicherheit. Mit der Abschaltung der verbleibenden sechs Kernkraftwerke bis 2022 werde sich das Gleichgewicht aus Angebot und Nachfrage allerdings so stark verschieben, dass »mit Strompreissteigerungen von bis zu sieben Cent pro Kilowattstunde in nur zwei Jahren zu rechnen« sei. Daher müssten spätestens ab 2023 »zusätzliche Erzeugungskapazitäten, insbesondere mit Technologien zur Spitzenlasterzeugung zur Verfügung stehen, um den Wegfall der Kernkraftwerke auszugleichen«.
© PHOTON


http://www.uni-erlangen.de
http://www.fau.de/2015/02/03/news/erfolg-in-sachen-energiewende/




06.02.2015

PV*SOL app nun auch für das iPhone erhältlich

Die PV*SOL app hilft Hausbesitzern und Planern bei der Entscheidung für das richtige PV-System auf ihrem Hausdach. In vier einfachen Schritten ermittelt die Software die notwendigen Kenndaten und berechnet den möglichen Solarertrag. Die App ist ab sofort im App Store erhältlich.




10.01.2015

Informationen zur Meldepflicht von PV- Anlagen

Nach der Anlagenregisterverordnung sind die Betreiber von Anlagen zur Erzeugung von Strom aus erneuerbaren Energien verpflichtet, ab dem 1. August 2014 neu in Betrieb genommene Anlagen zu melden.
Die Meldepflicht betrifft unter anderem alle Solarstromanlagen. Die Meldepflicht des Anlagenregisters trifft grundsätzlich nur neu in Betrieb genommene Anlagen.

Bestandsanlagen müssen sich nur melden, wenn bestimmte meldepflichtige Ereignisse eintreten, dies kann z.B. eine Änderung der installierten Leistung sein.
Neue Anlagen werden erst dann nach dem EEG gefördert, wenn der Betreiber sie im Anlagenregister registrieren lässt. Die Meldung muss spätestens drei Wochen nach Inbetriebnahme erfolgen, damit es nicht zu finanziellen Einbußen des Anlagenbetreibers kommt.
 
Weitere Informationen finden Sie hier:
http://www.bundesnetzagentur.de/DE/Sachgebiete/ElektrizitaetundGas/Unternehmen_Institutionen/ErneuerbareEnergien/Anlagenregister/Anlagenregister_node.html
 




18.10.2013

Die Strompreis-Lüge

Jetzt haben die Angriffe auf das Erneuerbare-Energien-Gesetz wieder Hochkonjunktur. Der Grund: Ab 2014 steigen die Strompreise erneut um etwa einen Cent. Schuld daran sind natürlich wieder einmal die erneuerbaren Energien. Sie dienen seit mindestens zehn Jahren als Sündenbock für höherer Stromrechnungen. Die alte Energiewirtschaft und ihre politischen Helfershelfer haben bei dieser Kampagne ein raffiniertes Lügengeflecht zusammengestrickt.

Erste Lüge: Die erneuerbaren Energien sind die Preistreiber. Richtig ist, dass in den letzten zehn Jahren die Strompreise um 11,5 Cent je KWh gestiegen sind, die Ökostromumlage aber nur um 4,9 Cent.

Zweite Lüge: Steigende Energiepreise sind verantwortlich für Armut in Deutschland. In Wahrheit sind die Ölpreise hierzulande seit 2009 um 300% gestiegen - der Strompreis aber nur um 60%. Armut ist ein Problem der Sozialpolitik, nicht der Energiepolitik.

Dritte Lüge: Allein der Ökostrom wird stark subventioniert. Die Wahrheit ist, dass seit dem Jahr 2000 die Einspeise-Vergütung für das EEG 60 Milliarden Euro betrug, aber Kohle- und Atomenergie seit vielen Jahrzehnten mit insgesamt über 400 Milliarden Euro an staatlichen Subventionen unterstützt wurden.

Hinzu kommt, dass die riesigen Folgekosten der atomar-fossilen Energiewirtschaft unbezahlbar sind, während bei erneuerbaren Energien so gut wie keine Folgekosten - und schon gar keine Ewigkeitskosten wie bei Kohle und Atom - anfallen.

Fakt ist: Das EEG ist ein Erfolgsmodell
An seinem Beginn vor 13 Jahren hatten wir fünf Prozent Ökostrom, heute 25%. Genau deshalb haben bislang 60 Länder das deutsche EEG übernommen.

Was ist zu tun?
1. Weniger Firmen von der Ökostromumlage befreien.
2. Weniger Steuern auf Ökostrom.
3. Der immer zunehmende Ökostrom macht an der Leipziger Strombörse den Strom insgesamt für die Stromindustrie immer billiger.
Dieser Preisvorteil muss an die privaten Stromkunden weitergegeben werden.
Der Strompreis kann also durch kluge politische Maßnahmen billiger werden anstatt wie im jetzigen System immer teurer. So führt eine intelligent gemanagte Energiewende zu moderaten und sozial verträglichen Strompreisen, weil die Abhängigkeit von fossilen und atomaren Rohstoffen sinkt.

Die Politik und die alte Energiewirtschaft sollten nicht länger den leicht durchschaubaren Versuch machen, uns für dumm zu verkaufen.

Eine dauerhaft sichere und preiswerte Energiepolitik erfordert die ultimative Beschleunigung zu 100 Prozent erneuerbarer Energie.

Quelle: pv-magazine vom 17. Oktober 2013 Franz Alt




17.10.2013

Photovoltaik wirkt sich künftig kaum noch auf EEG-Umlage aus

Agora Energiewende hat eine Studie vorgelegt, wonach sich die EEG-Umlage in den kommenden Jahren kaum verändern wird. Die Weiterhabe des gesunkenen Börsenstrompreises an die Verbraucher könnte zudem den Anstieg kompensieren. Der weitere Ausbau der Photovoltaik wird keinen nennenswerten Einfluss mehr auf die EEG-Umlage haben, so ein Ergebnis der Wissenschaftler des Öko-Instituts.

Agora Energie hat eine Kurzanalyse des Öko-Instituts zur EEG-Umlage 2014 sowie der zu erwartenden Entwicklung in den kommenden Jahren vorgelegt. Zentrale Ergebnisse der Studie sind, dass die EEG-Umlage in den kommenden Jahren nicht mehr wesentlich steigen wird. Für 2017 erwarten die Wissenschaftler einen Wert von 6,7 Cent je Kilowattstunde. Im kommenden Jahr wird die EEG-Umlage bei 6,24 Cent je Kilowattstunde liegen, wie die Übertragungsnetztbetreiber am Dienstag bekanntgaben. Zudem zeigt die Kurzanalyse, dass die Steigerung der EEG-Umlage von knapp einem Cent je Kilowattstunde bei weitergabe der gesunkenen Börsenstrompreise an die Verbraucher mehr als kompensiert werden könnte.

Auf der anderen Seite sind es gerade die gesunkenen Börsenstrompreise, die derzeit den Anstieg der EEG-Umlage hauptsächlich verursachen. Dies mache 0,36 Cent je Kilowattstunde der Steigerung im kommenden Jahr aus. Auch die Industrieprivilegien schlugen der Studi zufolge mit 0,14 Cent je Kilowattstunde zu Buche. Die energieintensiven Unternehmen zahlen weiterhin nur den minimalen Beitrag von 0,05 Cent je Kilowattstunde. Dieser Wert ist seit der Schaffung der EEG-Umlage nicht erhöht worden. Die Zahl der Unternehmen, die privilegiert sind, hat sich indes vervielfacht.

Nach der Studie der Agora Energiewende hat der Ausbau der Erneuerbaren einen Anteil von 46 Prozent oder 0,44 Cent an der Umlagesteigerung im kommenden Jahr. Der größte Kostenblock sei mit 0,19 Cent dabei die Offshore-Windkraft. Die in den vergangenen Jahren immer wieder als Sündenbock verschrieene Photovoltaik schlage hingegen gerade einmal mit 0,08 Cent zu Buche und damit noch weniger als die Windkraft an Land. Das Öko-Institut hat sich in seiner Analyse auch mit der künftigen Rolle des Solarstroms für die EEG-Umlage auseinander gesetzt. Demnach seien durch die teuren Zubau-Jahrgänge 2010, 2011 und 2012 bereits 87 Prozent der künftigen Kosten für den Solarstrom langfristig festgelegt. Die seit 2012 gebauten Anlagengenerationen werden hingegen nur noch einen Anteil von 13 Prozent an den langfristigen Kosten der Solarstromförderung habem. "Das bedeutet auch: ca. 90 Prozent der Kosten (wenn man die Anlagen bis September 2013 mitzählt), die langfristig für die Photovoltaik anfallen, sind zum heutigen Zeitpunkt - Herbst 2013 - breits durch die bisher existierenden Anlagen festgelegt", so ein Ergebnis der Studie. Die Wissenschaftler nehmen dabei an, dass das offizielle Ausbauziel für Photovoltaik von 52 Gigawatt etwa Anfang des Jahres 2018 erreicht wird. Dann würde die Solarförderung nach den derzeit geltenden EEG-Richtlienen auslaufen.

Quelle: pv-magazine vom 16. Oktober 2013 (Sandra Enkhardt)




16.10.2013

EEG-Umlage steigt auf 6,24 Cent

Die EEG-Umlage wird von derzeit 5,28 Cent pro Kilowattstunde um rund 20 Prozent auf 6,24 Cent im kommenden Jahr steigen. Dies teilten die für die Verwaltung der Umlage zuständigen vier Übertragungsnetzbetreiber (ÜNB) gestern mit. Die Produktion von Strom aus erneuerbaren Energien steigt nach den Erwartungen der ÜNB um rund 11 Prozent von derzeit 135 auf dann 150 Terawattstunden. Solarstrom trägt den Berechnungen der ÜNB zufolge ungefähr 2,4 Cent zur Gesamthöhe der Umlage bei, 1,3 Cent entfallen auf Biomasse, 1,0 Cent auf Wind Onshore, 0,3 Cent auf Wind Offshore und weniger als 0,1 Cent auf andere regenerative Energien. Insgesamt ergebe sich für 2014 ein Umlagebetrag von 23,6 Milliarden Euro. Diese Summe beinhaltet neben den Vergütungszahlen sowie Verwaltungskosten unter anderem eine sogenannte Liquiditätsreserve, mit der unter anderem jahreszeitlich bedingte Einspeiseschwankungen abgefedert werden sollen. Diese schlägt sich mit rund 0,5 Cent je Kilowattstunden in der Umlage nieder. Der Ausgleich der Unterdeckung des Umlagenkontos aus dem laufenden Jahr in Höhe von rund 2,2 Milliarden Euro wird rund 0,6 Cent je Kilowattstunde zur Umlage 2014 beitragen. Der Bundesverband Solarwirtschaft e.V. (BSW) sieht nur einen geringen Anteil des Anstiegs durch die Photovoltaik verursacht. Nach Angaben des Bundesumweltministeriums seinen die Kosten für neue Solarstromanlagen seit 2012 um rund 85 Prozent zurückgegangen. Der Zubau neuer Photovoltaikanlagen mache lediglich 0,08 Cent des aktuellen Anstiegs aus, heißt es in einer BSW-Pressemeldung. Hauptkostentreiber seien mit rund 70 Prozent des Anstiegs die gestiegenen Börsenstrompreise sowie die Ausnahmeregelungen für die Industrie. Unterdessen erklärte der noch amtierende Bundesumweltminister Peter Altmaier, das Tempo, in dem die EEG-Umlage in den letzten Jahren gestiegen sei, sei nicht hinnehmbar: "Der erneute Anstieg der EEG-Umlage hätte verhindert werden können, wenn Bund und Länder sich rechtzeitig auf die Einführung einer Strompreisbremse geeinigt hätten", so Altmaier weiter.

Quelle: PHOTON vom 16. Oktober 2013




11.10.2013

Bund der Energieverbraucher fordert Festhalten am EEG

Der Bund der Energieverbraucher e.V. fordert den weiteren raschen Ausbau der erneuerbaren Energien. Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) sei "das richtige Instrument dafür", es müsse jedoch "deutlich reduziert werden". In einer gestern veröffentlichten Mitteilung nennt der Verband eine Reihe von Punkten, die seine Position untermauern sollen.

Demnach entfallen nur rund 2,5 Eurocent pro Kilowattstunde auf die Förderung der erneuerbaren Energien - der Rest sei "unnötiger Ballast". Die Ausnahmeregelung für energieintensive Unternehmen belaste die Umlage ebenso wie der Rückgang der Börsenstrompreise. Zudem sei die EEG-Umlage nur zur Hälfte für die Strompreissteigerung in den letzten zehn Jahren verantwortlich. Am EEG müsse festgehalten werden, eine "wohldurchdachte Reform der Förderung" könne die Verbraucher entlasten und gleichzeitig den Ausbau der erneuerbaren Energien beschleunigen.

Quelle: PHOTON vom 11. Oktober 2013




09.10.2013

SRU: Photovoltaik und Windkraft sind Leittechnologien der Zukunft

Das Beratergremium in Umweltfragen der Bundesregierung hat ein Eckpunktpapier vorgelegt, in dem die Kriterien für eine Reform des Strommarktes definiert werden. Ziel sollte dabei der vollständige Umstieg auf erneuerbare Energien bleiben. Klimaschädliche Kohlekraftwerke müssten hingegen endlich vom Netz. Zunächst muss es aber um die Versachlichung der Kostendebatte gehen.

Der Sachverständigenrat für Umweltfragen (SRU) der Bundesregierung hat ein Eckpunktepapier zur Weiterentwicklung des Strommarktes veröffentlicht. Darin seien die zehn zentralen Empfehlungen des Gremiums enthalten, die in einem Sondergutachten Ende November 2013 offiziell veröffentlicht werden, hieß es in einer Mitteilung. Der SRU plädiert in seinem Papier "Den Strommarkt für die Zukunft gestalten" für einen schrittweisen Übergang zu mehr Markt bei der Förderung erneuerbarer Energien. Der weitere Ausbau von Photovoltaik, Windkraft und Biomasse in Deutschland müsse auch nach einer EEG-Reform sichergestellt sein. Zugleich müssten die inflexiblen und klimaschädlichen Kohlekraftwerke vom Netz genommen werden. "Das geht nur mit Reformen des EEG und nicht mit seiner Abschaffung", sagte der Vorsitzende des SRU, Martin Faulstich.

Ein erster Schritt müsse sein, die Kostendebatte über den Ausbau der erneuerbaren Energie zu versachlichen. "Die aktuell stark diskutierte EEG-Umlage ist ein ungeeigneter Indikator für die angeblich zu hohen Ausgaben, weil sie die Kosten der Energiewende überzeichnet.", so die Ansicht der Sachverständigen. Der SRU empfehle daher einen umfassenden volkswirtschaftlichen Kostenbegriff, der den Ausbau der Erneuerbaren mit denen der konventionellen Energieversorgung vergleiche. "Der SRU geht davon aus, dass Windkraft und Photovoltaik in einigen Jahrzehnten die Leittechnologien eines zukünftigen Energiesystems sein werden", heißt es in dem Papier. Das gesamte Energiesystem müsse sich damit auf neue Anforderungen einstellen, indem es flexibler werden muss. Die konventionellen Kraftwerke müssten sich dabei den Erfordernissen der Erneuerbaren unterordnen.

Mehr Markt für die Erneuerbaren will der SRU über gleitende Marktprämie erreichen. Die Direktvermarktung solle für alle neu installierten Erneuerbaren-Energien-Anlagen verpflichtend werden, so eine Forderung. "Im Gegensatz zu anderen Modellen der Direktvermarktung ist die gleitende Marktprämie kostengünstiger, weil sie die Risikoaufschläge auf Investitionen in erneuerbare Energein niedrig hält", heißt es weiter. Der Umstieg auf erneuerbare Energien müsse zudem mit dem Ausbau von Gaskraftwerken einhergehen. Diese flexiblen Kraftwerke seien derzeit wegen "den erheblichen Überkapazitäten von emissionsintensiven und unflexiblen Kohlekraftwerken" nur schwer wirtschaftlich zu betreiben. Ein hoher Zertifikatepreis würde helfen, diesen nStrukturwandel voranzutreiben. Aus Sicht des SRU müsse sich die Bundesregierung daher für einen funktionierenden Emissionshandel einsetzen.

Die Sachverständigen sprechen sich in ihrem Eckpunktepapier auch für eine größere europäische Zusammenarbeit auf dem Energiemarkt aus. Mit Blick auf die Politik hierzulande fordern sie eine enge Zusammenarbeit zwischen den beteiligten Ministerien, Bund, Ländern und EU. Ein eigenständiges Energieministerium hält der SRU aber nicht für die geeignete Lösung. "Die zentrale Koordination der staatspolitischen Grundsatzaufgabe "Energiewende" sollte stattdessen ein Staatsminister im Bundeskanzlermat übernehmen, wie es weiter heißt.

Quelle: pv-magazine vom 09. Oktober 2013 (Sandra Enkhardt)




09.10.2013

FAZ: EEG-Umlage 2014 soll auf 6,3 Cent je Kilowattstunde steigen

Offiziell werden die Übertragungsnetzbetreiber erst in knapp einer Woche die genaue Höhe der EEG-Umlage verkünden. Die Spekulationen über einen erneuten starken Anstieg befeuern derweil die Diskussion über die Förderung von Photovoltaik, Windkraft und Biomasse in Deutschland. Der Sachverständigenrat für Umweltfragen fordert indes die Versachlichung der Kostendebatte.

Die Übertragungsnetzbetreiber werden erst am 15. Oktober die Höhe der EEG-Umlage 2014 verkünden. Doch wie bereits in den Vorjahren gibt es in den Tagen und Wochen davor bereits heftige Spekulationen über den möglichen Anstieg. Diese werden gern genutzt, um das EEG mit dem der Bau neuer Photovoltaik-, Windkraft- und Biomasse-Anlagen in Deutschland gefördert wird, in Frage zu stellen. Nun berichtet die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" unter Berufung auf Kreise, dass die EEG-Umlage von derzeit 5,277 auf 6,3 Cent je Kilowattstunde im kommenden Jahr steigen werde. Für die privilligierten Letztverbraucher - also die von den Ausnahmeregelungen profitieren energieintensive Industrie - wird sich derweil nichts ändern. Die zur EEG-Umlagebefreiung herangezogene Summe ist seit Einführung nicht erhöht worden.

Die EEG-Umlage wird gern als Kriterium für eine Überförderung der Erneuerbaren in Deutschland herangezogen. Dabei sind es mitnichten die Kosten für neu installierte Erneuerbare-Energien-Anlagen, die die Umlage jedes Jahr weiter steigen lassen. Die Ursachen liegen vielmehr in den immer weiter ausgedehnten Ausnahmeregelungen für die Industrie sowie den Konstruktionsfehler in der Berechnung, dass sich der durch die Erneuerbaren sinkende Börsenstrompreis negativ auf die Umlage auswirkt.

"Die Hauptursache für die steigende EEG-Umlage liegt in den gesunkenen Börsenstrompreisen und nicht am Ausbau der Erneuerbaren Energien. Denn die EEG-Umlage kompensiert die Differenz zwischen Börsenstrompreis und garantierter Einspeisevergütung für die Erneuerbaren", sagt Greenpeace-Energieexperte Niklas Schinerl. Selbst der Sachverständigenrat für Umweltfragen hat in einem Eckpunktepapier dazu aufgefordert, die Kostendebatte bei den erneuerbaren Energien in Deutschland zu versachlichen. Nach Ansicht des Beratergremiums der Bundesregierung sind neue Photovoltaik-, Windkraft- und Biomasse-Anlagen gerade einmal für 13 Prozent des Anstiegs der EEG-Umlage verantwortlich. Ganz deutlich heißt es in dem Papier, dass die EEG-Umlage als Indikator für die Kosten der Erneuerbaren Energien untauglich sei.

Quelle: pv-magazine vom 09. Oktober 2013 (Sandra Enkhardt)




08.10.2013

EEG-Umlagekonto für September im Plus

Mit einem Plus von gut 91 Millionen Euro geht das EEG-Umlagekonto aus dem Monat September heraus. Der Gesamtsaldo steht damit bei minus 2,197 Milliarden Euro und damit besser als zu Beginn des Jahres (minus 2,270 Milliarden Euro) und deutlich besser als der Septembersaldo des Vorjahres (minus 2,589 Milliarden Euro). Diese Tendenz steht im Widerspruch zu Prognosen, die in den vergangenen Wochen einen steilen Anstieg der EEG-Umlage 2014 von derzeit 5,277 auf über sieben Cent pro Kilowattstunde vorausgesagt hatten.

Quelle: PHOTON vom 08.10.2013

http://www.eeg-kwk.net/de/file/2013-10-02_EEG-Konto_2013_September_INT
ERNETVEROEFFENTLICHUNG.pdf





07.10.2013

Modulpreise steigen wieder

Nachdem in der vergangenen Woche die Modulpreise erstmals seit längerer Zeit gesunken waren, folgen sie nun wieder einem Aufwärtstrend. Dem PHOTON-Modulpreisindex zufolge stieg der Durchschnittspreis für monokristalline Module im Vergleich zur Vorwoche um 4,0 Prozent von 75 auf 78 Cent je Watt. Der Wert für polykristalline Module stieg um 7,9 Prozent von 63 auf 68 Cent.

Lediglich Preise für Module aus chinesischer Produktion blieben stabil bei 59 Cent pro Watt. In allen drei genannten Kategorien ist in den zurückliegenden sechs Monaten, also seit Mitte April, auch der aus den wöchentlich ermittelten, teilweise stark schwankenden Durchschnittspreisen errechnete, langfristige Trendwert gestiegen - am deutlichsten weiterhin bei monokristallinen Modulen von 66 auf aktuell 77 Cent um 16,7 Prozent.

Bei multikristallinen Modulen ging der Trendwert von 59 Cent auf 65 Cent um 10,2 Prozent nach oben und in der Kategorie der in China produzierten Module von 56 auf 59 Cent um 5,4 Prozent.

Der Preisindex wird jede Woche von der PHOTON-Redaktion erstellt. Grundlage sind die Angebotspreislisten von Händlern und Systemhäusern auf dem deutschen Spotmarkt. Der komplette Preisindex mit den Trends bei anderen Zelltechnologien, für verschiedene Herkunftsregionen sowie für Wechselrichter erscheint regelmäßig im Magazin >PHOTON Profi<. Ein Teil davon erscheint als PDF-Datei auch jeden Montag im PHOTON-Newsletter.

Quelle: PHOTON vom 07.10.2013




04.10.2013

IHS: Mehr als 40 Gigawatt weltweiter Photovoltaik-Zubau 2014

Erstmals könnten im kommenden Jahr die neu installierten Photovoltaik-Leistung auf mehr als 40 Gigawatt steigen. Nach zwei Jahren mit geringen Zuwachsdaten wäre dies ein deutlicher Nachfrageschub. Auch der europäische Photovoltaik-Markt wird nach IHS-Angaben wieder anziehen.

Nach nur geringen Zuwächsen beim weltweiten Bau neuer Photovoltaik-Anlagen in den vergangenen zwei Jahren könnte die Nachfrage 2014 wieder deutlich stärker werden. Nach dem jüngsten Bericht der Analysten von IHS wird im kommenden Jahr voraussichtlich der Photovoltaik-Zubau weltweit erstmals über 40 Gigawatt liegen. Die Erwartungen für dieses Jahr liegen den Analysten zufolge bei einer neu installierten Photovoltaik-Leistung von 35 Gigawatt. Mit der erwarteten Steigerung um 17 Prozent gehe eine zweijährige Abkühlung des Marktes zu Ende, in dem nur geringe jährliche Wachstumsraten von maximal 15 Prozent erreicht worden seien, so IHS in seinem vierteljährlichen aktualisierten PV Demand Market Tracker.

Die Umsätze würden mit 89 Milliarden US-Doller im kommenden Jahr nur leicht unter der bisherigen Höchstmarke aus dem Jahr 2011 leigen. "Die Photovoltaik-Installationen werden 2014 durch niedrige Systempreise, die Schaffung neuer Märkte in aufstrebenden Regionen und das anhaltende Wachstum in wichtigen Ländern wie USA, Japan und China getrieben", sagt Ash Sharma, Senior Research Director für den Solarbereich bei IHS. Auch die Aussichten für die Solarindustrie seien gut. Die Photovoltaik-Hersteller könnten sich Hoffnung auf steigende Umsätze machen und die wirtschaftlichen Bedingungen würden sich insgesamt verbessern, so Sharma weiter.

Der europäische Photovoltaik-Markt könnte 2014 ebenfalls auf eine Erholung hoffen, heißt es bei IHS weiter. Nach rückläufigen Zubauzahlen in den Jahren 2012 und 2013 sei nun wieder eine steigende Nachfrage zu erwarten. "Während die Photovoltaik-Installationen weiterhin in den etablierten Märkten wie Deutschland und Italien sinken oder stagnieren werden, wird ein erhebliches Wachstum in aufstrebenden Ländern wie Türkei, Polen, Ukraine und Russland erwartet", so die Einschätzung von Sharma. Dieses Wachstum in den neuen Märkten werde die schlechteren Bedingungen für den Bau neuer Photovoltaik-Anlagen in den etablierten Ländern ausgleichen. Doch auch wenn es wieder einen Zuwachs bei der neu installierten Leistung in Europa geben wird, wird der Weltmarktanteil weiter sinken. Nach Angaben von IHS könnte er 2014 auf 29 Prozent fallen, während der Anteil Asiens am weltweiten Photovoltaik-Zubau von 29 Prozent in diesem Jahr auf 48 Prozent steigen werde.

Starkes 4. Quartal erwartet

Eine weiter steigende Nachfrage erwarten die Analysten aber auch bereits für das vierte Quartal 2013. Weltweit sei mit dem Bau neuer Photovoltaik-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 9,8 Gigawatt zu rechnen. Dies sei der größte Zuwachs in einem Quartal seit zwei Jahren. Teilweise werde der Aufschwung durch angekündigte Kürzung der Solarförderung in verschiedenen Ländern zum Jahreswechsel getrieben. Nachdem in Deutschland mit der letzten EEG-Novelle monatliche Kürzungen der Photovoltaik-Einspeisevergütung eingeführt worden, in dieses Phänomen hierzulande nicht mehr zu beobachten. IHS nennt vor allem China als Beispiel für einen Jahresendrallye. Dort würden im 4. Quartal vorraussichtlich Projekte mit mehr als zwei Gigawatt Leistung realisiert, um sich noch die höhere Förderung zu sichern.

Quelle: pv-magazine vom 02. Oktober 2013 (Sandra Enkhardt)




19.09.2013

Bevölkerung lehnt Förderstopp für Erneuerbare ab

Eine aktuelle Meinungsumfrage zeigt, dass die Deutschen einen weiteren Ausbau der erneuerbaren Energien befürworten. Die politischen Diskussionen über die Kosten der Energiewende haben daran wenig geändert. Zudem sprechen sich die große Mehrheit der Befragten unabhängig von ihrer Parteipräferenz gegen einen Stopp der Förderung für Photovoltaik, Windkraft und Biomasse aus.

93 Prozent der Deutschen sind für einen weiteren, zügigen Ausbau der erneuerbaren Energien in Deutschland. Die ergab eine repräsentative Meinungsumfrage von TNS Emnid, die von der Initiative "Erneuerbare Energiewende Jetzt" im September in Auftrag gegeben hat. Zwei Drittel der gut 1000 Befragten sehen die Nutzung und den Ausbau erneuerbarer  Energien als "sehr oder außerordentlich wichtig" an. Immerhin noch 27 Prozent finden dies der Umfrage zufolge wichtig. Nur sechs Prozent der Befragten antworten, dass die Energiewende für sie "weniger oder überhaupt nicht wichtig" sei. "Trotz der in allen Medien geführten Kostendebatte sind die Bürgerinnen und Bürger nach wie vor von den Vorteilen einer zunehmend erneuerbaren Energieversorgung überzeugt und leisten auch bereitwillig einen finanziellen Beitrag für die Energiewende", sagte Philipp Vohrer, Geschäftsführer der Agentur für Erneuerbare Energien (AEE), bei der Vorstellung der Studie.

Ein ganz klares Ergebnis gab es auch auf die Frage, ob die Förderung von Photovoltaik, Windkraft und Biomasse gestoppt werden soll, um den Strompreis zu senken. Für drei Viertel der Befragten sei dies keine Option. In Korrelation mit der Parteipräferenz zeigte sich dabei, dass unterkeinen Fraktionsanhängern eine Zustimmung dafür gibt. Bei den Anhängern von Bündnis 90/Die Grünen ist die Ablehnung eines Förderstopps für die Erneuerbaren mit mehr als 90 Prozent am höchsten. Bei Union, SPD und Linken rangiert sie laut TNS Emnid bei 71 bis 74 Prozent. Für die FDP, deren Spitzenkandidat Rainer Brüderle wiederholt ein Moratorium gefordert hat, lasse sich aufgrund der kleinen Teilgruppe keine statistisch gesicherte Aussage Treffen, heißt es in der Auswertung der AEE. Die Anhänger der Liberalen sind mit in der Gruppe der Sonstigen und Nichtwähler subsummiert, die einen Förderstopp nur zu 19 bzw. 26 Prozent für sinnvoll halten.

Auf die Frage nach Ihrer Einstellung zur EEG-Umlage antworteten 50 Prozent, dass sie den derzeitigen Betrag für angemessen hielten. 42 Prozent sagten TNS Emnid zufolge, er ist zu hoch und fünf Prozent empfinden ihn als zu niedrig. Eine Mehrzahl der Stromverbraucher sei zudem bereit, auch künftig über die Umlage den Bau neuer Erneuerbarer-Energien-Anlagen, Netzen und Speichern zu finanzieren. Allerdings stellten 47 Prozent der Befragten ihre Zustimmung unter den Vorbehalt, dass die Kosten gerecht unter allen Stromkunden verteilt werden sollten. Vor allem die weitgehende Entlassung der energieintensiven Unternehmen lehnten viele Bürger ab und könne somit eine Gefahr für die Akzeptanz der Energiewende darstellen, so das Fazit der AEE.

Die Agentur sieht mit der aktuellen Umfrage auch die Ergebnisse früherer Befragungen bestätigt. Dabei ergebe sich auch ein relativ einheitliches Bild, was die Forderungen nach einer gerechteren Kostenverteilung und der Zahlungsbereitschaft der Bürger betreffe. Insgesamt habe sich gezeigt, dass es jeweils nur eine kleine Gruppe von Kritikern und Skeptikern gebe, den weiteren Ausbau von Photovoltaik, Windkraft und Biomasse in Deutschland infragestellten. Bei einer Umfrage des BDEW unter dem Titel "Die Energiewende ist (vzbv) und der Werbeagentur Scholz & Friends zeigten hohe Zustimmungswerte für eine Energiewende auf. Auch die ungerechte Verteilung der Kosten sei in den anderen Umfragen mehrheitlich kritisiert worden.

Quelle: pv-magazine vom 19.09.13 (Sandra Enkhardt)




09.09.2013

PV-Zubau im Juli von 313 Megawatt

Im Sommermonat Juli gingen Solarstromanlagen mit 313 Megawatt Leistung neu ans Netz. Insgesamt sind nun in Deutschland 34,5 Megawatt installiert.

Im Monat Juli 2013 gingen Photovoltaikanlagen mit einer installierten Leistung von rund 313 Megawatt (MW) ans Netz. Das geht aus aktuellen Zahlen der Bonner Bundesnetzagentur hervor. In den vergangenen 12 Kalendermonaten bis Ende Juni 2013 sind knapp fünf Gigawatt (GW) neu ans Netz gegangen, seit Jahresbeginn bis Ende Juli waren es 2,1 GW. Die gesamte installierte PV-Leistung beläuft sich damit auf 34,5 GW.

Die PV-Vergütungssätze nach dem EEG sinken derzeit monatlich, je nach Zubauzahlen. Eine ab dem 1. September installierte Hausdachanlage mit einer Leistung bis zu zehn Kilowatt erhält eine Einspeisevergütung von 14,54 Cent pro Kilowattstunde. Große Anlagen bis zehn Megawatt erhalten 10,6 Cent. (nhp)

Quelle: www.photovoltaik.eu vom 03. September 2013




06.09.2013

Umweltverbände kritisieren Monopolkommission

Aus Sicht der Verbände ist das Quotenmodell untauglich, um den Ausbau der erneuerbaren Energien voranzutreiben. Der Bundesverband Erneuerbare Energien warnt vor mehr Planwirtschaft und weniger Wettbewerb, sollte das EEG abgeschafft werden. Der NABU von einem Investitionsstopp für die Energiewende.

Das von der Monopolkommission empfohlene Quotenmodell nach schwedischem Vorbild ist nach Ansicht des Bundesverbands Erneuerbare Energien (BEE) "untauglich". Die Erfahrung aus anderen Ländern zeigten, dass damit der Ausbau von Photovoltaik, Windkraft und Biomasse teurer würden und technologische Innovationen verhindert würden. "Die Monopolkommission ignoriert, dass ein Quotensystem mehr Planwirtschaft und weniger Wettbewerb im Energiemarkt bedeuten würde. Mit ihrem fortgesetzten Plädoyer für dieses Modell läuft die Kommission Gefahr, zu einer Pro-Monopolkommission zu mutieren", kritisiert BEE-Geschäftsführer Hermann Falk die Empfehlung der Wettbewerbshüter in ihrem heute vorgelegten Sondergutachten. Zudem sei der Verweis auf Schweden irreführend, da dort allein die Wasserkraft die Hälfte des Stroms erzeuge und Photovoltaik und Windkraft nur einen verschwindend geringen Anteil besäßen. "Wenn man das schwedische Modell tatsächlich auf die erneuerbar erzeugte Strommenge übertragen wollte, die Deutschland für die Energiewende benötigt, würden große Mitnahmeeffekte bei günstigen Tchnologien entstehen und die gesamten Kosten für den Ausbau der Erneuerbaren erheblich steigen", sagte Falk weiter. Mit ihrem Vorschlag konterkariere die Monopolkommission zudem ihre Feststellung, dass das EEG in Deutschland dafür gesorgt habe, dass der von wenigen großen Energieversorgern dominierte Strommarkt aufgebrochen worden sei.

In ein ähnliche Richtung geht auch die Kritik anderer Umweltverbände. Der NABU wirft der Monopolkommission vor, dass sie mit der Empfehlung für ein Quotenmodell einen "Investitionsstopp" für die Energiewende propagieren. "Dass ausgerechnet die Berater der Bundesregierung, die für Markt und Wettbewerb zuständig sind, ein System empfehlen, das an staatlichen Kontrollen, bürokratischem und finanziellem Aufwand kaum zu übertreffen ist, ist vollkommen paradox", sagte NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller. Quotenmodelle in anderen Ländern und auch in Schweden hätten gezeigt, dass sie den Ausbau erneuerbaren Energien hemmten. "Statt einen Systembruch und einen Ausbaustopp für erneuerbaren Energien zu propagieren, müssen wir die Steuerungsinstrumente für die Energiewende intelligent weiter entwickeln. Quotenmodelle mit Verpflichtungen für die Energieversorger sind dagegen ein Irrweg in die Planwirtschaft", sagte Miller weiter. Der NABU fordert von der neuen Bundesregierung ein Sofortprogramm nach der Wahl, um eine kurzfristige Entlastung bei den Strompreisen vorzubereiten. Dabei müsste der Fokus auf eine Einschränkung der Industrie-Ausnahmeregelungen sowie beim Eigenverbrauch leigen. Auch die Entschädigung bei Netzengpässen sowie die Vergütungen an windreichen Standorten sollten zurückgefahren werden.

Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) kritisiert, dass eine Festlegung von Quoten den Strompreis nicht senken würde. Sie würde vielmehr zur Bildung von Oligopolen beitragen und kleinere Investoren abschrecken. "Nur die verlässliche Förderung garantiert den schnellen Ausbau erneuerbarer Energien", sagte der BUND-Vorsitzende Hubert Weiger. "Quotenmodelle würgen die Energiewende ab. Das belegen Erfahrungen in anderen europäischen Staaten." Quotenmodelle nutzten nur den großen Energiekonzernen. Die Energiewende werde aber von den Privatinvestoren getragen. Weiger forderte, dass auch bei einer EEG-Reform der Einspeiseverrang für Photovoltaik, Windkraft und Biomasse erhalten bleiben müsse. Zur Senkung der Kosten und einer gerechteren Verteilung müssten vor allem "die überzogenen Ausnahmeregelungen für die Industrie" abgeschafft werden.

Quelle: pv-magazine vom 05. September 2013 (Sandra Enkhardt)




05.09.2013

Ausbau der Erneuerbaren spart Milliarden Euro

Die steigende EEG-Umlage wird gern als Argument gegen einen weiteren Ausbau von Photovoltaik, Windkraft und Biomasse in Deutschland genutzt. Doch eine neue Studie von Greenpeace Energy zeigt, dass eine Stromerzeugung auf fossiler und atomarer Basis bis 2030 um 54 Milliarden Euro teurer wäre. Bis 2050 liegt der Kostenvorteil der Erneuerbaren sogar bei 522 Milliarden Euro.

Kurzfristig werden gern die hohen Kosten für den Ausbau der Erneuerbaren als Argument genutzt, um Stimmung gegen die Energiewende zu machen. Nun hat aber Greenpeace Energy eine Studie des Forums Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft (FÖS), und fossil-atomaren Quellen anstellt. Dieser basiert auf dem Zubau neuer Photovoltaik-, Windkraft- und anderer Erneuerbaren-Energien-Anlagen seit einem Jahr. Bis zum Jahr 2030 summiere sich demnach der Kostenvorteil von Photovoltaik, Windkraft, Wasser und Biomasse auf insgesamt 54 Milliarden Euro. Jede Kilowattstunde Strom aus neu gebauten Wind-, Wasser- und Photovoltaik-Anlagen koste dann im Schnitt 3,1 Cent weniger als Strom aus fossilen Quellen, heißt es in der Studie. "Die Studie zeigt: Es ist nicht  nur ökologisch richtig, den Ausbau weiterhin energisch voranzutreiben, sondern auch wirtschaftlich vernünftig", sagt Marcel Keiffenheim, Leiter Energiepolitik von Greenpaece Energy. Eine Verlangsamung des Ausbaus der Erneuerbaren, wie er von der Politik immer wieder diskutiert werde, sei daher nicht sinnvoll und müsse eine entschiedene Abfuhr erteilt werden.

In der Studie des FÖS vergleichen die Wissenschaftler die Entwicklung der Kosten von regenerativer und konventioneller Stromerzeugung bis 2050. Dabei werde deutlich, dass die Erneuerbaren über die Zeitachse immer rentabler würden. Der rasche Ausbau von Photovoltaik, Windkraft und Biomasse bringe einen Kostenvorteil von 522 Milliarden Euro bis 2050, heißt es in der Studie weiter. Dabei habe der Windstrom mit 405 Milliarden Euro den größten Anteil am Nettonutzen der Erneuerbaren. Die Photovoltaik kommt auf 25 Milliarden Euro an Nettonutzen bis 2050. Die Analyse der Nettokosten und -nutzen des Ereuerbaren-Energien-Zubaus ab 2013 zeigen im Ergebnis, dass der weitere Ausbau der Erneuerbaren insgesamt eine positive finanzielle Bilanz habe, heißt es in der Studie. Die positive Bilanz der erneuerbaren Energien werde neben den Kostensenkungspotenzialen durch die technische Weiterentwicklung auch durch die vermiedenen Umweltschäden noch aufgebessert. "Es sind vor allem die Folgekosten von Kohle- und Atomstrom, die in der politischen Debatte um den Strompreis konsequent ausgeblendet werden", kritisiert Studienautorin Lena Reuster vom FÖS.

Quelle: pv-magazine vom 05. September 2013 (Sandra Enkhardt)




04.09.2013

Parteiübergreifende "Fraktion für Bürgerenergie" fordert dezentrale Energiewende

Mit dabei: Bundestagskandidaten von CDU/CSU, SPD, Grünen, Linke, FDP; Piratenpartei, Freien Wählern und ÖDP

Berlin: Über 430 Kandidatinnen und Kandidaten für den Deutschen Bundestag haben inzwischen eine "Energiewende-Charta" unterzeichnet, die von der Kampagne "Die Wende - Energien in Bürgerhand" in Umlauf gebracht wurde. Darin fordern sie eine konsequente, dezentrale und gerechte Energiewende in Bürgerhand. Die Kampagne wurde vom Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), der GLS-Bank-Stiftuung, dem Netzwerk Energiewende Jetzt, der Bürgerenergie Berlin, der 100 Prozent erneuerbar stiftung und der Haleakala-Stiftung ins Leben gerufen.

Der BUND-Vorsitzende Hubert Weiger begrüßte die zunehmende Unterstützung der Bürgerenergie-Kampagne: "Die Vertreter der alten Energiewirtschaft abbremsen. Einige stellen den weitere Ausbau der erneuerbaren Energien sogar komplett in Frage. Indem sich immer mehr potentielle Abgeordnete des Deutschen Bundestages hinter den von den Bürgerinnen und Bürger verantworteten Ausbau der erneuerbaren Energien stellen, erhöht sich die Chance, die dezentrale Energiewende erfolgreich gegen alle Frontalangriffe zu verteidigen."

Der CDU-Bundestagskandidat Ingbert Liebing analysiert den Erfolg von Bürgerwindparks in seiner schleswig-holsteinischen Heimat: "In meinem Wahlkreis Nordfriesland und Dithmarschen-Nord haben wir seit 20 Jahren beste Erfahrungen mit Bürgerwindparks gemacht. Inzwischen wird dieses Modell auch auf Biogas- und Photovoltaikanlagen angewendet. Die Wertschöpfung bleibt in der Region. Die Menschen profitieren von dieser Entwicklung, gestalten sie mit und verdienen dran. Dies steigert auch die Akzeptanz für die Energiewende. Diese Entwicklung, gerade in Nordfriesland mit über 90 Prozent Bürgerwindparks, zeigt: Bürgerbeteiligung ist möglich und sie funktioniert bereits heute. Dieses Modell kann Vorbild für weiteres Wachstum sein."

Dem SPD-Bundestagskandidaten Matthias Miersch liegt der Genossenschaftsgedanke ebenfalls am Herzen: "Die Energiewende bietet die gute Gelegenheit, die Energieversorgung vom Kopf auf die Füße zu stellen - hin zu Dezentralität und Renaissance des Genossenschaftsgedanks", sagte er.

Eva Bulling-Schröter, Kandidaten der Partei "Die Linke", betonte die Chancen für die Kommunen: "Energie in Bürgerhand ist nicht nur die Solaranlage auf dem eigenen Dach. Ökostrom, Energieeffizienz und Nachfragemanagement sind erstklassige Geschäftsfelder auch für Stadtwerke und Gemeinden."

Für Hans-Josef Fell, Bundestagskandidat von Bündnis 90/Die Grünen, ist der Klimaschutz ein wesentliches Motiv für die Beteiligung der Bürger an der "Energiewende von unten". Fell: "Wenn wir dem Klimawandel und steigenden Rohstoffpreisen etwas entgegensetzen wollen, muss die Energieversorgung künftig hundertprozentig erneuerbar sein. Im Gegensatz zu den Großkonzernen haben viele Menschen das begriffen. Sie investieren unter anderem in Bürgerenergiegemeinschaften und in Anlagen zur Erzeugung von Wind- und Solarstrom. Dieser Weg muss unbeirrt fortgesetzt werden."

Der CSU-Bundestagskandidat Josef Göppel berichtete vom Erfolg der Bürger-Energiewende in der Nürnberger Regien: "Bürger in ganz Deutschland tragen bereits jetzt zum Erfolg der erneuerbaren Energien bei, mit über 650 Energiegenossenschaften und mehreren hundert Bürgerenergieprojekten in anderen Rechtsformen. In Süddeutschland ist die Stromerzeugung zu einer wahren Volksbewegung geworden. Der nächste Schritt ist die Vermarktung der selbst erzeugten Energie in Bürgerhand. Regionale Anbietergemeinschaften sind die beste Lösung. Ein Beispiel ist die Energiegenossenschaft Ansbacher Land, eine Stadt-Land-Partnerschaft rund um Nürnberg. Die deutsche Siedlungsstruktur macht solche Lösungen in vielen Regionen möglich."

Der BUND-Vorsitzende HUbert Weiger verwies auf die umweltpolitische Bedeutung einer "Fraktion für Bürgerenergie": "Eine sehr große Zahl potentieller Parlamentarier befürwortet die demokratisch organisierte Energiewende. Wenn die gewählt werden, muss uns um die Zukunftsfähigkeit diese Landes nicht bange sein. Eine schnellstmögliche hundertprozentige Versorgung mit Strom aus erneuerbaren Energien wird dann die politische Unterstützung bekommen, die sie benötigt".

Weitere Informationen zur Kampagne "Die Wende - Energie in Bürgerhand": www.die-buergerenergiewende.de

Quelle: pv-magazine vom 04. September 2013




03.09.2013

Photovoltaik und Wind sorgen für Wertschöpfung in Deutschland

Greenpeace hat eine aktualisierte Studie vorgelegt, wonach ernauerbare Energien im Jahr 2012 für eine bundesweite Wertschöpfung von 17 Milliarden Euro sorgten. Trotz Rückschlägen sorgte die Photovoltaik im vergangenen Jahr allein für sieben Milliarden Euro der Wertschöpfung.

Die Angriffe auf das EEG - wie es subventionieren hauptsächlich Photovoltaik-Hersteller in China - zeigen nur die halbe Wahrheit. Greenpeace hat eine neue Studie vorgelegt, die zeigt, dass erneuerbare Energien sorgen für eine erhebliche Wertschöpfung in Deutschland. Bundesweit ist 2012 der neue Rekordwert von knapp 17 Milliarden Euro erreicht worden, wie das Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) im Auftrag der Umweltorganisation ermittelt hat. "Die Erneuerbaren Energien treiben die Wirtschaft in strukturschwachenn ländlichen Regionen an. Diesen Motor darf die Bundesregierung mit ihrer Reform des Erneuerbaren Energien-Gesetzes nicht fährlässig abwürgen", sagte Andree Böhling, Energie-Experte von Greenpeace, bei der Vorstellung der Studie. Rund 66 Prozent der direkten Wertschöpfung komme den Kommunen zu Gute. In die Landeshaushalte flossen der Studie zufolge über Steuereinnahmen rund 1,3 Millarden Euro zu. Weitere 4,5 Milliarden Euro seien über Steuern und sonstige Abgaben an den Bund gegangen.

Erstmalig seien auh Zahlen zur Indirekten Wertschöpfung erhoben worden. Mit den Vorleistungen der Zulieferer und Dienstleister erhöhe sich die Summe sogar auf einen Gesamtwert von 25 Milliarden Euro bundesweiter Wertschöpfung. Die Solarbranche habe trotz Rückschlägen ihre Wirtschaftskraft von 2011 auf 2012 um zehn Prozent steigern können, heißt es in der Studie. Insgesamt belaufe sich die direkten und indirekten Wertschöpfungseffekte bei der Photovoltaik auf knapp neun Milliarden Euro. Damit liegt die Photovoltaik noch vor der Windkraft. Insgesamt kommen beide Technologiern auf mehr als 17 Milliarden Euro bei der indirekten und direkten Wertschöpfung, wie die Studie zeigt. Rund zwei Drittel der Wertschöpfung und der Arbeitsplätze entstünden in den Bereichen Installation, Planung und Betrieb der Erneuerbaren-Energien-Anlagen. Dies verteile sich auch über das gesamte Bundesgebiet. Die Gesamtzahl der Arbeitsplätze beziffert das Bundesumweltministerium sogar mit 377.800, einschließlich der Zuliefer und Dienstleistungsbetriebe, die Vorleistungen für die EE-Branchen bereitstellen, wie es weiter hieß.

Auch der Ausblick ist viel versprechend. Bis 2030 könnte sich die Wirtschaftsleistung durch die erneuerbaren Energien bei einem gleich bleibenden Ausbautempo um weitere 50 Prozent erhöhen.

Quelle: pv-magazine (Sandra Enkhardt)




16.08.2013

Sonniger Juli treibt Photovoltaik zu neuen Spitzenwerten

Das schöne Wetter hat im Juli dafür gesorgt, dass die in Deutschland installierten Photovoltaik-Anlagen insgesamt 5129 Gigawattstunden Solarstrom produzierten. Das ist 43,3 Prozent mehr als im Juli 2012. Die Photovoltaik lag damit bei der Stromerzeugung auch nur noch knapp hinter der Atomkraft.

Sommer, Sonne, Solarstrom - diesen Dreiklang belegen nun die jüngsten Veröffentlichung des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW). Im JUli haben die Photovoltaik-Anlagen in Deutschland insgesamt 5129 Gigawattstunden Solarstrom erzeugt. Dies liegt 43,3 Prozent über dem Vorjahresniveau und bedeutet nochmals eine Steigerung gegenüber dem Juni, als mit 4313 Gigawattstunden Solarstrom bereits ein Rekordwert verzeichnet wurde, wie die BDEW-Zahlen zeigen. Insgesamt seinen in diesem Jahr 19.286 Gigawattstunden Solarstrom erzeugt worden, ein Plus von 13 Prozent gegenüber den ersten sieben Monaten 2012.

Die aktuellen Zahlen des BDEW zeigen auch, dass der Wind im Juli nur mäßig in Deutschland blies. Die Windkraft büßte gegenüber dem Vorjahr 41,2 Prozent ein. Insgesamt seinen 1711 Gigawattstunden Windstrom erzeugt worden. Auch die Produktion von Atomstrom war im Juli rückläufig. Sie erreichte 6155 Gigawattstunden und lag damit acht Prozent unter den Werten vom Juli 2012. Die übrigen Kraftwerke auf Basis fossiler Energieträger legten im Jahresvergleich dagegen zu. Sie erzeugten insgesamt im Vormonat 18.693 Gigawattstunden Strom.

Nach den aktuellen Zahlen des BDEW ist der Stromverbrauch in Deutschland im ersten Halbjahr leicht unter das Vorjahresniveau gesunken. Er sei um 1,6 Prozent auf 260,1 Milliarden Kilowattstunden gefallen, was vor allem auf die weiterhin schwache Konjunktur sowie den fehlenden Schalttag zurückzuführen sei, hieß es beim BDEW.

Quelle: pv-magazin vom 15. August 2013 (Sandra Enkhardt)




15.08.2013

Das EEG-Umlagenmärchen oder die wundersame Vermehrung der EEG-Umlage

Glauben auch Sie an den EEG-Umlagen-Tsunami? Daran, dass aufgrund des Booms von Solarstromanlagen die Strompreise in die Höhe schießen? Dass die Energiewende unbezahlbar wird, wenn der Zubau von Solar- und Windanlagen weiterhin so zunimmt? Dann sind auch Sie hereingefallen. Hereingefallen auf diese großartige Inszenierung des EEG-Umlagenmärchens.

Wenn selbst vereinzelt Akteure der Solarbranche schuldbewusst und reumütig den Kopf einziehen und trotzig sagen, die Energiewende koste eben nun mal so viel Geld, das müsse sein zum Wohle späterer Generationen oder manche gar schon selbstzweifelnd beginnen, Marktverzerrungsargumente des BDEW oder der FDP zu übernehmen, ist es höchste Zeit, die eigentlichen Hintergründe der EEG-Umlagenentwicklung und die Ursachen des EEG-Paradoxons im Detail zu beleuchten.

Die Grundidee des EEG, das 2000 in Kraft trat, ist der Einspeisevorrang für erneuerbare Energien, sowie dass jeder Bürger Investitionssicherheit für seine Anlageninvestition in eigene Kleinkraftwerke erhält, in Form von festen Einspeisevergütungen. Die Summe aller ausbezahlten Vergütungsauszahlungen an die Betreiber sind die eigentlichen EEG-Kosten. Bis 2009 verkaufte jeder Stromlieferant - vom großen Versorger bis zum kleinen kommunalen Stadtwerk - eine definierte EEG-Strommenge in seinem jeweiligen Strom-Portfolio zu regulärem Preis mit, die er zuvor zum Preis der Durchschnittsvergütung an den Übertragungsnetzbetreiber (ÜNB) bezahlt hat. Die verbleibenden Mehrkosten der ausbezahlten Vergütungen wurden als EEG-Umlage umgelegt auf alle Stromverbraucher, bei denen nur wenige energieintensive Betriebe ausgenommen waren. Die Entwicklung der EEG-Umlage entsprach in ihrem Verlauf bis 2009 der Entwicklung der tatsächlichen EEG-Kosten und stieg moderat gemäß des Zubaus.

Ab 01. Januar 2010 trat die neue Berechnungsmethode der EEG-Umlage in Form der neuen Ausgleichsmechanismusverordnung in Kraft mit der gleichzeitigen Vermarktung des EEG-Stroms am Spotmarkt der Strombörse EEX durch die vier Übertragungsnetzbetreiber. Drei der vier Übertragungsnetzbetreiber sind übrigens Tochterfirmen der großen vier Energiekonzerne. Die EEG-Umlage berechnet sich seitdem - stark vereinfacht gesagt - aus der Differenz zwischen Vergütungs- und Börsenpreis. Dieses neue Modell wird in seiner Wirkung schon fast zu einer Art Betrugsmodell am Verbraucher zugunsten von Industrie und Energiewirtschaft, bei dem – wie praktisch – noch gleich der passende Sündenbock gefunden wurde: Die EEG-Anlagen, vor allem die Solarstromanlagen.

Die Entwicklung der EEG-Umlage hat seit der geänderten Rechenmethode einen regelrecht exponentiellen Verlauf und wird ununterbrochen als Argument dafür verwendet, die Energiewende als unbezahlbar darzustellen und gleichzeitig immer mehr Maßnahmen durchzusetzen, die die EEG-bedingte Bürgerenergiewende beenden soll.

Das Anwenden von Logik zeigt bereits, dass der medial pausenlos verbreitete 1:1 Zusammenhang zwischen dem Photovoltaik-Zubau und dem exponentiellen Wachstum der EEG-Umlage rein wegen der ausbezahlten Vergütungssummen nicht sein kann. Wie soll es mathematisch möglich sein, dass neue Solarstromanlagen, deren Vergütung in den letzten drei Jahren um mehr als sechzig Prozent gesenkt wurde, zu einem weiter exponentiellen Wachstum der EEG-Umlage führen? Gleichzeitig verbrauchen die Betreiber immer mehr Solarstron selbst statt einspeisen. Darüber hinaus ist der Anlagenzubau um etwa fünfzig Prozent eingebrochen. Es gibt eine einfache Antwort: Gar nicht! Die Wahrheit ist: Selbst, wenn so gut wie keine neuen EEG-Anlagen mehr errichtet würden, würde die EEG-Umlage weiterhin steil ansteigen. Dies ist möglich durch eine Aneinanderreihung von Gegenüberstellungen in der EEG-Umlagenberechnung, die die Situation jeweils elegant zu Ungunsten der Erneuerbaren Energien verzerrt.

Verzerrung Nr. 1:

Im EEG-Konto werden für die Ausgabenseite zunächst in Position 1 des Ausgabenblocks die seit 2000 angefallenen Vergütungsauszahlungen aufgeführt. Die Vergütungsauszahlungen an die Betreiber stellen eine Gesamtkostenbetrachtung dar. Der Betreiber kann mittels der Vergütungsauszahlungen nur dann einen finanziellen Verlust vermeiden, wenn diese nicht nur die Investitionskosten für die Anlage abdecken, sondern gleichzeitig auch Versicherungskosten, Wartungskosten, Schadensfälle, Finanzierungskosten usw. Kurzum, die Ermittlung der Vergütungshöhe geschieht in einer Gesamtkostenbetrachtung plus interner Verzinsung als Risikoausgleich.

Auf der Einnahmenseite haben wir hingegen ausschließlich nur eine Berücksichtigung von variablen Kosten, da die Einnahmenseite durch die Vermarktung des EEG-Stroms an der Börse bestimmt ist und sich die Preise an der Börse nur an den Grenzkosten (variablen Kosten) der Erzeugungsanlagen orientieren, die im Wesentlichen die Brennstoffkosten sind.

Zu dem Posten der EEG-Vergütungsauszahlungen auf der Ausgabenseite des EEG-Kontos kamen ab 1. Januar 2010 außerdem eine ganze Reihe weiterer Kosten (IT-Kosten, Verwaltungskosten, Zinsen, Prognosekosten usw.) hinzu, was den Ausgabenblock nochmals erhöhte (ab Position 3 im Ausgabenblock der Tabelle des EEG-Kontos).

Im Klartext:

Einer Ausgabenseite, die auf einer Gesamtkostenrechnung beruht und zusätzlich nochmals durch weitere Kostenblöcke erweitert wurde, werden mittels der neuen Berechnungsmethode Einnahmen gegenübergestellt, die ausschließlich nur auf variablen Kosten (Börsenpreis) beruhen. Aha. Wen wundert es bei dieser Ausgangslage, dass das EEG-Konto so schnell ins Minus rutscht?

Um dieses Ungleichgewicht zu verdeutlichen: Wie wahrscheinlich wäre es, dass ein Unternehmer, der in eine neue Maschine investiert, seine Preiskalkulation für seine zukünftigen Einnahmen und Refinanzierung nach dieser Logik ausschließlich anhand seiner variablen Kosten, z.B. der Stromkosten der Maschine vornimmt und die Investitions- und Finanzierungskosten seiner Maschine völlig unberücksichtigt lässt?

Verzerrung Nr. 2:

Die Preisgebote an der Strombörse richten sich nach den Grenzkosten (variable Kosten) der Erzeugungsanlagen, was letztendlich die Brennstoffkosten und CO2-Kosten der verschiedenen Energieträger sind. Welche Brennstoffkosten und CO2-Kosten haben Erneuerbare Energien? Keine! Allenfalls Wartungskosten. Die grenzkostenbasierte Strombörse ist somit per se kein Modell, das zu brennstoff- und CO2-freien erneuerbaren Energien passt! Durch das Vermarkten des EEG-Stroms an der Strombörse wurden die erneuerbaren Energien ab 01. Januar 2010 schlagartig massiv entwertet, sie müssen seitdem per Verordnung quasi verramscht werden. Dies ist etwa gleichbedeutend, als würde ein Unternehmen, das ein Produkt bislang zu regulärem Preis in einem Geschäft verkauft hat, über Nacht per Dekret dazu gezwungen werden, sein Produkt ab sofort nur noch auf dem Flohmarkt zu Cent-Beträgen anzubieten!

Verzerrung Nr. 3:

Die sehr niedrigpreisigen erneuerbaren Energien verschieben die Angebotskurve automatisch permanent nach rechts, umso stärker, je mehr die Sonne scheint oder der Wind weht -> der Schnittpunkt mit der Nachfragekurve, was dem Börsenpreis entspricht, sinkt dadurch entsprechend synchron (Merit Order-Effekt). Die CO2 Zertifikatspreise des erzeugten Stroms sind zusätzlich noch aufgrund Lobbyarbeit und maßgeblicher Unterstützung durch Wirtschaftsminister Rösler, der stets die so hohe EEG-Umlage beklagt, nicht erhöht worden, sondern weiter gesunken. Das führt zu einer weiteren Absenkung des Börsenpreises und damit zu einer Erhöhung der EEG-Umlage (da die EEG-Umlage ja seit 2010 grob gesagt dem Vergütungspreis minus dem Börsenpreis entspricht). Jetzt kommt das entscheidende Verzerrungsmoment:

An der Strombörse wird nicht der gesamte Strom des Strommarktes gehandelt, sondern nur ein kleiner Teil, ca. 20-25 Prozent derzeit. Die Entwicklungen an der Strombörse sind kein Abbild des gesamten Strommarktes. Der EEG-Strom muss zu 100 Prozent an der Strombörse vermarktet werden, abgesehen von dem Teil, der direktvermarktet wird, der konventionell erzeugte Strom wird hingegen hauptsächlich am Terminmarkt gehandelt oder in individuellen Verträgen vereinbart.

Dadurch, dass die brennstoffkostenfreien preissenkenden erneuerbaren Energien aufgrund der Vorgaben der neuen Verordnung überproportional am Spotmarkt der EEX vertreten sind, ist die permanente Absenkung des Börsenpreises durch den Merit-Order-Effekt und damit synchron verlaufende Erhöhung der EEG-Umlage nochmals umso ausgeprägter!

Ein immer größerer Anteil der erneuerbaren Energien wird seit EEG 2012 direktvermarktet. Diese Kosten muss man im Ausgabenblock natürlich zusätzlich mit berücksichtigen (Pos. 1a im Ausgabenblock des EEG-Kontos). Dadurch, dass sich die Marktprämie aber ebenfalls anhand der EEG-Vergütungen und eines monatlichen Durchschnittspreise an der Börse berechnet, ist bei genauer Betrachtung auch dieser Kostenpart der Ausgabenseite nicht frei von den bereits beschriebenen Verzerrungsmechanismen.

Was an der Strombörse passiert, hat somit so gut wie nichts mehr mit der aktuellen Marktentwicklung zu tun. Eine Umlage, die jährlich die tatsächliche Zubau-Situation widerspiegeln würde, bliebe normalerweise konstant, wenn es keinen weiteren Zubau mehr gäbe. Das ist hier nicht der Fall. Was an der Strombörse und somit der weiteren Entwicklung der EEG-Umlage passiert, hat eben nicht nur mit den Neuanlagen zu tun. Hier wirkt sich jede EEG-Anlage aus. Die Altanlage von 2008 oder 2005 ebenso, wie selbst die Altanlagen von 1990. Grundsätzlich, sobald die Sonne scheint oder der Wind weht. Entsprechend stark sinkt der Börsenpreis und steigt die EEG-Umlage. Was in keinem direkten Zusammenhang mehr mit dem tatsächlichen Zubau und der dadurch bedingten Erhöhung der eigentlichen EEG-Kosten steht.

Und so kommt es, dass sich die eigentlichen EEG-Kosten in Form der ausbezahlten EEG-Vergütungen an alle Anlagenbetreiber seit schwarz gelb durch den stattgefundenen Anlagenzubau real nur etwa um Faktor 1,6 erhöht haben und mittlerweile stagnieren, die EEG-Umlage sich aber stattdessen mehr als vervierfacht hat und weiter explodiert!

Clevere Tricks, die hier angewendet werden. Es ist eher unwahrscheinlich, dass dieses Meisterstück der Intransparenz und Verbrauchertäuschung aus dem Parlament heraus entstanden ist durch Abgeordnete, von denen einige weder genau wissen, wie das EEG, noch wie der Strommarkt genau funktioniert. Wer den protokollarischen Erfahrungsbericht zum Entstehungsprozess von Gesetzen und Verordnungen eines Bundestagsabgeordneten liest samt detaillierter Beschreibung einer zunehmenden Selbstentmachtung des Parlaments bei gleichzeitiger Direktverbindung zwischen Ministerien und Wirtschaft, kann Überlegungen anstellen, wie der Verordnungsentwurf entstanden sein könnte, wer hier zuvor beratend tätig gewesen sein könnte oder mitunter Klauseln vorformuliert hat. Übrigens war der Autor sowohl zum Zeitpunkt seines Berichtes, als auch zum Zeitpunkt des Beschlusses der neuen Ausgleichsmechanismus-Verordnung Fraktionsmitglied einer damaligen Regierungspartei (große Koalition).

Wer profitiert am stärksten von der neuen Berechnungsmethode der EEG-Umlage? All diejenigen, die zu Börsenpreisen einkaufen können. Das ist zum einen die Industrie, die zusätzlich aufgrund erweiterter Ausnahmeregelungen großflächig von der Zahlung der vollen EEG-Umlage ausgenommen ist. Aber auch die konventionelle Energiewirtschaft. Wenn zum Beispiel ein großer Energiekonzern Strom für einen Gewerbebetrieb über den Terminmarkt anbietet zu einem lohnenden Preis, der ein Jahr zuvor oder noch länger ausgehandelt wurde und zum Zeitpunkt der Lieferung gerade viel Sonnenstrom im Netz ist, kann es für den Energiekonzern durchaus noch lukrativer sein, in dem Moment Strom vom Spotmarkt zu beziehen als vom eigenen Kraftwerk. Selbst bei ohnehin gewinnträchtigen, steuerlich abgeschriebenen Altkraftwerken.

Ein schöner Batzen Zusatzgewinn für die konventionelle Energiewirtschaft. Zu Lasten des privaten Stromverbrauchers oder mittelständischen Gewerbes, die die volle EEG-Umlage zahlen und zugleich durch geschickte PR-Kampagnen gegen den Sündenbock EEG-Anlagen aufgehetzt werden, um das EEG und die damit verbundene Bürgerenergiewende zu beenden und die Investitionssicherheit für über 6000 Megawatt neue Kohlekraftwerke zu erhalten.

Wer Milliarden in neue Kohlekraftwerke investiert hat oder nach wie vor hohe Gewinne mittels steuerlich abgeschriebener AKWs generieren kann, hat rein ökonomisch oder den Renditewünschen seiner Aktionäre verpflichtet, derzeit kein wirkliches, glaubhaftes Interesse an einer Energiewende. 6000 Megawatt neue Kohlekraftwerke sind gesetzte Fakten und Weichenstellungen für die nächsten 30-50 Jahre.

Mittels vollmundiger Energiewende-Bekundungen und Greenwashing lässt sich zugleich eine vorübergehend Fukushima-aufgewühlte Bevölkerung besänftigen, um bei gewogener politischer Konstellation einige Zeit später zum gewohnten Kurs zurückkehren zu können.

Wer über genügend Kapital verfügt, hat den großen Vorteil, professionelle Agenturen im großen Umfang beauftragen zu können. Public Affairs heißt diese Berufsfeld im Fachjargon. Agenturen dieser Art gibt es in deutschen Großstädten unüberschaubar viele, vor allem in Berlin und Hamburg. Mittels solcher etwa erhält der Auftraggeber schnell Meinungshoheit in der Debatte und kann den Entscheidungsprozess in die von ihm gewünschte Richtung lenken. So kann der Rubel rollen.

Doch Fukushima zeigte, dass auch starkes Kapital und professionelle Kampagnen ein Gegengewicht bekommen können, denn Bürgerwille und Bürgerzorn bewirkten, dass die Laufzeitverlängerung von Alt-AKWs (vorerst) zurückgenommen wurde. Der Wunsch nach einer dezentralen Energiewende und mehr Unabhängigkeit von einem Strom-Oligopol lässt sich nicht aufhalten.

Das EEG spielt eine immer kleinere Rolle in der Kaufentscheidung, stattdessen wird der Eigenverbrauch maximiert. Ob von mittelständischen Produktionen, neue Einfamilienhäusern mit Wärmepumpen oder Mietern mit Balkonkraftwerken. Die dezentrale Energiewende hat sehr viele Akteure und einen starken Mitmachcharakter. 1,3 Millionen Solarstromanlagenbetreiber, 23.000 Windkraftanlagen, mehr als 7200 Biogasanlagen und über 650 gegründete Energiegenossenschaften sind es bereits und eine sehr große Vielzahl an Menschen, die beruflich mit diesen Branchen verknüpft sind, ob direkt oder indirekt.

Kurzum: Die eine Seite hat zweifelsohne mehr Geld, die anderen sind aber einfach mehr ;-)

- Tina Ternus ist Mitgründerin des photovoltaikbüros, das Endkunden unabhängige Beratung bietet, Bürgerkraftwerke projektiert sowie Gutachten und Fehleranalysen bei Mindererträgen erstellt. -

Quelle: pv-magazin vom 14.08.2013







15.08.2013

Deutsche wollen mehr Unabhängigkeit von Energieversorgern

Bereits sechs Prozent der Deutschen produzieren ihren eigenen Strom und setzten teilweise auf Eigenverbrauch und Batteriespeichersysteme. Nach einer Blitzumfrage der Verbraucherschützer würden gerne weitere 41 Prozent diesem Weg folgen. Der Verbraucherzentrale Bundesverband mahnt indies die gerechte Verteilung der Netzkosten an, wenn immer mehr Menschen zum Selbstversorger werden.

Derzeit gibt es immer wieder Diskussionen über den Eigenverbrauch. Dabei kommt die Diskussion darauf, dass etwa selbstgenutzter Solarstrom stärker für die allgemeinen Kosten herangezogen werden sollte. Bereits in dem Konzept der sogenannten Strompreisbremse, die Bundesumweltminister Peter Altmaier (CDU) im Früjahr vorlegte, ging es darum den Eigenverbrauch bei großen Anlagen zur Entlastung der allgemeinen EEG-Umlagekosten heranzuziehen. Nun hat sich auch der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) zum Thema geäußert.

Hintergrund ist eine Blitzumfrage, wobei TNS Emnid im Auftrag der Verbraucherschützer 1003 Menschen folgende Frage stellte: "Verbraucher können heute ihren Strom selbst erzeugen, zum Beispiel über eine Solaranlage in Verbindung mit einem Batteriespeicher, und damit unabhängig von ihrem Energieversorger werden. Wie sieht es bei Ihnen aus?" Ein Prozent der Befragten antwortete darauf, dass sie ihren Strom komplett selbst erzeugten. Weitere fünf Prozent gaben an, einen Teil des eigenen Stroms zu erzeugen. 41 Prozent sagten aus, dass sie ebnenfalls gerne unabhängig vom Energieversorger werden würden, sich aber die Technik - wie etwa eine Photovoltaik-Anlage mit Batteriespeichersyystem - nicht leisten könnten. Nach der Umfrage finden 15 Prozent die Idee interessant, eigenen Strom zu produzieren, wissen aber noch zu wenig darüber. 28 Prozent äußerten die Überzeugung, dass die Stromerzeugung in der Hand der Energieversorger bleiben müsse. Holger Krawinkel, Energieeyperte beim vzbv, wertete die Ergebnisse als deutliches Zeichen, dass die Verbraucher die Energiewende aktiv mit vorantreiben wollten.

Angesichts des Kostenrückgangs bei Solarmodulen und der technologischen Entwicklung von Batteriespeichern sei davon auszugehen, dass der Eigenverbrauch in den nächsten Jahren stark zunehmen wird. Dies dürfe dann aber nicht zu Lasten der anderen Verbraucher gehen, so Krawinkel weiter. Für den selbst verbrauchten Strom entfallen derzeit die Netzentgelte. "Um eine gerechte Verteilung der Netzkosten sicherzustellen, muss das System der Netzentgelte reformiert werden. Eine Alternative sind leistungsbezogene Tarife", sagte Krawinkel.

Quelle: pv-magazin vom 14.08.2013 (Sandra Enkhardt)




13.08.2013

Der nächste Solarboom kommt

Jetzt werden immer mehr Bürger ihren Strom selber produzieren.

Als der Deutsche Bundestag im Jahr 2000 das EEG beschloss, gab es für die Kilowattstunde Solarstrom 57 Cent Einspeise-Vergütung. Im Herbst 2013 wird die Einspeise-Vergütung unter 10 Cent sinken und dennoch wird eine Solaranlage Gewinn erwirtschaften. Sie kann eine Rendite von vier bis viereinhalb Prozent erbringen.

Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) hat soeben errechnet, dass jetzt auch in Mitteleuropa Solarstrom preiswerter wird als Strom aus neu erbauten Atomkraftwerken. AKW-Strom soll 10.9 Cent kosten und Solarstrom noch knapp 10 Cent je KWh.

„RWE, E.on und Co haben die Entwicklung verschlafen“ meint spiegel.de zu diesen neuesten Zahlen.

Claudia Kemfert vom DIW: "Solarstrom ist günstiger als Atomstrom". Die alten Energieversorger bekommen noch größere Probleme als schon bisher, weil sie den Einstieg ins Solargeschäft weitgehend verpennt haben. Der Energieexperte Manuel Frondel vom Rheinisch-Westfälischen-Institut (RWI) spricht bereits von einem neuen Solarboom, einen "Solarboom 2.0".

Jetzt werden wohl weitere Millionen Hausbesitzer PV-Anlagen auf ihr Dach installieren lassen. Die Folge könnte für die klassischen Energieversorger katastrophal werden. Sie hatten bisher faktisch das Oligopol auf dem Strommarkt.

Jetzt werden immer mehr Bürger ihren Strom selber produzieren. Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben. Auch Siemens und Bosch könnten bereuen, dass sie zu früh aus dem Solarmarkt ausgestiegen sind.

In sonnenreichen Ländern zeichnet sich dieser Solarboom erst recht ab. So kann in Chiles Wüsten zum Beispiel schon heute Solarstrom für 3.8 Cent pro Kilowattstunde produziert werden.

- Der Autor Franz Alt ist Jounalist, Buchautor und Fernsehermoderator. Er wurde bekannt durch das ARD-Magazin "Report", das er bis 1992 leitete und moderierte. Bis 2003 leitete er die Zukunftsredaktion "Zeitsprung" im SWR, seit 1997 das Magazin "Querdenker" und ab 2000 das Magazin "Grenzenlos" in 3sat. Die Erstveröffentlichung des Beitrags erfolgte auf
www.sonnenseite.com

Quelle: www.pv-magazin.de 12. August 2013





09.08.2013

Unsere neue Preisliste August 2013

Ab sofort steht unsere neue Preisliste im Downloadbereich für Sie bereit!

Preisliste August 2013





09.08.2013

Keine vorläufigen Zölle gegen chinesische Hersteller

Die EU-Kommission verzichtet auf eine harte Linie: Im Antisubventionsverfahren gegen chinesische Hersteller werden vorläufig keine Strafzölle erhoben.

Im Antisubventionsverfahren gegen chinesische Modul- und Solarzellenhersteller erhebt die EU keine vorläufigen Zölle auf Solarpaneele. Zuvor standen Strafzölle von durchschnittlich 47,6 Prozent im Raum, die ab dem 6. August greifen sollten. Die Ermittlungen liefen aber weiter, teilte die Brüsseler Behörde mit. Im Dezember will die EU das endgültige Ergebnis das Verfahrens mitteilen.

Die europäische Herstellerinitiative EU ProSun begrüßt die Fortführung. "Wir wissen aus eigenen Berechnungen, dass der Subventionsanteil an den chinesischen Preisen im deutlich zweistelligen Prozentbereich liegt", kommentiert Milan Nitzschke, Präsident von EU ProSun. Marktwirtschaftlich agierende Unternehmen hätten dagegen keine Chance. Die Allianz für bezahlbare Solarenergie (Afase) begrüßte dagegeen die Entscheidung der EU, vorläufig auf Strafzölle zu verzichten.

Mindestpreis: 56 Eurocent pro Watt

Hintergrund: Die Kommission hatte im November 2012 wegen einer Beschwerde europäischer Photovoltaikhersteller unter der Federführung vom Bonner Unternehmen Solar World eine Antisubventionsuntersuchung eingeleitet. Die Untersuchung läuft parallel zum Antidumpingverfahren. Sie soll feststellen, ob seitens China staatliche Subventionen in Form billiger Kredite für heimische Firmen gewährt wurden.

Unabhängig von staatlichen Hilfen aus China wurde Ende Juli eine Einigung erzielt. Chinesische Firmen müssen beim Importen nach Europa den Mindestpreis von 56 Eurocent pro Watt einhalten und dürfen nur die Leistung von sieben Gigawatt pro Jahr einführen. Der Verband ProSun will allerdings die Einigung vor dem Europäischen Gerichtshof in Luxemburg anfechten.

Quelle: www.photovoltaik.eu (Niels H. Petersen)




08.08.2013

Übergangsfrist für Einspeisemanagement läuft ab

Betreiber von mittelgroßen Photovoltaikanlagen müssen bis zum Ende des Jahres die im EEG geforderten Maßnahmen zum Einspeisemanagement umsetzen. Ansonsten droht eine Streichung der Einspeisevergütung.

Photovoltaikanlagen zwischen 30 und 100 Kilowatt Leistung müssen laut EEG zum sogenannten Einspeisemanagement fähig sein. Das heißt unter anderem, dass eine Fernwirktechnik, wie zum Beispiel ein Rundsteuerempfänger installiert sein muss, damit der Netzbetreiber die Leistung der Photovoltaikanlage bei Netzüberlastung herunterregeln kann. Für Anlagen, die in den Jahren 2009 bis 2011 installiert wurden, galt bislang eine Übergangsfrist für die Einführung - diese läuft aber zum 1. Januar 2014 aus.

Laut Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar) sind rund 70.000 Betreiber mittelgroßer Photovoltaikanlagen davon betroffen. Diese sollten sich frühzeitig um eine Nachrüstung der nötigen technischen Komponenten bemühen, rät der BSW-Solar. Ansonsten bestünde die Gefahr, dass die Betreiber ab kommendem Jahr keine Einspeisevergütung mehr für ihren Solarstrom bekommen. Anlagenbetreiber sollten dabei berücksichtigen, dass zwischen Bestellung und Einbau der nötigen Komponenten schnell mehrere Wochen vergehen könnten.

Auch vermeintlich kleinere Anlagen könnten laut BSW-Solar unter die Nachrüstpflicht fallen. Der Fall könne eintreten, wenn sich mehrere Anlagen auf demselben Grundstück oder in unmittelbarer räumlicher Nähe befinden und innerhalb von zwölf aufeinanderfolgenden Kalendermonaten in Betrieb genommen wurden. Dann könne es passieren, dass Photovoltaikanlagen zusammengefasst und als eine große Anlage betrachtet werden.

Quelle: pv-magazine (Mirco Sieg)




02.08.2013

Batteriespeichermarkt wird bis 2017 explodieren

Die Analysten von IHS rechnen damit, dass die Nachfrage nach kleinen Photovoltaik-Speichersystemen bis 2017 auf 2,5 Gigawatt ansteigen wird. Angesichts der steigenden Strompreise und sinkenden Einspeisevergütungen werden Batteriespeicher weltweit immer attraktiver, auch wenn sie derzeit noch nicht rentabel sind. Auch der Markt für große Speichersysteme könnte im kommenden Jahr einen Schub erleben. Auch die Kosten sollen in den kommenden fünf Jahren deutlich sinken.

Der Markt für kleine Photovoltaik- Batteriespeicher wird in den kommenden Jahren einen Boom erleben. Er werde von einem Volumen von 12 Megawatt im Jahr 2012 auf rund 2,5 Gigawatt im Jahr 2017 anwachsen, heißt es im jüngsten Bericht von IHS „Die Rolle von Energiespeichern in der Photovoltaik-Industrie“. Die Zahl der installierten Batteriespeichersysteme für Photovoltaik-Dachanlagen werde dann größer sein, als die komplette Anzahl der bislang in Deutschland installierten Dachanlagen. Die im Mai in Deutschland eingeführte Speicherförderung sei so etwas wie eine Initialzündung für den Markt gewesen, heißt es weiter.

Derzeit findet weltweit ein großer Wandel auf den Photovoltaik-Märkten statt. Angesichts der sinkenden Einspeisevergütungen sind Betreiber privater Photovoltaik-Anlagen zunehmend bestrebt, ihren Eigenverbrauch zu maximieren. „Grund sind die steigenden Strompreise und sinkenden Einspeisetarife, die eine Einspeisung des Solarstroms zunehmend unattraktiv machen. Diese Entwicklung – gepaart mit der Einführung des Zuschusses für Energiespeichersysteme in Deutschland – wird voraussichtlich das Wachstum des Home-Speichermarktes beschleunigen“, sagt IHS-Analystin Abigall Ward.

Allerdings seien die Kosten für kleine Batteriespeichersysteme derzeit noch sehr hoch. Allerdings könnten durch weiter sinkenden Photovoltaik-Systempreise und steigende Stromkosten noch größere Spielräume entstehen, die die Installation von Batteriespeichersystemen künftig rentabel machten. Die Einführung der Speicherförderung in Deutschland stellt nach Ansicht der IHS-Analysten einen Wendepunkt für die Erhöhung der Rendite von Home-Speicherlösungen darf. Es mache kleine Photovoltaik-Speicher immer noch nicht rentabel, aber es helfe, den Weg dahin zu eben. Ein Grund sei, dass der Herstellermarkt damit in Bewegung komme. Die Kosten für kleine Batteriespeichersysteme könnten mit steigender Massenfertigung um bis zu 30 Prozent sinken, heißt es weiter. Davon könnten dann auch andere Länder profitieren und für eine steigende Nachfrage nach Batteriespeichersystemen sorgen. Die Analysten von IHS rechnen im Home-Speichersegment mit einer durchschnittlichen Kostenreduktion von 45 Prozent in den kommenden fünf Jahr. Dieser sei hauptsächlich auf die sinkenden Batteriepreise zurückzuführen.

Auch bei der Installation großer Photovoltaik-Speicher erwarten die Analysten weitere signifikante Preissenkungen. Diese würden durch die steigende Nachfrage im Bereich gewerblicher Photovoltaik-Anlagen stimuliert. „Der Markt bei der Installation von großen Photovoltaik-Speichern unterscheidet sich erheblich von dem im privaten Dachanlagen-Bereich“, sagte Mitautor und IHS-Analyst Sam Wilkonson. Pilotprojekte und Demonstrationsvorhaben werden diesen Markt voraussichtlich im kommenden Jahr anschieben. Bis 2017 rechnet IHS damit, dass kommerzielle Installationen von jährlich etwa sechs Gigawatt erreicht werden.

Quelle: pv-magazin (Sandra Enkhardt)







02.08.2013

Einspeisevergütung sinkt ab August um monatlich 1,8 Prozent

01.08.2013: Die Einspeisevergütung für Solarstrom sinkt zum 1. August, 1. September und 1. Oktober 2013 um jeweils 1,8 Prozent. Die Degressionsschritte ergeben sich aus den nun von der Bundesnetzagentur veröffentlichten Zubauzahlen für Juni 2013 beziehungsweise aus der Bilanz für den Zeitraum Juli 2012 bis Juni 2013.

Demnach wurden der Bundesnetzagentur für diese zwölf Monate Solarstromanlagen mit einer Gesamtleistung von knapp 4,99 Gigawatt gemeldet, davon 309,2 Megawatt im Juni 2013. Laut Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) sinkt die Einspeisevergütung jeden Monat automatisch um ein Prozent, sofern sich der Zubau in einem Korridor von 2,5 bis 3,5 Gigawatt jährlich bewegt. Bei Abweichungen wird die Vergütungsdegression verlangsamt oder beschleunigt. Da die aktuellen Zahlen den Korridor um rund 1,5 Gigawatt überschreiten, wird die Degression um zusätzlich 0,8 Prozentpunkte auf insgesamt 1,8 Prozent erhöht.

Zuletzt war die Einspeisevergütung mit einer monatlichen Degression von 1,8 Prozent für den Zeitraum Mai 2013 bis Juli 2013 angepasst worden. Ende Oktober wird die Bundesnetzagentur die Höhe der Vergütungskürzung für das am 1. November beginnende, darauffolgende Quartal veröffentlichen. Aufdachanlagen bis zehn Kilowatt Leistung erhalten nun bei Inbetriebnahme ab dem 1. August 14,80 Cent je Kilowattstunde, ab 1. September 14,54 und ab 1. Oktober 14,27 Cent je Kilowattstunde. Größere Anlagen erhalten für den Anlagenteil von zehn bis 40 Kilowatt 14,04 / 13,79 / 13,54 Cent, für den Anlagenteil bis ein Megawatt gelten 12,52 / 12,30 / 12,08 Cent. Für Anlagenleistungen von einem bis einschließlich zehn Megawatt sowie generell für Freiflächenanlagen bis zehn Megawatt gibt es 10,25 / 10,06 / 9,88 Cent je Kilowattstunde.

Nach Auswertungen von PHOTON wurden im Juni 2013 in Deutschland insgesamt 41 Anlagen mit einer Größe von mehr als einem Megawatt errichtet. Mehr als 10.000 der neu hinzugekommenen Anlagen haben weniger als 30 Kilowatt Leistung. Die durchschnittliche Anlagengröße betrug im Juni 26,6 Kilowatt. Im Gesamtjahr 2013 wurden insgesamt 1.797,5 Megawatt neue Photovoltaikleistung hinzu gebaut. Überdurchschnittlich viel Solarleistung kam in Mecklenburg-Vorpommern hinzu. In dem Bundesland wurden im Juni neue Solaranlagen mit 132,8 Megawatt, im Mai 153,6 Megawatt, im April 102,6 Megawatt, im März 146,3, im Februar 69,5 Megawatt und im Januar 88,2 Megawatt gemeldet. Das entspricht dem drei bis sechsfachen der bisherigen Durchschnittswerte in den jeweiligen Monaten.

Quelle: ©PHOTON




29.07.2013

Nachfrage nach kleinen Photovoltaik-Anlagen ungebrochen

Der Deutsche Solarbetreiber Club hat die Daten der Bundesnetzagentur für die ersten fünf Monate 2013 ausgewertet. Die überraschende Erkenntnis: Obwohl der Photovoltaik-Zubau in Deutschland gegenüber dem Vorjahr deutlich rückläufig ist, ist die Nachfrage nach kleinen Photovoltaik-Anlagen bis zehn Kilowatt Leistung äußerst stabil.

In Deutschland ist die Nachfrage nach kleinen Photovoltaik-Anlagen bis zehn Kilowatt Leistung ungebrochen. Dies zeigt eine Auswertung der Zahlen der Bundesnetzagentur durch den Deutschen Solarbetreiber Club (DSC) für die ersten fünf Monate 2013. Demnach sind bis Ende Mai 36.158 Phovoltaik-Anlagen mit einer Leistung bis zehn Kilowatt in Deutschland installiert worden. Im Vorjahr waren es laut DSC etwas mehr - die Zahl lag bei 39.250 Photovoltaik-Anlagen. Die insgesamt installierte Leistung bei den Kleinanlagen sei gegenüber dem Vorjahreszeitraum sogar noch leicht angestiegen, hieß es beim DSC weiter. Sie haben bei 256 Megawatt (2012: 254 Megawatt) gelegen. Wenn die Nachfrage stabil bleibe, könnten bis zum Jahresende etwa 80.000 kleine Photovoltaik-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 520 Megawatt installiert werden.

Die Einspeisevergütung für Photovoltaik-Anlagen wird derzeit monatlich abgesenkt. Für Photovoltaik-Anlagen bis zehn Kilowatt Leistung liegt sie derzeit bei 15,07 Cent je Kilowattstunde. Die Bundesregierung will mit der weiteren Rückführung der Solarförderung erreichen, dass sich der Zubau neuer Photovoltaik-Anlagen bei 2500 bis 3500 Megawatt pro Jahr einpendelt. In den vergangenen Jahren lag er jeweils bei rund 7500 Megawatt. Nach der EEG-Novelle im vergangenen Jahr ist der Zubau nun deutlich gebremst. Im ersten Halbjahr sind in Deutschland nach den Zahlen der Bundesnetzagentur in Deutschland Photovoltaik-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 1800 Megawatt ans Netz gegangen. Die ist ein Rückgang um knapp die Hälfte gegenüber dem Vorjahr, der aber hauptsächlich durch den Einbruch bei großen Photovoltaik-Projekten verursacht ist, wie die Zahlen des DSC zeigen. Mit der letzten Novelle hat die Bundesregierung die Solarförderung für Solarparks mit mehr als zehn Megawatt Leistung gestrichen. Ende September 2012 endete die gewährte Übergangsfrist für diese Projekte. Seither ist keine große Photovoltaik-Anlage mit mehr als zehn Megawatt in Deutschland mehr realisiert worden.

Aus Sicht des DSC ist die Nachfrage nach kleinen Photovoltaik-Anlagen weiter groß, da immer mehr Verbraucher zum Selbstzversorger werden wollen. Angesichts der immer weiter steigenden Strompreise und der Tatsache, dass die Energieversorger die gesunkenen Börsenstrompreise nicht an die Privatkunden weitergeben, sei es für viele Menschen attraktiv, sich eine Photovoltaik-Anlage zu installieren.

Quelle: pv-magazin vom 26. Juli 2013





25.07.2013

Anti-Dumpingzölle: Einigung in dieser Woche erwartet

Die EU-Kommission und China ringen weiter um einen Kompromiss im laufenden Handelsstreit wegen der Einfuhr billiger chinesischer Photovoltaik-Produkte. Es zeichnet sich ein Mindestimportpreis für chinesische Solarmodule in die EU in Höhe von 55 Eurocent pro Watt ab. Insider rechnen noch in dieser Woche mit einer Verhandlungslösung.

„Es wird weiterhin intensiv verhandelt mit dem Ziel, eine Lösung zu finden“, sagt Helene Banner, die Sprecherin von EU-Handelskommissar Karel de Gucht, auf Anfrage von pv magazine. Keine Angaben konnte sie jedoch zum Stand der Verhandlungen sowie zur EU-Position für einen Mindestpreis für kristalline Modulimporte aus China machen. pv magazine erfuhr aber aus gut unterrichteten Kreisen, dass die EU nun einen Mindestimportpreis von deutlich unter 60 Eurocent pro Watt ins Spiel gebracht hat. Damit nähern sich die bekannt gewordenen ursprünglichen Verhandlungspositionen für einen Mindestimportpreis in Höhe von 65 Eurocents/Watt von Seiten der EU Kommission sowie von 50 Eurocents/Watt von Seiten der chinesischen Verhandlungsdelegation offensichtlich an. Bereits Anfang vergangener Woche berichtete dpa unter Berufung auf vertrauliche EU-Papiere von einem Angebot Brüssels für einen um 15 Prozent reduzierten Mindestimportpreis. Wenn man diesen 15-prozentigen Abschlag auf die 65 Eurocents/Watt bezieht, läge ein möglicher Kompromiss für einen Mindestpreis für chinesische Modulimporte bei 55 Eurocent pro Watt. Die Verhandlungen bewegten sich derzeit in diese Richtung, bestätigten Industrieinsider. Noch in dieser Woche sei mit einer Verhandlungslösung zu rechnen, hieß es weiter. Die chinesische Verhandlungsdelegation habe ebenfalls ein Entgegenkommen signalisiert und werde diese Woche höchstwahrscheinlich ein finales Angebot vorlegen.

Denn anscheinend könnten zumindest die führenden chinesischen Modulhersteller einigermaßen mit einem solchen Mindestimportpreis in Höhe von 55 Eurocent pro Watt in die EU leben. Allerdings würden sie dann mit hoher Wahrscheinlichkeit ihren zweistufigen Vertrieb in Europa massiv ausbauen, um auch gegenüber europäischen Mitbewerbern, die teilweise ihre Solarmodule schon für ähnliche Preise anbieten, mithalten zu können, sagte ein Industrieinsider pv magazine weiter. Dies würde die Distributionsstruktur in Europa stark verändern und den Großhandel schwächen. Auf der Strecke blieben bei einem Mindestimportpreis von 55 Eurocents pro Watt wahrscheinlich auch die vielen kleinere Photovoltaik-Hersteller mit einem weniger bekannten Markennamen, die bisher für einen Großteil der chinesischen Modulimporte in die EU verantwortlich sind. Dies würde den anscheinend auch von Peking forcierten Konzentrationsprozess innerhalb der chinesischen Photovoltaik-Industrie massiv verstärken. Zudem hätte ein Mindestimportmodulpreis in dieser Höhe erhebliche Auswirkungen auf den europäischen Installationsmarkt. Zum einem wäre dann mit hoher Wahrscheinlichkeit die Wirtschaftlichkeit vieler Projekte gefährdet, zum anderen könnten europäische und nicht-chinesische Modul- und Zellhersteller zumindest kurz- und mittelfristig gar nicht die Lieferantenlücke schließen.

IHS hat aktuelle Zahlen zu den durchschnittlichen Verkaufspreisen für kristalline Solarmodule aus China in Europa veröffentlicht. Demnach gab es im Juni einen leichten Anstieg um vier Prozent auf 54 Eurocent je Watt, der unmittelbar mit dem Anti-Dumpingverfahren und den vorläufigen Zöllen zusammenhängt. Die Analysten rechnen auch im dritten Quartal mit einem weiteren Anstieg. Je nachdem, ob und welche Verhandlungslösung gefunden wird, wird er unterschiedlich hoch ausfallen. Bis zum 5. August muss eine Einigung erreicht werden, andernfalls werden die vorläufigen Anti-Dumpingzölle von derzeit 11,8 auf durchschnittlich 47,6 Prozent für kristalline Solarmodule aus China steigen.

Zudem veröffentlichte das Marktforschungsinstitut Trendforce eine Meldung, wonach die Exporte taiwanesischer Solarzellen-Hersteller im ersten Halbjahr um 6,7 Prozent auf 3,2 Gigawatt gegenüber dem Vorjahr gestiegen seien. Damit habe sich der Weltmarktanteil Taiwans auf 16 Prozent erhöht, wobei vor allem die Unternehmen Motech, Gintech und Neo Solar Power profitierten, die allein etwa zwei Drittel der exportierten Solarzellen produziert haben, hieß es weiter. Die meisten taiwanesischen Solarzellen seien dabei nach China geliefert worden, gefolgt von Europa, Japan und den USA. Auch dieser Anstieg des taiwanesischen Anteils am Weltmarkt wird von den Trendforce-Analysten als Folge der weltweiten Handelsstreitigkeiten über Photovoltaik-Produkte gesehen.

Quelle: 23. Juli 2013 pv-magazine






25.07.2013

Lithium-Batterien sicher transportieren

Praxistipps Energiespeicher: Sicherheitsvorschriften für statinäre Lithium-lonen-Batterien werden gerade erst entwickelt. Trotzdem können Installateure beim Umgang mit solchen Batterien nicht auf gewisse Sicherheitsvorkehrungen verzichten. Insbesondere beim Transport von Lithium-Batterien gibt es noch viel Aufklärungsbedarf, wie Fragen auf den Workshops zum Thema "Energiespeicher für Photovoltaik-Strom" der Solarpraxis AG zeigen.

Darf ich das Photovoltaik-Speichersystem mit Lithium-Akku selbst zur Baustelle transportieren oder nicht? Diese Frage zu beantworten ist nicht trivial. Denn einerseits gelten Lithium-Batterien als Gefahrgut und müssen auch entsprechend behandelt werden. Andererseits gibt es Ausnahmeregelungen, die es Installateuren gegebenfalls ermöglichen, solche Speicher auch ohne einen Gefahrgutschein zu transportieren.

Besondere Anforderungen

Die UN-Transportvorschriften für Lithium-Batterien sind im ADR (Accord europèen relatif au transport international des marchandises Dangereuses par Route), dem Europäischen Übereinkommen über die internationale Beförderung gefährlicher Güter auf der Straße, geregelt. Lithium-Batterien sind darin seit Anfang 2009 beim Transport als Gefahrgut der Klasse 9 eingestuft und somit kennzeichnungspflichtig. Der Transport darf zudem nur in geprüfter Gefahrgutverpackung erfolgen.

Darüber hinaus muss jeder lithiumhaltige Akkutyp einen UN-Transport-Test nach Kapitel 38.3 des Handbuches für Prüfungen und Kriterien Teil III bestehen. Erst dann ist der Transport von Lithium-Batterien überhaupt möglich. Auskunft darüber, ob der Akku die erforderlichen Transporttests bestanden hat gibt das UN-T Zertifikat. Lithium-Akkus ohne UN-T Zertifikat dürfen nicht transportiert werden. Bei Nichteinhaltung drohen bis zu 50.000 Euro Strafe.
Gefahrgut transportieren darf außerdem nicht jeder. Seit 1981 muss der Fahrzeugführer über den sogenannten Gefahrgutschein verfügen. Das heißt, der Fahrzeugführer muss erfolgreich an einer bei der Industrie- und Handelskammer anerkannten ADR-Schulung zum Gefahrenguttransport teilgenommen haben. Dabei handelt es sich in der Regel um eine dreitägige Schulung. Die Kosten für den Gefahrgutschein liegen bei rund 260 Euro und sind förderfähig. Ein Wehrmutstropfen bleibt, denn der Gefahrgutschein muss alle fünf Jahre erneuert werden.

Erleichterter Transport

Ausnahmen beim Transport von Lithium-Akkus ergeben sich durch die im ADR 1.1.3.6 definierte Freigrenzregelung, oder Handwerkerbefreiung. Hierin ist geregelt, dass Batteriemodule in kleinen Mengen (bis 450 Liter Transportvolumen und bis 333 Kilogramm Gewicht) von der Anwendung der Gefahrguttransportvorschriften befreit sind. Wichtig ist hierbei allerdings, dass der Installateur den Transport (gemäß 1.1.3.1 lit. c) im Rahmen seiner Haupttätigkeit selbst durchführt. Das heißt, er darf das Lithium-Speichersystem nur transportieren, wenn er als Installateur auch für die Installation oder Wartung des Speichers zuständig ist. Ist dies der Fall, besteht keine Kennzeichnungspflicht am Fahrzeug. Es muss allerdings darauf geachtet werden, dass der Lieferschein mindestens die Anzahl und den Vermerk „Gefährliche Güter in freigestellten Mengen“ enthält.
 

Darüber hinaus ergeben sich aus der Freigrenzregelung weitere zu berücksichtigende Sicherheitshinweise aus der ADR, die unbedingt eingehalten werden müssen:

  • Der Transport darf nur durch unterwiesenes Personal erfolgen. Die Unterweisungen sind alle zwei Jahre zu wiederholen.
  • Es ist ein Pulverfeuerlöscher mit einem Fassungsvermögen von mindestens zwei Kilogramm mitzuführen.
  • Es müssen Maßnahmen getroffen werden, die unter normalen
    Beförderungsbedingungen ein Freiwerden des Inhalts verhindern. Dieses kann durch entsprechende Verpackung und Ladungssicherung erfüllt werden.
  • Es muss für eine ausreichende Be- und Entlüftung gesorgt werden.

    Speichersysteme für Photovoltaik

    Die Freigrenzregel ist insbesondere bei kleineren und einzeln bestückbaren Photovoltaik-Speichersystemen interessant, die vom Handwerker Vorort selbst installiert werden können. Für Speichersysteme im Einfamilienhaushalt, die eher selten mehr als zehn Kilowattstunden Speicherkapazität aufweisen, liegt das Gewicht der Batteriemodule in der Regel deutlich unter dem zulässigen Maximalgewicht von 333 Kilogramm.

Installateure müssen allerdings zusätzlich beachten, ob neben der gesetzlichen Freistellung zum Transport auch der Hersteller den Transport für den Handwerker freigibt. Viele Hersteller schreiben in Ihren Anleitungen, dass der Transport ausschließlich von autorisierten und geschulten Fachpersonal durchgeführt werden darf. Die Definition, was ein autorisiertes Fachpersonal ist, muss dann der jeweilige Hersteller geben.

Quelle: pv-magazine (Jens Quednow, Solarpraxis Engineering)






23.07.2013

Jeder zweite Solarinstallateur setzt bereits Solarstrom-Speicher ein

Handwerkerumfrage des BSW-Solar zeigt: Solarer Selbstversorger-Anteil wächst bei Eigenheimen und Unternehmen durch gezielte Anlagendimensionierung, Energiemanagement und Speichereinsatz

Käufer von Solarstromanlagen sind zunehmend daran interessiert, einen möglichst hohen Anteil des selbst erzeugten Solarstroms auch selbst zu verbrauchen. Eine aktuelle Umfrage des Bundesverbandes Solarwirtschaft e.V. (BSW-Solar) unter Photovoltaik-Handwerkern belegt, dass der solare Selbstversorger-Anteil in den letzten Monaten bei Privat- und Gewerbekunden gewachsen ist. Hintergrund dafür sind gestiegene Stromtarife bei gleichzeitig deutlich gesunkenen Photovoltaikpreisen und eine stark rückläufige Solarstromförderung.

Bei neu installierten Solarstromanlagen wird mittlerweile durchschnittlich rund ein Drittel des selbst erzeugten Solarstroms im eigenen Haushalt oder Unternehmen auch selbst verbraucht. „Private Stromtarife sind inzwischen fast doppelt so hoch wie die Kosten selbst erzeugten Solarstroms vom Dach eines Eigenheims“, erklärt Carsten Körnig, Hauptgeschäftsführer des BSW-Solar den Trend zur solaren Selbstversorgung.

Bei Solarstrom-Erzeugungskosten und einer EEG-Vergütung in Höhe von nur noch rund 15 Cent je Kilowattstunde, Stromtarifen von 27 Cent/kWh und mehr wird es notwendig und zunehmend attraktiver, möglichst viel Solarstrom direkt zu verbrauchen und nicht ins öffentliche Stromnetz einzuspeisen. Bei der Optimierung der Eigenverbrauchsquoten setzen Installateure vor allen Dingen auf eine optimale Dimensionierung der Photovoltaik-Anlage (81%) und ein intelligentes Energiemanagement (57%). Immerhin jeder zweite Solarinstallateur hat bereits einen Solarstrom-Speicher installiert, teilt der Solarverband mit.

Seit Mai 2013 bietet die KfW-Bankengruppe einen zinsgünstigen Kredit mit Tilgungszuschuss für die Installation eines Kombisystems von Photovoltaik-Anlage plus Speicher oder für die Nachrüstung einer bestehenden Solarstromanlage mit einer Solarbatterie an. Seit Programmstart sind laut KfW bereits über 700 Anträge eingegangen. Mit Hilfe von Batterie-Speichern lässt sich Solarstrom rund um die Uhr nutzen.

Einen Trend zur solaren Selbstversorgung macht der BSW-Solar auch bei Unternehmen aus. „Firmeneigene Solaranlagen reduzieren zunehmend auch die Stromrechnung von Unternehmen. Gewerbebetriebe mit geeigneten Dachflächen können oft auch ohne Einsatz von Speichern weitaus höhere Eigenverbrauchsquoten erreichen als Eigenheime. Sie sind bei Gewerbebetrieben möglich, die tagsüber eine hohe Grundlast haben und bei denen sich die Zeiten von Strombedarf und Stromproduktion durch die Solaranlage weitgehend decken.

Die Ergebnisse der jüngsten BSW-Umfrage zeigen aber auch, dass die Anforderungen an das Handwerk wachsen: „Die Planung wird anspruchsvoller und die Beratung potenzieller Investoren komplexer“, so Körnig. Vier von fünf Handwerkern berichten entsprechend von einem gestiegenen Aufwand für den Vertrieb von Solaranlagen. Der Solarverband bietet praktische Unterstützung an: Ein kostenloses Infopapier des BSW-Solar erklärt das Förderprogramm für Solarstromspeicher. Wer tiefer einsteigen will und einen Speicher-Marktüberblick erhalten möchte, kann die Informationsbroschüre „Solarstrom speichern – unabhängiger werden“ gegen eine Schutzgebühr von 5 Euro beim BSW-Solar beziehen.

Immer mehr Betreiber von Photovoltaik-Anlagen denken derzeit ernsthaft darüber nach, Solarstrom nicht nur verstärkt selbst zu nutzen, sondern auch an Nachbarn oder Mieter zu vermarkten. Der Leitfaden "Photovoltaik - Stromlieferung und neue Geschäftsmodelle", der ebenfalls über die Internetseite des BSW-Solar bezogen werden kann, erläutert eingehend das Geschäftsmodell der solaren Direktvermarktung und bietet praktische Handreichungen wie zum Beispiel einen von Experten geprüften Muster-Stromliefervertrag und eine Muster-Stromrechnung für die Stromabrechnung mit Dritten. Diese Handreichungen ersparen eine individuelle und teure Rechtsberatung.

Quelle: www.solarwirtschaft.de





23.07.2013

Interesse an Photovoltaik-Speichern und Eigenverbrauch steigt

Nach einer Umfrage des Bundesverbands Solarwirtschaft setzen immer mehr Privathaushalte und Unternehmen darauf, den erzeugten Solarstrom selbst zu verbrauchen. Auch die Nachfrage nach Speichern für Photovoltaik-Anlagen ist demnach weiter steigend.

Käufer von Photovoltaik-Anlagen wollen zunehmend, den erzeugten Solarstrom selbst verbrauchen. Durchschnittlich rund ein Drittel des erzeugten Solarstroms werde bei neuen Photovoltaik-Anlagen von den privaten Haushalten und Unternehmen selbst verbraucht, so das Ergebnis einer aktuellen Umfrage des Bundesverbands Solarwirtschaft (BWS-Solar) unter Handwerkern. Hintergrund seien die gestiegenen Stromtarife sowie die zugleich gesunkenen Preise für Photovoltaik-Anlagen sowie die rückläufige Solarförderung in Deutschland. Die Strimpreise für private Haushalte lägen mittlerweile fast doppelt so hoch wie die Kosten für den selbst erzeugten Solarstrom, sagte BSW-Solar-Hauptgeschäftsführer Carsten Körnig. Mittlerweile sei der Eigenverbrauch damit gerade für private Haushalte deutlich attraktiver als die Einspeisung des Solarstroms in Netz. Bei der Optimierung der Eigenverbrauchsquoten setzen Installateure nach den Umfrageergebnissen vor allem auf eine optimale Dimensionierung der Photovoltaik-Anlage (81 Prozent) und ein intelligentes Energiemanagement (57 Prozent).

Ein zweites zunehmend interessantes Geschäftsfeld für Handwerker sind zudem Photovoltaik-Anlagen mit Batteriespeichersystemen. Immerhin jeder zweite Solarinstallateur gab bei der Befragung des BSW-Solar an, er habe auch bereits einen Solarstrom-Speicher installiert. Seit dem Start des Förderprogramms für kleine Photovoltaik-Speichersysteme im Mai sind laut der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW), über die das Programm läuft, bereits mehr als 700 Anträge gestellt worden. Bei Unternehmen gebe es ebenfalls einen Trend zur solaren Selbstversorgung. Firmeneigene Photovoltaik-Anlagen reduzierten zunehmend die Stromrechnung von Unternehmen. Gewerbebetriebe mit geeigneten Dachflächen könnten oft auch ohne Einsatz von Speichern weitaus höhere Eigenverbrauchsquoten erreichen als Eigenheime, teilte der Verband weiter mit. Mit dem gestiiegenen Interesse an Eigenverbrauch und Speichersysteme hätten sich zugleich die Anforderungen an die Installateure von Photovoltaik-Anlagen geändert. 80 Prozent der Handwerker gaben in der Studie des BSW-Solar an, das der Aufwand für den Vertrieb gestiegen sei.

Quelle: www.pv-magazine.de




15.07.2013

Bundesnetzagentur konsultiert neue Version des Leitfadens zum EEG-Einspeisemanagement

Die Bundesnetzagentur hat heute eine überarbeitete Version des Leitfadens zum EEG-Einspeisemanagement zur Konsulation veröffentlicht. Der Leitfaden regelt die Ermittlung der Entschädigungszahlungen und deren Berücksichtigung in den Stromnetzentgelten. Da in den letzten Jahren vermehrt Einspeisemanagementmaßnahmen bei Biomasse- und Photovoltaikanlagen vorgenommen wurden, hat die Bundesnetzagentur den Leitfaden um die Ermittlung der Entschädigungszahlungen für die Energieträger Biomasse, Biogas sowie Photovoltaik ergänzt.

Gegenstand des Einspeisemanagement ist die zeitweilige Reduzierung der Einspeiseleistung von EEG-, KWK- und Grubengasanlagen auf Anforderung des Netztbetreibers bei einer Überlasung des Netzes. Der Netzbetreiber ist gemäß Erneuerbare-Energien-Gesetz verpflichtet, dem Einspeiser, der seine Einspeiseleistung reduziert hat, eine Entschädigung zu zahlen. Die Höhe der Entschädigung beträgt 95 Prozent der entgangenen Einnahmen zuzüglich zusätzlicher und abzüglich ersparter Aufwendungen.

Die Marktteilnehmer können nun bis zum 15. August 2013 Stellung nehmen. Der Leitfaden sowie nähere Informationen zum Konsulattionsverfahren sind auf der Internetseite der Bundesnetzagentur veröffentlicht.

Quelle: © PHOTON

www.bundesnetzagentur.de

www.bundesnetzagentur.de/SharedDocs/Downloads/DE/Allgemeines/
Presse/Pressemitteilungen/2013/130712_Einspeisemanagement_pdf.pdf?__blob
=publicationFile&v=2





11.07.2013

Vergütungssenkung ab August wahrscheinlich bei 1,8 Prozent

Im Juni 2013 wurden in Deutschland rund 315 Megawatt Photovoltaik-Leistung zugebaut. Im ersten Halbjahr bedeutet dies einen Gesamtzubau von ungefähr 1,8 Gigawatt. Rechnet man die Installationen der zweiten Hälfte des vergangenen Jahres hinzu, bedeutet das, dass die Einspeisevergütung in den Monaten August, September und Oktober jeweils um 1,8 Prozent abgesenkt wird.

Nach vorläufigen Zahlen des Bundesumweltministerium (BMU) wurden in Deutschland im Juni 2013 Photovoltaikanlagen mit einer Leistung von rund 315 Megawatt zugebaut. Insgesamt wären damit im ersten Halbjahr 2013 in Deutschland etwa 1.800 Megawatt installiert worden.
Die gesamte in Deutschland installiert Photovoltaik-Leistung beträgt damit etwa 34 Gigawatt. Für die Absenkung der Einspeisevergütung in den Monaten August, September und Oktober 2013 ergibt sich daher sehr wahrscheinlich eine Absenkung von 1,8 Prozent pro Monat.

„Wenn man bedenkt, dass sich die Modulpreise derzeit stabilisieren, bedeutet das einen weiteren Druck auf die Margen der Installateure und gleichzeitig potentiell geringere Renditen für private Investoren“, sagt Analyst Stefan de Haan vom Marktforschungsunternehmen IHS. Die Marktsituation werde daher in den kommenden Monaten nicht einfacher werden.

Im Vergleich zum Vorjahresmonat fällt der Zubau im Juni 2013 um den Faktor 5,7 geringer aus (Zubau Juni 2012 = 1791 Megawatt). Stefan de Haan bewertet die 315 Megawatt Zubau vom Juni dieses Jahres aber als „normalen Zubau in einem Sommermonat, auf den keine hohe Vergütungsabsenkung folgt“. In solchen Monaten liege der Zubau in der Regel zwischen 300 und 400 Megawatt. Da der Zubau in den Wintermonaten im Schnitt geringer ausfällt, kommt man dann auf das Jahr hochgerechnet auf einen Zubau, der ungefähr im politisch gewollten Korridor von 3,5 Gigawatt Zubau pro Jahr liegt.

„Wir gehen aber davon aus, dass der Markt wieder deutlich über das aktuelle Niveau ansteigen wird, sobald sich adäquate Geschäftsmodelle entwickelt haben, die auf Eigenverbrauch und direktem Verkauf von Solarstrom basieren“, sagt Stefan de Haan. „Im Moment sind wir einfach in einer Übergangsphase, wo die Forderung für große Dachanlagen und Freiflächenprojekte nicht mehr attraktiv ist.“

Für die Entwicklung des Weltmarkts prognostiziert das BMU einen Gesamtzubau im Jahr 2013 von 40 Gigawatt, rund 9 Gigawatt mehr als im Jahr 2012. Deutschland werde 2013 sehr wahrscheinlich von China (8 Gigawatt), Japan (8 Gigawatt) und eventuell den USA (4-5 Gigawatt) als Hauptmarkt für Photovoltaik abgelöst. (Mirco Sieg)


Quelle: www.pv-magazine.de






08.07.2013

Speicherförderung: KfW sieht große Resonanz

Das Förderprogramm für Solarstromspeicher wird nach Angaben der zuständigen KfW-Bankengruppe gut angenommen. »Unsere Erwartungen wurden deutlich übertroffen«, sagte ein KfW-Sprecher gegenüber PHOTON.

Seit Programmstart am 1. Mai seien 541 Anträge mit einem Volumen von rund zehn 10 Millionen Euro an Krediten und Tilgungszuschüssen gestellt worden. Die durchschnittlich beantragte Fördersumme beläuft sich damit auf etwa 18.500 Euro. Genehmigt worden seien bislang 351 Förderanträge. Zahlreiche Anträge würden derzeit allerdings noch bearbeitet. »Nur ganz selten wird ein Antrag abgelehnt«, so der Sprecher. Dies sei etwa bei verfehlten formalen Voraussetzungen der Fall.

Mit dem Programm wollen die KfW-Bankengruppe und das Bundesumweltministerium (BMU) die Verbreitung von Batteriespeichersystemen in Verbindung mit netzgekoppelten Photovoltaikanlagen fördern. Im Rahmen des Programms können Interessenten über ihre Hausbank einen zinsgünstigen Kredit der KfW sowie ein Tilgungszuschuss in Höhe von 30 Prozent des BMU beantragen.

Quelle: ©PHOTON




04.07.2013

Erneuerbare klar vor Atomkraft in Deutschland

Das Windkraft, Photovoltaik, Biomasse und Wasserkraft hierzulande immer wichtiger werden, steht außer Frage. Die neuesten Zahlen des Statischen Bundesamts zeigen, dass die erneuerbaren Energien im vergangenen Jahr den Abstand zur Kernenergie in Deutschland weiter ausgebaut haben. Bei der Veröffentlichung der Entwicklung der Strompreise seit 2007 zeigt, dass die Industrie weit weniger belastet wird als die privaten Stromkunden.

Das Statische Bundesamt hat Zahlen für die Verteilung der Energieerzeugungsarten im Jahr 2012 veröffentlicht. Demnach haben die erneuerbaren Energien die Kernkraft als zweitwichtigste Energiequelle in Deutschland überholt und abgehängt. Der Wichtigste Energieträger bleibt aber noch wie vor mit weitem Abstand die Kohle.

Insgesamt sei in Deutschland im vergangenen Jahr eine Bruttostrommenge von 618 Milliarden Kilowattstunden erzeugt worden. 26 Prozent davon sind laut der Statistik aus Braunkohle und 19 Prozent aus Steinkohle erzeugt worden. Der Anteil der Braunkohle sei dabei sogar noch leicht angestiegen.

Dahinter rangieren aber mittlerweile ganz klar die erneuerbaren Energien. Windkraft, Photovoltaik, Biomasse, Geothermie und Wasserkraft legten nach den vorläufigen Daten der Arbeitsgruppe Energiebilanzen (AGEB) trugen 2012 zu 22,1 Prozent zur Bruttostromerzeugung bei. Dies sei ein Anstieg um 5,7 Prozent binnen Jahresfrist. Die Windkraft blieb dabei der wichtigste erneuerbare Energieträger mit einem Anteil von 7,4 Prozent an der gesamten Stromerzeugung.
Die Photovoltaik-Anlagen in Deutschland stieg im vergangenen Jahr weiter an. Binnen Jahresfrist stieg nach AGEB-Zahlen der Anteil von 3,2 auf 4,5 Prozent.
Die Photovoltaik legte damit den größten Sprung unter den Erneuerbaren hin, bleibt aber hinter Windkraft und Biomasse noch auf Platz drei.
Insgesamt erzeugten die in Deutschland installierten Photovoltaik-Anlagen 28,8 Milliarden Kilowattstunden Solarstrom im vergangenen Jahr.

Hinter der Kohle und den Erneuerbaren rangiert die Kernenergie mittlerweile nur noch auf Rang drei mit einem Anteil von 16,1 Prozent an der Bruttostromerzeugung. Die Nutzung der Atomkraft ist seit der Atomkatastrophe in Fukushima deutlich rückläufig.
So trug die Kernenergie laut Statistik im Jahr 2010 noch 22,4 Prozent oder 140,6 Milliarden Kilowattstunden zur deutschen Bruttostromversorgung bei. 2012 waren es nach den vorläufigen Zahlen nur noch 16,1 Prozent und 99,5 Milliarden Kilowattstunden. Der Anteil von Erdgas ist ebenfalls leicht rückläufig. 2012 lag er bei 11,3 Prozent.


Industriestrompreise bei 11,69 Cent je Kilowattstunde

Das Statistische Bundesamt hat zugleich die Entwicklung der Strompreise veröffentlicht.
So seien die Kosten für die privaten Haushalte in Deutschland mit einem Jahresverbrauch zwischen 2500 und 5000 Kilowattstunden seit 2007 um 32 Prozent von 20,25 auf 26,76 Cent je Kilowattstunde gestiegen.
Die Stromkosten für die Industrie mit einem Jahresverbrauch zwischen 2.000 und 20.000 Megawattstunden seien im gleichen Zeitraum von 8,38 auf 11,69 Cent je Kilowattstunde um knapp 40 Prozent geklettert – jeweils ohne Einbeziehung der Mehrwertsteuer.
Gerade die Zahlen für die Industrie zeigen aber auch, dass es im ersten Halbjahr 2010 sogar rückläufige Strompreise gab und auch die Steigerungen seit Anfang 2011 gerade einmal vier Prozent betragen haben. Auch im dargestellten Vergleich zu den anderen europäischen Ländern liegen die Industrie-Strompreise dabei schon auf einem hohen Niveau. Allerdings ist der Preisunterschied weniger eklatant, wie es gern von der Industrie dargestellt wird. Mehrheitlich bewegen sie sich zwischen acht und elf Cent je Kilowattstunde. In Italien sind es sogar 22,18 Cent je Kilowattstunde, die Industrieunternehmen zahlen müssen. Dabei ist fast eine Verdopplung der Industriestrompreise seit 2008 zu verzeichnen. (Sandra Enkhardt)

Quelle: www.pv-magazine.de







03.07.2013

Greenpeace sieht Potenziale zur Senkung der EEG-Umlage

Die erneuerbaren Energien werden in der Diskussion über die steigenden Strompreise gern als Haupttreiber hingestellt.
Dabei ist es das System zur Berechnung der EEG-Umlage, dass der Bundesregierung große Handlungsmöglichkeiten gibt, um die Strompreise sinken zu lassen.

Nach einer neuen Studie des Öko-Instituts ist mit einem Anstieg der EEG-Umlage 2014 auf 6,08 Cent je Kilowattstunde zu erwarten. Eine Weitergabe der gesunkenen Börsenstrompreise und Reformen der Berechnungsgrundlage könnten aber zu einer Absenkung um bis zu 2,4 Cent je Kilowattstunde führen.




02.07.2013

EU-Handelsstreit: Mindestpreise für chinesische Modulimporte als möglicher Kompromiss

Bei dem laufenden Handelsstreit der EU mit China wegen billiger Photovoltaik-Importe zeichnet sich ein Kompromiss ab.
Große chinesische Hersteller könnten mit Mindestimportpreisen für Module von
0,50 Eurocent/Watt leben, erfuhr pv magazine aus Insiderkreisen der Industrie. Käme bis 5. August eine Einigung über die laufenden Anti-Dumpingzölle zustande, könnten Anti-Subventionszölle verhindert werden, die ansonsten zusätzlich von der EU erhoben werden sollen.


Die seit 6. Juni gültigen Antidumpingzölle in Höhe von 11,8 Prozent auf kristalline chinesische Photovoltaik-Importe gelten zunächst bis zum 5. August. Werden sich China und die EU-Kommission bis dahin nicht einig, treten ab 6. August Zölle bis zu 67,9 Prozent in Kraft, die dann mindestens bis Anfang Dezember gültig sind.
Dann entscheiden die EU-Mitgliedsstaaten abschließend über das laufende Anti-Dumpingverfahren. Kommt bis 5. August kein Kompromiss zustande, hat die EU angekündigt zusätzliche Antisubventionszölle auf chinesische kristalline PV-Importe zu erlassen.
Über ein hierzu laufendes eigenes Verfahren ist eine Entscheidung ebenfalls für den 5. August angekündigt. Die Anti-Subventionszölle könnten laut Einschätzung von Industrieinsidern bis zu 90 Tage retroaktiv erlassen werden. Kommt bis dahin eine Einigung über das laufende Anti-Dumpingverfahren zustande, wären höchstwahrscheinlich auch die Anti-Subventionszölle vom Tisch.

Quelle: (Hans-Christoph Neidlein)




01.07.2013

344 Megawatt Zubau im Mai

01.07.2013: Laut neuester Datenmeldung der Bundesnetzagentur wurden im Mai 2013 in Deutschland 11.574 Photovoltaikanlagen mit einer Gesamtleistung von 344,23 Megawatt neu installiert. All diese Anlagen sind förderberechtigt im Sinne des Erneuerbare-Energien-Gesetzes, es ist somit keine Anlage mit mehr als zehn Megawatt Leistung darunter.

Im Mai des Jahres 2012 hatte der Zubau 254 Megawatt betragen, 2011 waren es 371 Megawatt, 2010 wurden 573 Megawatt neu installiert.

Von Januar bis Mai des laufenden Jahres sind nunmehr insgesamt 1,5 Gigawatt Solarstromleistung neu installiert worden (2012: 2,58 Gigawatt; 2011: 1,08 Gigawatt; 2010: 1,74 Gigawatt). Den mit weitem Abstand höchsten Zubau (105,8 Megawatt) im Monat Mai verzeichnete das Bundesland Bayern, gefolgt von Nordrhein-Westfalen (32,1 Megawatt) und Sachsen-Anhalt (30,6 Megawatt).

Quelle: © PHOTON

http://www.bundesnetzagentur.de

http://www.bundesnetzagentur.de/SharedDocs/Downloads/DE/Sachgebiete/En
ergie/Unternehmen_Institutionen/ErneuerbareEnergien/Photovoltaik/Daten
meldungen/Meldungen_Mai2013.xls?__blob=publicationFile&v=1









01.07.2013

Börsenstrompreis erreicht im Juni neues Rekordtief

Nach vorläufigen Berechnungen von PHOTON ist der Durchschnittspreis (Base) für an der Strombörse EPEXSPOT gehandelten Strom im Juni auf ein neues Rekordtief gefallen.

Mit nur noch 2,782 Cent pro Kilowattstunde wurde erstmals die 3-Cent-Marke unterboten. Schon im Vormonat hatte der Preis mit 3,206 Cent pro Kilowattstunde den niedrigsten Wert seit Bestehen der EPEXSPOT erreicht.

Nunmehr ist ein nochmaliger Rückgang um mehr als 13 Prozent in nur einem Monat zu verzeichen.

Quelle: © PHOTON

http://www.epexspot.com

http://www.epexspot.com/en/market-data/auction/chart/auction-chart/201
3-06-30/DE






27.06.2013

Die Energiewende kommt an

Ein Jahr nach ihrer Gründung kann die Bürgerenergiegenossenschaft schon auf drei lokale Projekt verweisen.

EMMENDINGEN. Nur ein Jahr nach ihrer Gründung kann die Bürgerenergiegenossenschaft Emmendingen (Begem) schon eine beträchtliche Erfolgsbilanz vorweisen: Bis heute zeichnen 118 Mitglieder insgesamt 2349 Genossenschaftsanteile mit einer Gesamteinlage summe von 469 800 Euro. Drei ganz konkrete Projekte zur regenerativen Energiegewinnung sorgen dafür, "dass die Energiewende auch vor Ort ankommt", wie es der Vorsitzende Werner Strübin formuliert. Jüngstes "Kind" der Begem ist die Fotovoltaikanlage auf dem Dach von Schule, Mehrzweckhalle und Kindergarten in Windenreute. Dieser Tage wurden bei brütender Hitze von einer Kaiserstühler Fachfirma die Solarmodule installiert. Mit einer Leistung von 38 KWp liefert die durch ein Blockheizkraftwerk ergänzte Anlage 60 000 Kilowattstunden Strom pro Jahr – "das ist das 2,4fache des Strombedarfs der Gebäude", freut sich Strübin. "Insgesamt 29 Tonnen des Klimakillers CO2 können damit vermieden werden", rechnet Vorstandsmitglied Klaus Pleuler vor: "Das ist die ökologische Rendite". Das Blockheizkraftwerk erzeugt zusätzlich auch noch 60 000 Kilowattstunden Wärme und soll rechtzeitig zur Heizperiode ans Netz gehen. Insgesamt 127 000 Euro investiert die Begem in das Projekt.

Eine thermische Solaranlage mit 50 Quadratmetern soll bis September auf dem Dach der städtischen Notunterkunft in der Neustraße installiert werden. Hier rechnen die Vorstandsmitglieder mit Kosten von 160 000 Euro und Erträgen von 280 000 Kilowattstunden an Wärme und 110 000 Kilowattstunden an Strom.

Das Windrad Weißmoos bei Schweighausen, ein gemeinsames Großprojekt der "SWE-Bürgerwind I GmbH & Co. KG", an der die Bürgerenergiegenossenschaft mit einer Einlage von 350 000 Euro beteiligt ist, hat sich durch Witterungseinflüsse verzögert. Der Turm steht bis zur Nabe, bis im August sollen die Rotoren installiert werden. "Ein wichtiges Signal", findet Werner Strübin.

Das prestigeträchtige Windkraftprojekt war die "Initialzündung" für die vor einem Jahr von 45 Bürgern gegründete Genossenschaft. Seither hatten die Vorstandsmitglieder viel Papierkram zu erledigen. Die Genehmigung, Notartermine, Registereintrag, Geschäftsordnung – "wir waren enorm beschäftigt", sagt Barbara Schweizer, die im Team für Mitgliederverwaltung und Öffentlichkeitsarbeit zuständig ist. Klaus Pleuler kümmert sich um Vertragswesen und Finanzen, Werner Strübin um Projektentwicklung und technisches Management. Insgesamt 30 Prozent der Planungsleistung sind extern eingekauft, die Bauleitung übernimmt der Vorstand dagegen komplett selbst.

Noch mehr Mitglieder wünschen sich die Verantwortlichen, damit weitere Projekte möglichst ohne Fremdkapital vorangetrieben werden können. "Mit einer Einlage von 200 Euro ist man dabei", so Barbara Schweizer. Pläne gibt es genug. So sieht die Begem große Chancen, sich in naher Zukunft auch an einer neuen Wasserkraftanlage zu beteiligen. Sorgen bereitet den Genossen die stetig sinkende Einspeisevergütung. Daher soll versucht werden, den erzeugten Strom verstärkt an Endverbraucher abzugeben.

Quelle: Badische-Zeitung Di., 25. Juni 2013




19.06.2013

Servicetechniker/in für Photovoltaikanlagen im Großraum Freiburg gesucht

Die Unternehmensgruppe Solemio ist ein innovativer und internationaler Anbieter von Elektrotechnischen- sowie Photovoltaikanlagen.
Um unseren Kundenanforderungen gerecht zu werden, suchen wir ab sofort für die Solemio Service GmbH:



Engagieren Sie sich für eine saubere Energieversorgung als

Servicetechniker/in

für Photovoltaikanlagen im Großraum Freiburg

Ihre Aufgaben
  • Sie überprüfen und warten PV-Anlagen auf Gebäuden und auf Freiflächen.
  • Sie nehmen neu errichtete PV-Anlagen in Betrieb.
  • Sie führen Reparaturen an PV-Anlagen aus.
  • Sie installieren Zählerplätze und Messgeräte.
  • Sie richten Bussysteme und Netzwerkanbindungen ein
  • Sie überwachen PV-Anlagen auf einem Internetportal
  • Sie unterstützen bei der technischen Dokumentation


Ihr Profil:

  • Sie haben eine abgeschlossene Berufsausbildung in der Elektrotechnik oder Mechatronik.
  • Sie sind kommunikativ und treten freundlich und verbindlich auf
  • Sie haben gute MS-Office-Kenntnisse
  • Sie sprechen fließend deutsch
  • Sie sind in Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis der Klassen B/BE


Wir freuen uns auf Ihre vollständige Bewerbungsunterlagen mit Angabe Ihrer Gehaltsvorstellung und frühesten Eintrittstermin an:

Solemio Service GmbH Geschäftsleitung, Fasanenweg 6, 79235 Vogtsburg-Achkarren, Tel. 07662/935420.

Gerne können Sie Ihre Unterlagen auch per E-Mail an w.huber@solemio.de senden.




07.05.2013

Importzölle auf Chinesische Module ab 1. Juni?

Der EU-Handelskommissar wird nach einer Reuters-Meldung vorläufige Zölle auf kristalline Photovoltaik-Produkte von 30 Prozent vorschlagen. AFASE bezeichnete die Berichte als besorgniserregend und verwies auf die einmal mehr auf die gravierenden Auswirkungen für die Photovoltaik-Wertschöpfungskette in Europa.

Ab Anfang Juni könnten in der Europäischen Union Einfuhrzölle von etwa 30 Prozent auf kristalline chinesische Photovoltaik-Produkte verhängt werden. Dies wolle der Handelskommissar Karl de Gucht der EU-Kommission am Mittwoch vorschlagen, berichtet die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf eine mit dem Vorgang vertraute Person. Die vorläufigen Anti-Dumping-Zölle könnten dann ab dem 6. Juni Inkrafttreten. Die Höhe der Zölle werde wie in den USA variabel für die verschiedenen Photovoltaik-Hersteller festgelegt, berichtet die Nachrichtenagentur weiter. In weiteren Medienberichten wie der „Financial Times“ ist auch die Rede von Zöllen in Höhe von 40 bis 60 Prozent.


Endgültige Anti-Dumping- und Anti-Subventionszölle sollen aber erst Anfang Dezember verhängt werden. Bis dahin bleibt Zeit für Verhandlungen. Die Regierung in China hat bereits bei Frankreich nachgehakt, um Importzölle auf chinesische Photovoltaik-Einfuhren zu verhindern. Auch Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat sich wiederholt gegen einen möglichen Handelskrieg zwischen Europa und China ausgesprochen. "Deutschland hat sein ganzes Gewicht in den Fall geworfen", sagte ein Insider der Nachrichtenagentur.


Die von Solarworld geführte Vereinigung EU-ProSun hatte im vergangenen Herbst zunächst eine Anti-Dumping-Beschwerde bei der EU-Kommission eingereicht. Kurz danach folgte eine Beschwerde wegen illegaler Subventionen für chinesische Photovoltaik-Hersteller. Die EU-Kommission hat seither Untersuchungen aufgenommen und Anfang März eine Registrierungspflicht für die Importe kristalliner Photovoltaik-Produkte in der EU eingeführt. In der Folge waren die Modulpreise laut den Analysten von IHS erstmals seit Januar 2009 wieder leicht gestiegen.


Die Gegner von Importzöllen – die sich in der Allianz für bezahlbare Solarenergie AFASE zusammengeschlossen haben – reagierten umgehend. Sie bezeichneten mögliche Anti-Dumping-Zölle von 50 Prozent als „äußerst besorgniserregend“. Sie verwiesen erneut auf den großen Schaden entlang der Photovoltaik-Wertschöpfungskette in Europa, die die Einführung von Zöllen nach sich zöge. Bei einer Anhörung vor der EU-Kommission vor einem Monat hätten die Unterstützer von AFASE klar herausgestellt, dass die derzeitige Marktsituation keinen Spielraum für Preiserhöhungen biete. Außerdem würden bereits Zölle in Höhe von 15 Prozent 85 Prozent der Photovoltaik-Nachfrage in der EU vernichten, heißt es bei AFASE. Die Vereinigung wird nach eigenen Angaben von mehr als 450 Unternehmen unterstützt.


Eine Auflistung der wichtigen Fragen und Antworten zu den Importzöllen. finden Sie hier:

http://www.pv-magazine.de/themen/importzolle/faq/#c6192

Quelle: pv-magazine




06.05.2013

Einspeisevergütung sinkt ab Mai um monatlich 1,8 Prozent

Wirtschaft
Einspeisevergütung sinkt ab Mai um monatlich 1,8 Prozent

02.05.2013: Die Bundesnetzagentur hat bekannt gegeben, dass die Einspeisevergütung für Photovoltaikanlagen zum 1. Mai, 1. Juni und 1. Juli 2013 um jeweils 1,8 Prozent sinken wird. Das im vorherigen Quartal geltende Tempo der Degression von 2,2 Prozent monatlich wird damit geringfügig verlangsamt.

Die Degressionsschritte ergeben sich aus den nun veröffentlichten Zubauzahlen für März 2013 beziehungsweise aus der Bilanz für den Zeitraum Juli 2012 bis März 2013. Demnach wurden der Bundesnetzagentur für diese neun Monate Solarstromanlagen mit einer Gesamtleistung von knapp 3,98 Gigawatt gemeldet, davon 290,5 Megawatt im März. Hochgerechnet auf zwölf Monate ergibt sich hieraus ein Zubau von 5,31 Gigawatt.

Laut Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) sinkt die Einspeisevergütung jeden Monat automatisch um ein Prozent, sofern sich der Zubau in einem Korridor von 2,5 bis 3,5 Gigawatt jährlich bewegt. Bei Abweichungen wird die Vergütungsdegression verlangsamt oder beschleunigt. Da die aktuelle Hochrechnung eine voraussichtliche Überschreitung des Korridors um rund 1,8 Gigawatt ergibt, wird die Degression um zusätzlich 0,8 Prozentpunkt auf insgesamt 1,8 Prozent beschleunigt.

Zuletzt war die Höhe der Einspeisevergütung für den Zeitraum Februar 2013 bis April 2013 angepasst worden und hatte zu einer monatlichen Degression von 2,2 Prozent geführt. Aufdachanlagen bis zehn Kilowatt Leistung erhalten nun bei Inbetriebnahme
ab dem 1. Mai 15,63 Cent je Kilowattstunde, ab 1. Juni 15,35 und ab 1. Juli 15,07 Cent je Kilowattstunde.
Größere Anlagen erhalten für den Anlagenteil von zehn bis 40 Kilowatt 14,83 / 14,56 / 14,30 Cent, für den Anlagenteil bis ein Megawatt gelten 13,23 / 12,99 / 12,75 Cent.
Für Anlagenleistungen von einem bis einschließlich zehn Megawatt sowie generell für Freiflächenanlagen bis zehn Megawatt gibt es 10,82 / 10,63 / 10,44 Cent je Kilowattstunde.

Ende Juli wird die Bundesnetzagentur die Höhe der Vergütungskürzung für das am 1. August beginnende, darauffolgende Quartal veröffentlichen.

Hier die aktuellen Vergütungssätze:


EEG-Vergütungssätze ab 01.05.2013



Quelle: ©PHOTON





30.04.2013

Nicht jeder Einspeiser gilt als Unternehmer

- Privatverbraucher genießen beim Kauf kleinerer Solaranlagen Verbraucherschutz -

Wer mit Solarmodulen auf seinem Wohnhausdach Strom erzeugt und ins öffentliche Netz einspeist, wurde bislang wie ein Unternehmer behandelt.

Ein Urteil des Bundesgerichtshofes stärkt nun die Verbraucherschutzrechte privater Betreiber von Anlagen mit einer Leistungsfähigkeit bis zu 10 Kilowatt-Peak. Erwirbt ein Endverbraucher seine Solarmodule an der Haustür oder per Fernabsatz, muss ihm der Verkäufer bei Vertragsabschluss eine BGB-konforme Widerrufungsbelehrung erteilen.

Der Installateur tut in diesem Fall gut daran, die Module erst nach Ablauf der 14-tägigen Wiederrufungsfrist zu montieren - ansonsten besteht die Gefahr, dass er sie auf eigene Kosten wieder entfernen muss. Kein Widerrufungsrecht gibt es dagegen, wenn das Rechtsgeschäft in den Räumen des E-Handwerksbetriebs geschlossen wird.


Quelle: elektro-inform 4/2013





25.04.2013

ABB übernimmt Power One

Der schweizerisch-schwedische Energie- und Automationstechnikhersteller ABB Asea Brown Boveri Ltd. erwirbt für rund eine Milliarde Euro den

US-Wechselrichterhersteller Power-One Inc. ABB zufolge wird die aus eigener Tasche finanzierte Transaktion auch die Nettobarmittel von Power-One in Höhe von rund 266 Millionen Dollar (204 Millionen Euro) umfassen.

Der Kauf soll im zweiten Halbjahr 2013 abgeschlossen sein. Die Zustimmung müssen noch die Aktionäre der beiden Unternehmen sowie die Aufsichtsbehörden erteilen. Joe Hogan, Vorsitzender der Konzernleitung von ABB, äußerte sich wie folgt zum Zusammenschluss: Der Zusammenschluss werde einen starken globalen Anbieter schaffen, der »erfolgreich im Wettbewerb bestehen und Mehrwert für Kunden, Mitarbeitende und Aktionäre schaffen kann.«

Nach Angaben von ABB stellen sie bereits seit Jahren Solarwechselrichter her, für 2013 erwartet das Unternehmen für seine bisherige Wechselrichter-Sparte einen Umsatz von rund 100 Millionen Dollar (76,6 Millionen Euro). Als Gesamtkonzern setzte ABB 2012 etwa 6,7 Milliarden Dollar (5,1 Milliarden Euro) um.

Als der zweitgrößte Wechselrichterhersteller der Welt verkaufte Power-One nach eigenen Angaben im vergangenen Jahr Wechselrichter mit einer Gesamtleistung von 3,6 Gigawatt und machten einen Umsatz von rund einer Milliarde Doller (766 Millionen Euro).

Quelle: ABB

http://www.abb.de/cawp/seitp202/c6e0d6d0f221a899c1257b5500236508.aspx








17.04.2013

Speicherförderung soll nun doch kommen

Noch fehlt das grüne Licht vom Bundesumweltministerium aus Berlin. Dennoch heißt es bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau: wir sind startklar für eine Förderung von Speichersystemen für Photovoltaik-Anlagen ab Anfang Mai.

Offenbar wird es mit der Förderung von Speichersystemen zum 1. Mai noch klappen. „Uns ist nichts bekannt, dass es zum 1. Mai nicht mit der Speicherförderung losgehen sollte“, sagt Wolfram Schweickhardt, Sprecher der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW), über die das Programm laufen wird. Die KfW sei startklar. Die Refinanzierung der Kredite durch die KfW stehe,

allerdings sei die Finanzierung des Zuschusses durch das Bundesumweltministerium noch offen. Die KfW warte nun auf grünes Licht aus Berlin, 


Beim Bundesumweltministerium will man sich nicht zum Starttermin der Speicherförderung äußern. Offiziell wird immer noch nach Möglichkeiten der Finanzierung der Zuschüsse durch das Bundesumweltministerium gesucht. Eine Entscheidung in den kommenden Tagen sei aber nicht ausgeschlossen. Allerdings sei das Volumen der Speicherförderung derzeit noch unklar. Wie aus gut informierten Kreisen zu hören ist, hängt die Finanzierungsfrage derzeit am Bundesfinanzministerium.

Ursprünglich sollte das Förderprogramm für Photovoltaik-Speicher aus dem Energie- und Klimafonds gespeist werden. Allerdings ist angesichts der stark gefallenen CO2-Zertifikatspreise nicht genug Geld in dem Topf, aus dem noch weitere Klimaschutzprogramme bezahlt werden. Bundesumweltminister Peter Altmaier (CDU) hatte zuletzt auf der Konferenz „Energy Storage“ vor rund einem Monat betont, dass er sich nach wie vor einen Start des Speicherförderprogramms zum 1. Mai wünsche.

                                                                                             (Quelle: pv-magazin.de)







15.03.2013

BGH-Urteil: Anlagenbetreiber dürfen Einspeisung selbst messen

Der Bundesgerichtshof (BGH) hat die Rechtsauffassung bestätigt, wonach Anlagenbetreiber die Messung ihrer Stromeinspeisung in das Netz nicht gegen Bezahlung vom Netzbetreiber vornehmen lassen müssen (Az: EnVR 10/12). Dies teilt das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg mit. Demnach können Anlagenbetreiber selbst beziehungsweise ein fachkundiger Dritter die Einspeisung messen. Dies gilt für alle Anlagen, die vor dem 31. Dezember 2011 in Betrieb genommen wurden. Anlass für die rechtliche Auseinandersetzung war eine Missbrauchsverfügung der Landesregulierungs-behörde Baden-Württemberg gegen die Stadtwerke Gaggenau vom 14. Dezember 2011. Die Stadtwerke Gaggenau hatten von Betreibern von Photovoltaikanlagen für die Messung der Stromeinspeisung ein monatliches Entgelt von rund drei Euro verlangt. Nach Einschätzung des baden-würtembergischen Umweltministeriums hat die BGH-Entscheidung auch Auswirkungen auf andere Netzbetreiber, die von EEG-Anlagenbetreibern für reine Stromeinspeisungen ein Entgelt verlangen.

Quelle: Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg




13.03.2013

Delta präsentiert den neuen trafolosen 10 kW Stringwechselrichter

Delta Energy Systems (Germany) GmbH hat die TL Serie für den europäischen Markt um ein 10-kW-Modell erweitert. Der neue trafolose Wechselrichter ist ideal für kleine bis mittelgroße Anlagen im privaten und gewerblichen Bereich.
 

Zu den wesentlichen Merkmalen des 3-phasigen SOLIVIA 10 TL gehören ein Spitzenwirkungsgrad von 98,3 % und eine intelligente 2-MPP-Tracker-Lösung, die eine asymmetrische Belastung (33/67 %) der DC-Eingänge unterstützt.

Eine asymmetrische Belastung stellt hohe Anforderungen an das MPP-Tracking und tritt im besonderen Maße bei Installationen mit Ost-/Westdächern auf. Die fortschrittliche Lösung ist in alle Wechselrichter der dreiphasigen TL Serie integriert - die überarbeiteten SOLIVIA 15 TL und 20 TL und den ebenfalls neuen 30 TL.

Zusätzlich verfügt der SOLIVIA 10 TL über einen weiten Eingangsspannungsbereich von 250 bis 1000 V und ist kompatibel mit den wichtigsten Solarmodultypen.

Diese Kombination aus moderner Technologie und sehr guten technischen Eigenschaften geben dem Systemplaner die maximale Flexibiltät bei der Auslegung der Solaranlage, ohne bei der Wirtschaftlichkeit des Wechselrichters Kompromisse eingehen zu müssen.

Über das klare und einfach zu bedienende Grafikdisplay kann schnell auf die umfrangreichen Statistiken und Messdaten sowie den 365-Tage-Datenspeicher zugegriffen werden. Der SOLIVIA 10 TL ist voll kompatibel mit Deltas modernem Monitoringsystem SOLIVIA Monitor 2.0 und den Monitoringlösungen von Meteoontrol und Solar Log.





06.03.2013

safer´Sun Professional: Kostenfreier Zugang für Power-One Kunden

Mit einem Schreiben von Januar 2013 informiert Power-One, dass der Betrieb des Power-One Portals keinen Fortbestand haben wird. Folglich würden bestehende Linzenzen, die eine Nutzung des Überwachungsportals safer´Sun Professional möglich machen, auslaufen.

Meteocontrol unterstützt in dieser Situation, um auch zukünftig die professionelle Überwachung der PV-Anlagen reibungslos zu gewährleisten. Hierfür werden Ihnen für einen Aktionszeitraum bis 30. April 2013 ein kostenfreien Portalzugang unter gleichbleibenden Anmelde- und Anlageinformationen zur Verfügung stellen.

Dazu melden Sie sich wie gewohnt mit Ihrem Benutzernamen und Kennwort auf der Website von Meteocontrol an.

Darüber hinaus lässt Meteocontrol diesen Kunden einen Vorschlag zukommen, welcher die Optionen für eine persönliche Überwachungslösung nach Ablauf des kostenfreien Aktionszeiraum skizziert.





04.03.2013

Studie widerlegt zu hohen deutschen Industriestrompreis

FDP und CDU werden nicht Müde immer wieder vor den viel zu hohen Industriestrompreisen in Deutschland zu warnen. Deshalb müssten die vielen Ausnahmen und Vergünstigungen bei der EEG-Umlage und den Netzentgelten erhalten bleiben, so Rösler und Co. Eine Studie der KFW-Bank widerlegt diese Argumentation nun klar.

Die Untersuchung „Steigende Kosten der Stromversorgung und steigende Preise: Wer trägt die Zusatzbelastung?“ zeigt, dass der Strompreis (inklusive aller Steuern und Abgaben) zwischen 2008 und 2012 im EU-weiten Durchschnitt um fünf Prozent gestiegen ist, während der Strompreis in Deutschland in dem gleichen Zeitraum für die Industrie um 4,8 Prozent gestiegen ist. Von einem Wettbewerbsnachteil für die deutsche Industrie ist hier nichts zu erkennen.

Vielmehr betont die KFW, dass die deutsche energieintensive Industrie sogar doppelt von der Energiewende profitiert. Zum einen zahlen sie nur eine reduzierte EEG-Umlage und profitieren zum anderen von niedrigen Börsenstrompreisen, die auf Grund der Erneuerbaren Energien sinken.

Quelle: Newsletter Hans-Josef Fell





28.02.2013

Speicherprogramm Förderung vorerst auf Eis gelegt

Weil die Einnahmen aus dem Emissionshandel fehlen, liegt das Förderprogramm für Batteriespeichersysteme für Photovoltaik-Anlagen derzeit auf Eis.

Auf die Rahmenbedingungen für das Programm hatten sich Bundesumweltministerium und die Kreditanstalt für Wiederaufbau bereits weitgehend verständigt.

Wann genau eine Förderung zu Speichersystemen kommen wird, ist noch unklar

Fehlende Einnahmen für den Energie- und Klimafonds verzögern derzeit das Förderprogramm für Batteriespeichersysteme für Photovoltaik-Anlagen der Bundesregierung. Das Programm sei vorerst auf Eis gelegt worden, bestätigte ein Sprecher des Bundesumweltministeriums auf Anfrage der photovoltaik. Es sei derzeit unklar, wann das Programm, über das 50 Millionen Euro für die Förderung von Speichersystemen bereitgestellt werden sollen, nun wirklich kommen werde. Die Rahmenbedingungen der Förderung, die über die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) laufen soll, waren bereits weitgehend mit dem Bundesumweltministerium ausgehandelt worden. Die KfW hatte Anfang des Monats in einem Rundschreiben die Banken über die Modalitäten informiert. Ursprünglich war geplant das KfW-Förderprogramm zum 1. Mai starten zu lassen. Dies sei auch noch nicht vom Tisch, derzeit ließen sich aber keine genauen Prognosen abgeben, sagte der Sprecher des Ministeriums weiter.

Die „taz“ berichtet in ihrer aktuellen Ausgabe, dass dem Energie- und Klimafonds massive Einnahmeausfälle drohten. Die Einnahmen für den Fonds kommen aus dem Emissionshandel. Da aber die Preise für die Grünstrom-Zertifikate massiv gefallen seien und unter den ursprünglich kalkulierten Preisen lägen, könnten nun statt geplanter zwei Milliarden Euro weniger als eine Milliarde Euro zur Verfügung stehen. Über den Energie- und Klimafonds fördere die Bundesregierung verschiedene Programme etwa zur Gebäudesanierung oder auch internationale Klimaschutzprojekte. In diesem Jahr seien bis Mitte Februar gerade einmal 30 Millionen Euro für Projekte ausbezahlt worden, berichtet die taz unter Berufung auf einer Anfrage der Grünen beim Finanzministerium. Dies sei gerade einmal die Hälfte des geplanten Budgets. „Derzeit laufen noch regierungsinterne Beratungen zur Mittelzuweisung für das Wirtschaftsjahr 2013“, begründet Steffen Kampeter, Staatssekretär im Finanzministerium, dies in der Anfrage.

Quelle: photovoltaik.eu





25.02.2013

Wanderung durch den größten Solarpark Baden Württembergs

Mehrere hundert Interessierte nutzten am Freitag 22. Februar und Samstag 23. Februar 2013 die Gelegenheit, bei einer Informationsveranstaltung den Vogtsburger Solarpark zu besichtigen.

In Kürze soll bekanntlich in Baden-Württembergs größter Weinbaugemeinde der größte Solarpark des Landes ans Netz gehen. Damit macht Vogtsburg einen weiteren Schritt in Richtung energieautarke Gemeinde.

"Energiewende wird vor Ort Realität, erfahr- und nutzbar", freute sich Vogtsburgs Bürgermeister Gabriel Schweizer. Mitte Januar wurde der Bau des ambitionierten Vorhabens genehmigt. Auf einer Fläche von knapp 14 Hektar werden entlang der Kaiserstuhlbahn zwischen Oberrotweil und Achkarren die 31 104 Module aufgeständert, die eine Spitzenleistung von 7,8 Megawatt erreichen können.

Von der ersten Überlegung, eine solare Freiflächenanlage zu errichten, bis zum heutigen Tag sei es ein langer Weg gewesen, sagte Schweizer. Der Bürgermeister ist sich sicher, dass eine Energiewende nur gelingen kann, wenn sie konkret bewegt wird. Neben angestoßenen und umgesetzten Projekten seien Überlegungen für eine alternative Energiegewinnung – insbesondere in einer Gemeinde, die sich mit Atomkraftwerken wie Wyhl und Fessenheim auseinandersetze, – konsequentes Handeln und Denken, betonte der Rathauschef.

Die Fläche zwischen Oberrotweil und Achkarren sei optimal für den Solarpark. Einerseits sei ihre landwirtschaftliche Wertigkeit durch die sehr feuchten Böden eingeschränkt, andererseits sei das Gebiet durch einen Wirtschafts- und Radweg gut erschlossen. Bei dem Projekt wurde auch an den Naturschutz gedacht. In Abstimmung mit der forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt Freiburg wurden ein Wildtierkorridor vergrößert und die Zäune rund um den Solarpark etwas angehoben, so dass kleinere Tiere das Gebiet ungehindert passieren können. Schweizer dankte allen, die zur schnellen und reibungslosen Planung beigetragen hatten, sowie den privaten Grundstückeigentümern, deren Anteil rund 3 Hektar an der Gesamtfläche ausmacht.

Auf einer Fläche von 14 Hektar werden 31104 Module installiert

Wegen der sinkenden Einspeisevergütungen stand die Planung für den Solarpark unter hohem Zeitdruck. Derzeit werden die letzten Solarmodule installiert, noch im Februar soll die Anlage ans Netz.

Mit dem Euskirchener Solarspezialisten F & S Solar Concept sei ein erfahrener Partner gefunden worden, so das Stadtoberhaupt. "Ich bin mir sicher, dass die Erfolgsgeschichte des Vogtsburger Solarparks vorprogrammiert ist", sagte F & S-Geschäftsführer Georg Schmiedel. Unter sehr widrigen Bedingungen sei der größte Solarpark Baden-Württembergs gebaut worden. Insgesamt könnten damit 2245 Haushalte dauerhaft mit Strom versorgt und – im Vergleich zu einem Kohlekraftwerk – 5500 Tonnen Kohlendioxid eingespart werden. Dies sei ein Grund stolz zu sein, so Schmiedel.

Er hoffe, dass viele Bürger die Chance nutzen, sich an der Erfolgsgeschichte zu beteiligen. "Der Solarpark in Vogtsburg wird 30 Jahre lang absolut sauberen und sicheren Solarstrom produzieren", ist er sich sicher. Denn für diese Zeitspanne sei er ausgelegt.

Wichtig sei auch, dass die wirtschaftliche Wertschöpfung des Projekts, den Bürgern zugutekomme, betonte Schweizer. Für den Solarpark Vogtsburg hat der Gemeinderat einer Bürgerenergiegenossenschaft zugestimmt. Sie soll am 1. März gegründet werden. Auch die Stadt beteiligt sich daran. Mitinitiator der Genossenschaft ist die Raiffeisenbank Kaiserstuhl. Vorstandssprecher Reiner Richter stellte die Finanzierungsmodelle einschließlich der Ertragsberechnungen vor.

Eine Bürgergenossenschaft soll 75 Prozent der Anteile übernehmen

Die Raiffeisenbank habe sich verpflichtet gefühlt, die Gründung der Bürgerenergiegenossenschaft zu unterstützen. Sie soll 75 Prozent der Anteile am Solarpark übernehmen. "Werden Sie Mitglied, das Ganze wird eine runde Sache", appellierte Richter an die Bürger. Die Mitgliedschaft in der Energiegenossenschaft bleibt zunächst auf die Einwohner von Vogtsburg und ihre nächsten Verwandten beschränkt.

Zahlreiche Interessierte nutzten trotz klirrender Kälte die Gelegenheit, sich den Solarpark aus der Nähe anzusehen. Auch viele Gäste aus dem benachbarten Elsass besichtigten die Anlage. Angeboten wurden Solarparkwanderungen, bei denen auf die geschichtliche Entwicklung der Solarenergie und auf die Technik des Solarparks eingegangen wurde.

Solarpark Vogtsburg

Bauzeit: Ende Januar bis Ende Februar 2013

Fläche: 14 Hektar entlang der Kaiserstuhlbahn zwischen Achkarren und Oberrotweil

Technische Daten: 31104 Solarmodule, 227 Kilometer Kabel, 9 Wechselrichter und 5 Trafostationen

Maximalleistung: rund 7,8 Megawatt Sonnenenergie

Versorgung: 2245 Haushalte, was rund 70 Prozent des gesamten Vogtsburger Strombedarfs entspricht.

Gesamtinvestition: 9,9 Millionen Euro

Beteiligung: 75 Prozent Bürgerenergiegenossenschaft, 25 Prozent F & S Solar Concept

Energiegenossenschaft

1. März: Gründungsversammlung für die Bürgerenergiegenossenschaft im Atrium der Schule Oberrotweil

4. März: Informationsversammlung im Atrium der Oberrotweiler Wilhelm-Hildenbrandschule

14. März: Versammlung zur Zeichnung der Anteile


Quelle: Badische Zeitung Anzeige 24.02.2013




20.02.2013

Power-One erweitert dreiphasige String-Wechselrichter Produktlinie

Power-One erweitert seine AURORA Wechselrichter Familie um die dreiphasigen String-Wechselrichter AURORA PVI-8.0-TL und AURORA PVI-6.0-TL. Mit einer AC-Ausgangsleistung von bis zu 6kW beziehungsweise 8kW sind die beiden neuen Modelle die derzeit kleinsten dreiphasigen, transformatorlosen Wechselrichter von Power-One und eignen sich perfekt für Ein-und Mehrfamilienhäuser.
 

Zwei unabhängige MPP-Tracker, die asymmetrisch belastet werden können, ermöglichen einen optimalen Energieertrag aus zwei Modulstrings mit unterschiedlicher Ausrichtung. Darüber hinaus sorgen der breite Eingangsspannungsbereich sowie ein hoher Wirkungsgrad von bis zu 97,6 Prozent dafür, dass sich die Geräte in verschiedenen Installationsumgebungen einsetzen lassen. Dies gewährleistet nicht nur eine maximale Energieausbeute, sondern auch die hohe Zuverlässigkeit und Flexibilität, für die die AURORA Wechselrichter von Power-One bekannt sind.

Um die Lebensdauer und Zuverlässigkeit der Produkte zu erhöhen, verwendet Power-One elektrolytfreie DC/AC-Umwandler. Aufgrund der robusten IP 65 Gehäuse für die Außenanwendung können die Geräte bei allen Witterungsbedingungen eingesetzt werden.

Gemäß der internationalen Standards sind die neuen Wechselrichter auch in einer Version (-S und -FS) mit DC-Trennschaltern und Sicherungen erhältlich, so dass sie sich bei Bedarf einfach vom Stromnetz trennen lassen.

„Mit den AURORA PVI-8.0-TL und AURORA PVI-6.0-TL Wechselrichtern wollten wir Lösungen schaffen, die kleiner als unsere bisherigen AURORA TRIO Produkte sind. Gleichzeitig sollten sie jedoch von der Technologie profitieren, die in den transformatorlosen AURORA PVI-10.0/12.5 Wechselrichtern perfektioniert wurde. Aus diesem Grund haben wir für die neuen Modelle DC/AC-Umwandler mit dreiphasiger Brückentechnologie verwendet, die eine maximale Energieausbeute garantieren“, erklärt Paolo Casini, Vice President bei Power-One.


Hier gelangen Sie zum >>Datenblatt<<.





18.02.2013

Verbraucherrechte für private Betreiber von PV-Anlagen

Auch wenn private Betreiber von PV-Anlagen, den Strom ins öffentliche Netz einspeisen, steuerrechtlich zu Unternehmen werden, genießen sie als Käufer einer Anlage die Rechte eines Verbrauchers.

Wie die Verbraucherzentrale NRW mitteilt, hat der Bundesgerichtshof (BGH) in einem konkreten Fall einem privaten Anlagenkäufer den vollen Verbrauchschutz des Bürgerlichen Gesetzbuchs (BGB) zugesprochen, was die Verbraucherzentrale NRW begrüßt: ,,Dieser Hinweis des BGH ist sehr erfreulich für tausende Privatleute, die Sonnenstrom produzieren- und für Verbraucherschützer wie uns, die sich juristisch für deren Interessen einsetzen können", so Klaus Müller. Vorstandschef der VZ NRW.

Bereits in mehreren Fällen ist es nach Angaben der VZ NRW zum Streit gekommen, weil private Käufer einer PV-Anlage nach einem sogenannten Haustürgeschäft von ihrem 14-tägigen Widerrufsrecht Gebrauch machen wollten. Verbraucher können ihre Entscheidung in dieser Frist rückgängig machen, Schadenersatzforderungen sind ihnen gegenüber nicht zulässig. Nun äußerte sich der BGH in einem konkreten Rechtsstreit und vertrat in der mündlichen Verhandlung die Auffassung, ein privater Käufer sei auch beim Erwerb einer PV-Anlage als Verbraucher anzusehen. Eine höchstrichterliche Entscheidung erfolgte nicht, da der Streit durch Einlenken des Verkäufers beendet wurde.

Quelle: Sonne Wind & Wärme 02/2013





14.02.2013

Baden-württembergisches Finanzministerium gibt Steuertipps für Anlagenbetreiber

Das baden-württembergische Ministerium für Finanzen und Wirtschaft informiert in einer Online-Publikation über die steuerlichen Regelungen bei Erwerb und Betrieb von Photovoltaikanlagen. In seiner Reihe »Der Aktuelle Tipp« gibt das Ministerium vor allem Hinweise zur Umsatz-, Einkommens- und Gewerbesteuer. Abrufbar ist die Broschüre auf der Internetseite des Ministeriums.

> Steuertipp hier als pdf. downloaden



Quelle: Ministerium für Finanzen und Wirtschaft Baden-Württemberg




07.02.2013

Stromspeicher werden ab Mai 2013 gefördert!

Zu der vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) geplanten Förderung von Solarstromspeichern sind Details bekannt geworden. Laut einem von PHOTON vorliegenden Merkblatt der staatlichen KfW-Bankengruppe (KfW-Erneuerbare-Energien-Programms »Speicher«) werden stationäre Batteriespeichersysteme in Verbindung mit einer netzgekoppelten Photovoltaikanlage ab dem 1. Mai durch zinsgünstige Darlehen der KfW gefördert. Dies bestätigte ein Sprecher der Bankengruppe gegenüber PHOTON. Hinzu kommt demnach ein vom BMU finanzierter Tilgungszuschuss in Höhe von 30 Prozent der Kosten des Speichersystems. Förderfähig sind Speicher-systeme für neu gebaute Photovoltaikanlagen mit einer Leistung von bis zu 30 Kilowatt. Im Jahr 2013 errichtete Anlagen können nachgerüstet werden. Von der Förderung ausgeschlossen sind Eigenbauten, Prototypen und gebrauchte Anlagen. Voraussetzung ist zudem, dass die Leistungsabgabe der Solaranlage am Netzanschlusspunkt auf maximal 60 Prozent der installierten Leistung begrenzt wird. Dies gilt den Richtlinien zufolge für die gesamte Lebensdauer der Solaranlage, mindestens aber 20 Jahre, unabhängig von einer eventuell schon vorher erfolgenden Außerbetriebnahme des Speichersystems. Förderanträge für das Programm müssen vor der Investition bei der eigenen Hausbank eingereicht werden. Der Zinssatz für die Darlehen, die bis zu 100 Prozent der Kaufsumme decken, wird kundenindividuell festgelegt und orientiert sich an der Entwicklung des Kapitalmarkts. Mit der Förderung, so die KfW, soll die Markt- und Technologieentwicklung für neue Solarstrompeichersysteme angeregt werden. Die geförderten Systeme leisteten einen Betrag zur besseren Integration von kleinen bis mittelgroßen Photovoltaikanlagen in das Stromnetz. Ursprünglich war der Start der Förderung bereits für Februar geplant. Das BMU und die bundeseigene KfW setzen mit dem Programm einen im vergangenen Sommer im Zuge der EEG-Novelle gefassten Bundestagsbeschluss um. Bereits in wenigen Tagen, so ein Sprecher der KfW, sollen die Antragsformulare für die Förderung auf der Internetseite der Bankengruppe abrufbar sein.

Quelle: KfW, PHOTON




04.02.2013

Das ändert sich 2013: neue Vorgaben für PV-Anlagen

Die Übergangsfrist ist vorüber: Seit dem 01.01.2013 müssen alle kleinen PV-Anlagen am gesetzlich vorgeschriebenen Einspeisemanagement teilnehmen oder die Leistung auf 70 % begrenzen.

Details zu der Gesetzesänderung – und was dies für potenzielle Kunden und bestehende Anlagenbetreiber bedeutet – finden Sie in einem Infoblatt des BSW.





01.02.2013

Die neuen EEG-Vergütungssätze ab dem 1.02.2013

Die neuen EEG-Vergütungssätze von PV-Anlagen ab dem 1.02.2013 im Überblick.

 >>>EEG Vergütung ab 1.02.2013<<<





31.01.2013

Ergebnis "Speicherstudie 2013" veröffentlicht

Das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE hat im Auftrag des Bundesverband Solarwirtschaft (BSW) ein »Kurzgutachten zur Abschätzung und Einordnung energiewirtschaftlicher Effekte bei Förderung von Batteriespeichern erstellt. Die Speicherstudie 2013 kommt zu dem Ergebnis, das Batteriesysteme mit einer Kapazität zwischen zwei und zwölf Kilowattstunden bei entsprechender Betriebsweise die Netze entlasten und die Anschlusskapazitäten für weitere Erneuerbare-Energien-Anlagen erhöhen. Des weiteren lohnen sich Batterie-
speicher für die Betreiber der Solarstrom-Anlagen, weil sie einen größeren Anteil des erzeugten Stroms selbst verbrauchen können. Abhängig von der Größe der Photovoltaik-Anlage lässt sich der eigenverbrauchte Solarstrom auf über 60 Prozent steigern.

http://www.ise.fraunhofer.de/de/veroeffentlichungen/veroeffentlichungen-pdf-dateien/studien-und-konzeptpapiere/speicherstudie-2013.pdf





22.01.2013

Studie erwartet zwei Milliarden Dollar Umsatz für Solarspeicher bis 2018

Nach Einschätzung des US-Marktforschungsunternehmens Global Information Inc. (GII) wird der weltweite Markt für Solarenergiespeicher bis 2018 ein Umsatzvolumen von zwei Milliarden Dollar erreichen. Zu erwarten sei, dass sich drei wichtige Technologien auf dem Markt durchsetzen werden: Blei-Säure-Batterien mit einem Umsatz von 950 Millionen Dollar, Blei-Kohlenstoff mit 135 Millionen Dollar und Lithiumbatterien mit 235 Millionen Dollar. Für Letztere prognostiziert GII jedoch, dass die Entwicklung in den nächsten Jahren stark von staatlichen Förderungen abhängig sein wird. Zusätzlich erwartet das Unternehmen, dass die lateinamerikanischen Märkte die stärkste Entwicklung verzeichnen werden, da dort die Elektrizitätsnachfrage steigt und es bereits Pläne gibt, die Solarbranche in der Region zu unterstützen.

Quelle: Photon Newsletter vom 21.1.2013




18.01.2013

Neue Schulungstermine 1. Halbjahr 2013

Wir laden Sie ein, an einer oder auch mehreren Schulungen teilzunehmen. Wir bieten verschiedene Kurse an. Von Basis bis hin zu Expertenschulungen, von verschiedenen Hersteller und an unterschiedlichen Standorten.

Die Schulungen dauern jeweils einen Tag. Sie organisieren lediglich selbständig Ihre Anreise sowie gegebenenfalls die Unterkunft.

>>hier gelangen Sie direkt zur Registrierung<<





11.01.2013

montavent MACH 1 - Ballastarmes Flachdachsystem

Montavent revolutioniert die aerodynamische Montagesysteme für Flachdächer:

Spoilertechnik für Dächer ohne statisches Reserve.

Mit dem im Windkanal entwickelten Spoiler ist eine sehr geringe Ballastierung möglich, teilweise sogar ohne Ballastierung. Wie das 1,6 MW-Projekt in Genf zeigt, sind auch an windexponierten Orten Anlagen ganz ohne Ballastierung möglich, sofern die Kräfte entsprechend zur Seite geleitet werden.

Günstig montieren heißt heute: SCHNELL montieren!

montavent hat nur ein Ziel vor Augen: Ihren Montageaufwand zu reduzieren. Das bedeutet:

- hohe Verlegegeschwindigkeit Dank wenigen Teilen
- kein bohren auf dem Dach
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- alle Teile vorgelocht
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07.01.2013

Neuer Wechselrichter für Aufdachanlagen: AURORA PVI-8.0-TL-OUTD

Der neue, nicht insolierte AURORA PVI-8.0 TL-OUTD ist der kleinste dreiphasige String-Wechselrichter in der AURORA Produktfamilie von Power-One und eignet sich aufgrund seiner Leistung perfekt für Aufdachanlagen.

Mit dieser Weiterentwicklung der führenden, nichtisolierten 10,0 und 12,5 kW Wechselrichter rundet Power-One sein Produktportfolio ab. Der Wechselrichter ist als Universal Standard Model konfiguriert, so dass sich die jeweiligen Landes-vorgaben bei der Installation einfach auswählen lassen. Darüber hinaus bietet das Gerät zwei unabhängige MPPTs, einen breiten Eingangsspannungsbereich sowie hohe Wirkungsgrade.

Der Wechselrichter ist für verschiedene Einsatzbedingungen geeignet und garantiert eine maximale Energieausbeute.

Hier gelangen Sie zum >>Datenblatt<<.





17.12.2012

Die neuen EEG-Vergütungssätze ab dem 1.11.2012

Die neuen EEG-Vergütungssätze von PV-Anlagen ab dem 1.11.2012 im Überblick.

 >>>EEG Vergütung ab 1.11.2012<<<





14.12.2012

Betriebsferien vom 24. Dezember bis 04. Januar 2013

Am Ende des Jahres bedankt sich das gesamte Solemio-Team, für die gute Zusammenarbeit und Ihr Vertrauen, wir wünschen Ihnen frohe Weihnachten und viel Glück und Erfolg im neuen Jahr.


In der Zeit vom 24. Dezember 2012 bis 04. Januar 2013 machen wir Betriebsferien.





30.11.2012

Neue Zahlen der Bundesnetzagentur:

Die Bundesnetzagentur (BNetzA) hat die aktuellen Daten zur installierten Leistung der Solarstromanlagen in Deutschland veröffentlicht. Demnach gingen im Oktober 611,856 Megawatt (MW) an das Netz, insgesamt wurden 19.150 PV-Anlagen gemeldet.

Der Zubau im Oktober liegt deutlich unter dem Wert des Vormonats. Im September wurden 980 MWp gemeldet.

Von Januar bis einschließlich Oktober 2012 wurden ingesamt rund 6.839 MW zugebaut. Die Gesamtleistung der in Deutschland installierten Solarstromanlagen liegt nun bei 31.623 MW.




31.10.2012

Bundestag beschließt Gewerbesteuersplitting für Solaranlagen

Der deutsche Bundestag hat das sogenannte Gewerbesteuersplitting auf Solaranlagen ausgeweitet. Bislang galt die Regelung, nach der die Gewerbesteuer zwischen Standort- und Betreibergemeinde aufgeteilt wird, nur für Windkraft-anlagen. Ab 2013 profitieren damit bei größeren Solaranlagen nicht mehr nur die Gemeinden, in denen die jeweiligen Verwaltungsgesellschaften der Solaranlagen ihren Sitz haben. Künftig soll die Standortgemeinde 70 Prozent der Gewerbe-steuereinnahmen erhalten. Der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW) begrüßte den Schritt: „Diese Entscheidung dürfte die ohnehin hohe Akzeptanz von Solaranlagen bei Bürgern noch weiter steigern,“ sagte Carsten Körnig, Hauptgeschäftsführer des BSW. Laut dem BSW gilt die Regelung zunächst allerdings nur für Neuanlagen. Da der Gesetzgeber eine Übergangszeit von zehn Jahren vorsehe, in der sich die beteiligten Kommunen auf die geänderte Rechtslage einstellen könnten, gelte die neue Regelung erst ab 2023 für alle Solaranlagen.

Quelle: Bundesverband Solarwirtschaft e.V.





21.09.2012

PHOTON Profi Wechselrichtertest: AURORA TRIO sehr gut

Der dreiphasige Wechselrichter AURORA TRIO-20.0-TL von Power-One wurde im aktuellen Wechselrichtertest der PHOTON Profi mit ,,sehr gut" bewertet. Das Gerät überzeugte das PHOTON-Labor mit seinem breiten Eingangsspannungsbereich zwischen 410 und 800 Volt un dem sehr guten MPPT-Anpassungswirkungsgrad. Darüber hinaus stellte PHOTON Profi heraus, dass sich der AURORA TRIO-20.0 TL dank der beiden MPP-Tracker flexibel einsetzen lässt. Der Wechselrichter erfüllt zudem die Anforderungen der neuen Niederspannungsrichtlinie und denen des vereinfachten Einspeisemanagments.

Das Gesamtfazit der Tester: Der AURORA TRIO-20.0TL sei ein ,,solides Allroundtalent'', das ,,keine gravierenden Schwächen" aufzeige. Den kompletten Test können Sie in der Ausgabe 9/12 der PHOTON Profi ab Seite 56 nachlesen.




20.09.2012

SOLIVIA PLANNER - Das neue Auslegungstoll

Delta präsentiert den neuen SOLIVIA Planer, das kostenlose und innovative Auslegungstool für PV Systeme aller Größen. Die Anwendung ist als On- und Offline-Version erhältlich und perfekt zugeschnitten auf die Bedürfnisse von Installateuren und Anlagenplanern. Die benutzerfreundliche Anwendung dient zudem Endanwendern zur Überprüfung von Angeboten und Vertiefung von PV Systemkenntnissen. Der Benutzer kann zwischen fünf verschiedenen Sprachen wählen.

Der online SOLIVIA PV-Planer ist unter folgendem Link verfügbar:

http://pvplanner.solar-inverter.com/fileadmin/configurator/SolarCalculatorWeb.html?v=2&L=0
.

Die Testversion der Onlinelösung ist ohne Registrierung einsetzbar. Die Vorteile für registrierte Benutzer sind erweiterte Funktionen, wie beispielsweise das Anlegen von neuen PV-Moduldaten, das Organisieren von mehrerern Projekten und die Erstellung von vollständigen Projekt-und Ergebnisübersichten.

Die Offline-Version des SOLIVIA PV Planner kann nach Registrierung heruntergeladen werden unter: https://portal.solar-inverter.com/de-DE. Diese Version bietet dem Installateur die Möglichkeit auch ohne Internetverbindung Systemeinstellungen und -parameter am PV System beim Kunden vor Ort zu überprüfen. Alle verfügbaren Versionen des SOLIVIA PV Planner sind kostenfrei.

Die große integrierte Moduldatenbank bietet eine Auswahl von mehr als 30.000 Photovoltaikmodulen für die Auslegung der Photovoltaikanlage. Sollte das gewünschte Modul nicht in der Datenbank vorhanden sein, kann dieses angelegt werden. Der Benutzer definiert die Rahmenbedingungen und Parameter wie Einstrahlung, Temperatur und Netzspannung. Die Anwendung schlägt daraufhin zehn passende Systemauslegungen für die Anlage vor. Neben der Hauptkonfiguration und den grundlegenden Einstellungen, können dann weitere Bereiche überprüft werden, wie z.B. die Kabeldimensionierung und mögliche Kabelverluste. 





19.09.2012

50,2-Hz-Umrüstung startet im September!

Aufgrund der Systemstabilitätsverordnung (SysStabV) der Bundesregierung vom 4. Mai 2012 muss bei einigen Wechselrichtern in Bestandsanlagen die Abschaltfrequenz umgerüstet werden.

Betroffen von der neuen Verordnung sind folgende Bestandsanlagen:

- An das Niederspannungsnetz angeschlossene Anlagen über 10kWp Leistung mit einer Inbetriebnahme nach dem 31. August 2005 und vor dem 1. Januar 2012

- An das Mittelspannungsnetz angeschlossene Anlage über 30 kWp, die nach dem 30. April 2001 und vor dem 1. Januar 2009 in Betrieb genommen wurden.

- An das Mittelspannungsnetz angeschlossene Anlagen mit über 100kWp und einer Inbetriebnahme nach dem 30. April 2001 und vor dem 1. Januar 2012.

Betroffen von der Umrüstung sind einige String- und Zentralwechselrichtermodelle der SOLIVIA G3-Produktserie. Das vom Verteilnetzbetreiber beauftragte Installationsunternehmen kann die Nachrüstung der betroffenen Stringwechselrichter durch ein Softwareupdate an den Wechselrichtern vornehmen. Der hierfür benötigte Softwarepatch kann nach Registrierung unter https://portal.solar-inverter.com/de-DE heruntergeladen werden. Die Umrüstung der Zentralwechselrichter wird durch das Serviceteam von Delta vorgenommen. Detaillierte Informationen zu den betroffenen Wechselrichtertypen, Umrüstverfahren und der weiteren Vorgehensweise können Sie der Präsentation von Delta entnehmen.





17.07.2012

Emmvee tritt dem Industrieverband PV CYCLE bei

Emmvee ist Vollmitglied bei der freiwilligen Rücknahme- und Recycling-Vereinigung PV CYCLE geworden.

Die Mitgliedschaft bei PV CYCLE stellt die umweltgerechte Entsorgung von  EMMVEE-Modulen nach Ende ihrer Betriebszeit an einer der PV CYCLE-Annahmestellen sicher.

Durch den Zusammenschluss der Photovoltaik-Unternehmen in die Initiative PV CYCLE wird die Rücknahme und umweltfreundliche Wiederverwertung von Altmodulen Rechnung gewährt. Die Mitgliedschaft bei PV CYCLE  ist besonders für den italienischen Markt von Bedeutung, wo das Zertifikat Teil der neuen Anforderungen der italienischen Energieagentur GSE ist. Ab dem 30. Juni bekämen Module, deren Rücknahme und Wiederverwertung von der Vereinigung nicht gesichert ist, keine  Einspeisevergütung.




28.06.2012

Neue Beschlüsse zum EEG

Hier sind die wichtigsten Änderungen:


 Zubaukorridor und Gesamtausbauziel: Das Gesamtausbauziel für die geförderte Photovoltaik liegt bei einem Ausbauvolumen von 52 GW. Der jährliche Ausbaukorridor von 2.500 – 3.500 MW bleibt ohne Absenkung bis zur Erreichung dieses Gesamtausbauziels erhalten. Die Bundesregierung soll dann rechtzeitig vor Erreichung des Gesamtausbauziels einen Vorschlag für eine Neugestaltung der Förderung vorlegen.

- Dachanlagen: Es wird eine neue Leistungsklasse zwischen 10 und 40 kW für PV-Dachanlagen mit 18,50 Cent/kWh eingeführt.

- Marktintegrationsmodell: Das Marktintegrationsmodell (die Nichtvergütung von 10 Prozent des erzeugten Solarstromes) findet nur bei Anlagen über 10 kW Anwendung und gilt für Anlagen die seit dem 1. April 2012 in Betrieb genommen wurden.

- Freiflächenanlagen: An der 10 MW-Begrenzung für Freiflächenanlagen wird festgehalten. Die Zusammenfassung von Anlagen zu einer Gesamtanlage beschränkt sich auf den Umkreis von 2 km (bisher: 4 km). Die Bundesregierung soll darüber hinaus eine Rechtsverordnung erlassen, die für den Bau von PV-Anlagen mit einer Leistung über 10 MW auf Konversionsflächen vergütungsfähige Rahmenbedingungen definiert.

In einer Protokollerklärung wurde zusätzlich vereinbart:

- Die Bundesregierung wird noch in diesem Jahr ein neues technologieoffenes Marktanreizprogramm mit zinsverbilligten Krediten für dezentrale Speicher bei der KfW, in Höhe von mindestens 50 Millionen Euro, initiieren.

- Die Bundesregierung wird für Forschung eine substanzielle Erhöhung der Mittel bereitstellen.

- Die Bundesregierung prüft, wie rechtliche Hindernisse für die Versorgung von Mietern mit preisgünstigem EEG/KWK-Strom aus dem bewohnten Gebäude zum Eigenverbrauch beseitigt werden können.

- Die Bundesregierung setzt sich für faire Wettbewerbsbedingungen für die deutsche Solarwirtschaft ein. In diesem Zusammenhang prüft sie die dafür geeigneten Maßnahmen.


 Neue Vergütungssätze

 Zusammenfassung EEG Anpassung 2012





18.06.2012

50,2 Hertz: Bundesrat segnet Nachrüstpflicht für Photovoltaikanlagen ab

Wie erwartet hat der Bundesrat wegen der so genannten 50,2-Hertz-Problematik eine Nachrüstpflicht für Photovoltaikanlagen beschlossen. Betroffen sind laut einer Schätzung des Bundesverbandes Solarwirtschaft etwa 300.000 Solarstromanlagen in Deutschland - auf sie kommen jetzt Umrüstungen zu. Die Netzbetreiber werden in der Systemstabilitäts-verordnung verpflichtet, die nötigen Schritte innerhalb von drei Jahren durchzuführen. Die Kosten dafür werden je zur Hälfte über die EEG-Umlage und über die Netzentgelte an die Verbraucher weitergegeben. Der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft e.V (BDEW) lobte die Entscheidung und sprach von einem wichtigen Schritt für mehr Stabilität im Stromnetz und für die Versorgungssicherheit in Deutschland.

http://www.bdew.de/internet.nsf/id/20120615-ps-hildegard-mueller-zur-v
erabschiedung-der-systemstabilitaetsverordn-durch-den-bundesrat-d


http://www.bundesrat.de/cln_109/sid_D9B123F264AB89073E58281AF295A1C5/S
haredDocs/Drucksachen/2012/0201-300/257-12_28B_29,templateId=raw,prope
rty=publicationFile.pdf/257-12(B).pdf



Quelle: Bundesrat, BDEW; Zusammenfassung: PHOTON





18.06.2012

Altmaiers Ansichten zur Photovoltaik stoßen auf Kritik bei den Grünen

Die Grünen im Bundestag haben Ankündigungen des neuen Bundesumweltministers Peter Altmaier zum Solarmarkt in Deutschland scharf kritisiert. Der energiepolitische Sprecher, Hans-Josef Fell, sagte, Altmaier müsse sich schon entscheiden: Die Sicherung des Solarstandorts Deutschland werde mit angezogener Handbremse beim Ausbau der Solarenergie nicht funktionieren. Zuvor hatte der CDU-Minister in einem Beitrag für die Financial Times Deutschland die Entwicklung der Photovoltaik in Deutschland als zu schnell bezeichnet. Deutschland werde beim aktuellen Zubautempo die angestrebten Kapazitätsziele für 2020 bereits fünf Jahre zuvor erreichen. In dieser Weise sei die Entwicklung "weder nachhaltig noch bezahlbar", so Altmaier.

http://www.ftd.de/politik/deutschland/:peter-altmaier-ein-plaedoyer-fu
er-die-solarernergie/70050446.html#utm_source=rss2&utm_medium=rss_feed
&utm_campaign=/?utm_source=twitterfeed&utm_medium=twitter



Quelle: MdB Hans-Josef Fell, Financial Times Deutschland; Zusammenfassung: PHOTON





16.05.2012

Aktueller Stand Gesetzgebungsverfahrens

Nach der Anrufung des Vermittlungsausschusses (VA) zur EEG Novelle gibt es nun vielfache Fragen, wie es weitergehen wird und welche Rahmenbedingungen sich aktuell für Investoren in PV-Anlagen bieten. Ich habe hier die Antworten auf die häufigsten Fragen zusammengestellt:

Was hat der Bundesrat am 11. Mai zur EEG Novelle entschieden?

Der Bundesrat hat mit einer 2/3-Mehrheit entschieden den Vermittlungsausschuss (VA) zwischen Bundestag und Bundesrat anzurufen. Damit ist das im Bundestag beschlossene Gesetz nicht vom Bundesrat abgelehnt worden. Vielmehr wird nun der VA zusammentreten und Änderungsvorschläge am vorliegenden Gesetz erarbeiten.
 
Wann tritt der VA zusammen und wann ist mit einer Einigung zu rechnen?

Der VA wird voraussichtlich in der 21. Kalenderwoche zum ersten Mal zusammentreten. Es gibt keine Frist, bis wann der VA seine Arbeit abgeschlossen haben muss. Grundsätzlich tagt der Vermittlungsausschuss jedoch maximal drei Mal, dann muss es ein Ergebnis geben. Dazwischen wird in der Regel in Arbeitsgruppen verhandelt. Zudem haben sich alle Beteiligten für einen zügigen Abschluss der Verhandlungen noch vor der Sommerpause ausgesprochen.

Welche gesetzliche Grundlage ist zur Zeit gültig und welche Vergütungssätze werden momentan gezahlt?

Bis das neue EEG in Kraft ist, was es erst sein wird, wenn sowohl Bundestag als auch Bundesrat das Ergebnis des Vermittlungsausschusses angenommen haben, gilt das aktuelle am 1. Januar 2012 in Kraft getretene EEG. Die dort gültigen Vergütungssätze gelten also bis zum in Kraft setzen des neuen EEG. Allerdings kann auch weiterhin als Ergebnis des Vermittlungsausschusses eine rückwirkende Vergütungssenkung zum 1.4.2012 aber auch zu einem späteren Zeitpunkt beschlossen werden. Anlagenbetreiber, die jetzt anschließen und die jetzt gültigen Vergütungen ausbezahlt bekommen, müssen dann damit rechnen, dass später die neuen, niedrigeren Vergütungssätze doch gelten und zum Beispiel mit zukünftigen Vergütungszahlungen verrechnet werden.
 
Lohnt es sich jetzt zu investieren?

Da weiterhin Unsicherheit droht, können sich Investoren nach folgender Faustregel entscheiden: Die Vergütungssätze, die in der vom Bundestag beschlossenen Fassung der EEG Novelle stehen, stellen sozusagen die negativste der zu erwartenden Möglichkeiten dar. Wer damit wirtschaftlich eine Anlage bauen kann, hat gute Aussichten, dass zumindest diese Vergütungssätze tatsächlich Gesetzeskraft erlangen.

Der Bundesrat hat aber den VA angerufen, weil ihm unter anderem die meisten der dort niedergeschriebenen Vergütungssätze zu niedrig sind. Es ist davon auszugehen, dass der Bundesrat zumindest teilweise höhere Vergütungen und andere Verbesserungen als in der Bundestagsfassung durchsetzen wird. Diese würden dann ab dem noch festzulegenden Stichtag gelten.  


Wer die Tendenzen lesen will, in welche Richtung der Bundesrat Verbesserungen erreichen will, sollte den im Bundesrat am letzten Freitag verabschiedeten Antrag lesen:

http://www.bundesrat.de/cln_228/nn_2291536/SharedDocs/Drucksachen/2012/0201-300/204-12_28B_29,templateId=raw,property=publicationFile.pdf/204-12(B).pdf

Im Klartext: Wer mit den in der Bundestagsfassung niedergelegten Bedingungen investieren kann, ist gut beraten dies zu tun, er kann dann sogar auf eine höhere ihm zustehende Vergütung hoffen. Die politischen Einschätzungen sprechen dafür, aber wie immer kann es in der Politik dafür keine Sicherheitsgarantie geben.

Wofür werden sich die Grünen einsetzen?

Wir werden weiterhin für unsere Ziele kämpfen. Dazu zählen die Beibehaltung der mittleren Vergütungsklassen, eine Anhebung des Ausbaukorridors auf 4500 bis 5500 Megawatt, die Beibehaltung der Vergütung für Freiflächenanlagen über 10 Megawatt, die Aufhebung der zehn- bis zwanzigprozentigen Zwangsvermarktung für Anlagen unter einem Megawatt und die Einführung eines Speicherbonus.

Quelle: Hans-Josef Fell MdB Sprecher für Energie der Bundestagsfraktion




14.02.2012

Top-Jahresauftakt mit EMMVEE

Zum Anfang des neuen Jahres bietet Ihnen EMMVEE den Verkaufsklassiker EMMVEE Diamond in der Sonderedition mit Flachglas an.

Das Hochleistungs EMMVEE-Diamond mit flachem Frontglas, leistungsstarken monokristallinen Bosch-Zellen mit einem Wirkungsgrad von bis zu 18,3 % und Leistungsklasse von 240 Wp bis 260 Wp.

- Langjährige Erfahrung in der Photovoltaik

- Vollautom. Produktionsanlagen vom Schweizer Traditionsunternehmen 3S

- Regelmäßige Qualitätsprüfung durch EMMVEE und TÜV Rheinland

- 60 leistungsfähige Zellen von BOSCH

- Leistungsklassen von 240 Wp bis 260 Wp

- Stabiler 50 mm Rahmen

>>>hier gelangen Sie zu den Modulen<<<





13.02.2012

Delta Herstellererklärung

Nachstehend finden Sie die aktuelle Herstellererklärung von Delta bezüglich der neuen Niederspannungsrichtlinien:

>> Herstellererklärung Delta <<

Konformität der SOLIVIA Solar Inverter mit den deutschen Netz-Richtlinien (Niederspannungsrichtlinie) VDE-AR N 4105 und Mittelspannungsrichtlinie BDEW)




03.02.2012

Gebäude.Energie.Technik Messe 2012

Die Gebäude.Energie.Technik, ist die Messe für private und gewerbliche Bauherren, Immobilienbesitzer und Bauträger.

Auch 2012 vom 2.-4.3.2012 dreht sich drei Tage lang, alles um technische Lösungen für energieeffizientes Modernisieren, Sanieren und Bauen.


Messe Freiburg

Hallen 2 + 3 + Zentralfoyer

Stand: 3.3.20

Europaplatz 1

79108 Freiburg

Fr. + Sa. + So.     10.00-18.00 Uhr

Eintrittskarten können Sie hier anfordern. Bitte teilen Sie uns Ihre Kontaktdaten mit.





01.02.2012

Bundesumweltminister Röttgen will Solarförderung schnell ändern

Bundesumweltminister Norbert Röttgen will die Solarförderung in Deutschland bereits zum 1. April neu regeln. Das sagte Röttgen nach Angaben der Nachrichtenagentur Reuters im Anschluss an ein Treffen mit den Fraktionsspitzen der Koalition. Wichtig sei, dass schnell gehandelt werde. Erneut lehnte Röttgen eine starre Begrenzung des Zubaus auf 1.000 Megawatt pro Jahr ab. Den Angaben zufolge kündigte der Minister an, die Einzelheiten des Gesetzes gemeinsam mit dem Bundeswirtschaftsministerium auszuarbeiten. Bereits in der nächsten Woche solle mit Beratungen begonnen werden. Bundeswirtschaftsminister Rösler hatte in dieser Woche einen Gesetzentwurf vorgelegt, der unter anderem ein Ende der Solarförderung bei gut 33 Gigawatt im Jahr 2020 vorsieht.

Quelle: Reuters; Zusammenfassung: PHOTON




27.01.2012

Regierung vertagt Entscheidung zum EEG

Das gestrige Treffen der für das Thema Energie zuständigen Abgeordneten der Koalitions-fraktionen CDU/CSU und FDP ist weitestgehend ergebnislos vertagt worden. Zuvor hatten sich die Arbeitsgruppen Wirtschaft sowie Umwelt mit gegenläufigen Forderungen in Stellung gebracht. Das BMU lässt sich nach unseren Erkenntnissen davon nicht beirren und arbeitet den Vorschlag einer monatlichen Degression zur Stabilisierung der Nachfrage aus. Damit ist es Bundeswirtschaftsminister Rösler -trotz einiger Befürworter in der Koalition- vorerst nicht gelungen, für seine radikale Forderung nach einem Marktdeckel eine Mehrheit zu gewinnen.

Bis Ende Februar soll nun ein Gesetzesentwurf erarbeitet werden.

Der BSW-Solar ist intensiv in die Gespräche um die EEG-Novelle eingebunden und zeigt auch medial Kante gegen die Unterhöhlung der Energiewende.

Quelle: energiebau




24.01.2012

Neue Schulungstermine 1. Halbjahr 2012

Wir laden Sie ein, an einer oder auch mehreren Schulungen teilzunehmen. Wir bieten verschiedene Kurse an. Von Basis bis hin zu Expertenschulungen, von verschiedenen Hersteller und an unterschiedlichen Standorten.

Die Schulungen dauern jeweils einen Tag. Sie organisieren lediglich selbständig Ihre Anreise sowie gegebenenfalls die Unterkunft.

>>hier gelangen Sie direkt zur Registrierung<<





19.01.2012

Marktforscher warnen vor Arbeitsplatzverlusten durch Solardeckel

In der Diskussion über die Solarförderung in Deutschland hat das Marktforschungsinstitut Prognos AG vor einem festen Deckel gewarnt. Der Projektleiter Energiewirtschaft bei Prognos, Frank Peter, sagte in Berlin, ein solcher Deckel würde beispielsweise bis zum Jahr 2016 gerade einmal ein Prozent Einsparung beim Verbraucherstromtarif bringen. Auf der anderen Seite bestünde aber die Gefahr drastischer Arbeitsplatzverluste in der Solarbranche. Unter anderem hatte Bundeswirtschaftminister Rösler im vergangenen Jahr eine Begrenzung des Photovoltaikzubaus auf 1.000 Megawatt pro Jahr gefordert. Zuvor hatte Prognos gemeinsam mit dem Bundesverband Solarwirtschaft e.V ein Kurzgutachten zur Solarförderung vorgestellt. Darin rechnet der Verband mit einem Anstieg des Anteils der Solarenergie am deutschen Strommix in den nächsten vier Jahren von aktuell rund vier Prozent auf etwa sieben Prozent im Jahr 2016. Prognos erwartet, dass in diesem Fall die Strompreise um knapp zwei Prozent zulegen würden. 

Quellen: Bundesverband Solarwirtschaft (BSW) e.V., Prognos AG,
Zusammenfassung: PHOTON




10.01.2012

Elektrikerinfo kompakt ARN4105 & EEG2012

1.) Künftig zählt die Angabe SAmax (Scheinleistung), diese muss auf der Netzanmeldung stehen.

2.) Bis 100KVA dürfen Schütze verwendet werden, oder Lasttrennschalter.

3.) Ab 100KVA müssen 2 Leistungsschalter in Reihe verbaut werden.

4.) Im Abgang ist ein thermischer und ein Kurzschluss-Schutz gefordert, dies ist wahlweise über Sicherung oder bauseitiges Element im Leistungsschalter zu wählen.

5.) Das Überwachungsrelais nach ARN4105 ist auf der Kundenseite mit eigensicherer Leitung einzubauen. Vorsicherung hängt vom Hersteller und Bauart ab.

6.) Der Rundsteuerempfänger ist auf der Kundenseite, wahlweise im Zählerschrank oder UVT der Wechselrichter zu platzieren.

7.) Der Rundsteuerempfänger wird vom Netzbetreiber parametriert und muss somit immer pro Kundenanlage mit der Anmeldung bestellt werden.

8.) Ab 2012 dürfen keine kundeneigenen Zähler mehr verbaut werden.

9.) Für Anlagen über 100KVA ist ab sofort ein Einheitenzertifikat erforderlich, dieses wird mit Übergangsregelung bis spätestens 1. Juni 2012 vom Netzbetreiber gefordert. Ab 100 KVA gilt zusätzlich die Mittelspannungsrichtlinie.

10.) Für Anlagen größer 30KVA und Volleinspeisung fordert das Finanzamt rückwirkend die Erfassung des Eigenverbrauchsanteil. Das bedeutet, der Austausch der Messeinrichtung durch Zweirichtungszähler. Hier geht es um Einnahmen für den Fiskus durch die Umsatzsteuer. (Die Forderung ist noch nicht in Kraft, soll aber in Kürze folgen).





09.01.2012

Bundesnetzagentur meldet Rekordzahlen für Photovoltaik im Dezember

In Deutschland ist die Zahl der Photovoltaikanlagen, die der Bundesnetzagentur gemeldet wurden, im Dezember des vergangenen Jahres offenbar sehr stark angestiegen. Insgesamt seien 3.000 Megawatt installiert worden, berichtet das »Handelsblatt« unter Berufung auf die Deutsche Presse-Agentur. Zum Vergleich: im Rekordmonat Juni 2010 waren es 2.100 Megawatt. Damit sei auch das bisherige Rekordjahr 2010 mit 7.400 Megawatt übertroffen worden. Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) versucht die Zahlen mit einer Torschlusspanik zu erklären. Die Diskussion um einen absoluten Deckel bei der Vergütung im Dezember habe zu erheblicher Verunsicherung und damit zu Schlußkaufreaktionen geführt. Die Bürgerinnen und Bürger hätten befürchtet, die Vergütung könne über kurz oder lang ganz eingestellt werden. Sollten sich die gemeldeten Zahlen offiziell bestätigen, wäre damit bereits jetzt eine weitere Absenkung der Vergütung um 12 Prozent sicher, eine Absenkung um 15 Prozent nach Einschätzung von PHOTON höchstwahrscheinlich.
 
Quelle: Handelsblatt, Zusammenfassung: PHOTON




22.12.2011

Power-One Herstellererklärung

Am 1. Januar 2012 läuft die Übergangsfrist für die neue Niederspannungsrichtlinie VDE-AR-N 4105 ab. Nachstehend weitere Informationen von Power One zur Umsetzung.


>>VDE-AR-N 4105 und EEG 2012<<


>> VDE-AR-N 4105 Herstellererklärung<<





22.12.2011

Die neuen deutschen Netz-Richtlinien - Hintergründe, Fakten und Folgen

Der Anteil von Photovoltaikanlagen am öffenlichen Stromnetz nimmt stetig zu. Bei einem Großteil der Installationen handelt es sich um kleiner bzw. mittlere Anlagen, die an das Niederspannungsnetz angeschlossen sind. Um zukünftig eine problemlose Integration der zusätzlichen PV-Leistung in das Niederspannungsnetz zu gewährleisten und die Netzstabilität somit sicherzustellen war eine grundlegende Überarbeitung der Anschlussrichtlinien notwendig. Das VDE-Forum Netztechnik/Netzbetrieb (FNN) setzte die neuen Anschlussregeln in der neuen Niederspannungsrichtlinie VDE-AR-N 4105 um. Diese trat am 1. August 2011 in Kraft. Ein Übergangszeitraum bis Dezember 2011 wurde eingeräumt, allerdings müssen alle PV-Anlagen, die ab Januar 2012 installiert werden, der neuen Richtlinie entsprechen. Bezogen auf die einzelnen Komponenten eines PV-Systems bedeutet da, dass die Wechselrichter intelligenter werden müssen um die Netzstabiltät zu gewährleisten.

Die neuen SOLIVIA Solar Inveter der 4. Generation erfüllen alle Anforderungen der neuen Richtlinie. Des Weiteren besteht die Möglichkeit bei den Modellen SOLIVIA 2.5, 3.0 und 3.3 EU G3 mittels eines Softwareupdates eine Nachrüstung entsprechend der neuen Niederspannungsrichtlinie vorzunehmen. Eine Herstellererklärung mit weiteren Informationen sowie einer detaillierten Übersicht bezüglich dem Einsatz der jeweiligen Modelle finden Sie hier nachstehend.


>>Herstellererklärung Delta<<






06.12.2011

Lastmanagement für Klein- und Großanlagen

Um den technischen Vorgaben aus dem Gesetz für den Vorrang Erneuerbarer Energien (EEG 2012) und der VDE-Richtlinie VDE-AR-N: 2011-08 gerecht zu werden, erweitern Meteocontrol das Produktportfolio und möchten hiermit den Entwicklungsprojekte vorstellen:

WEB´log Residential
Power Control Unit (PCU)

Laut EEG 2012 müssen PV-Anlagen ferngesteuert reduziert oder auf 70% der installierten Leistung begrenzt werden. Darüber hinaus muss die Blindleistung ab einer bestimmten Anlagenleistung einstellbar sein. Im Kleinanlagenbereich kommt das WEB´log Residential zum Einsatz, das neben der Fernüberwachung auch das geforderte Lastmanagement realisiert. Für Großanlagen setzt Meteocontrol die technischen Anforderungen mit der Power Control Unit (PCU) um.

Sobald uns Neuigkeiten zur PCU erreichen, berichten wir wieder unter AKTUELL.





16.11.2011

Hunderte regenerative Einblicke

Der EMMVEE-Fotowettbewerb Sonnenblende 2011, der in diesem Jahr zum zweiten Mal stattfindet, ist abgeschlossen.

Letztes Jahr lief schon gut. Dieses Jahr erfreute sich die erneuerbare Fotoveranstaltung ein deutlich höheres Interesse. Mehr als doppelt so viele Bilder als 2010 haben EMMVEE erreicht. Anfang November trifft sich die Fotowettbewerb-Jury in Berlin, um aus den rund 140 Bildern die Besten zu wählen. Die Jury besteht aus dem Fotografen M. Bläser, dem Chefredakteur von SWW, Dr. V. Buddensiek, dem Studienleiter der Quadriga Hochschule H. Thiesmeyer und dem EMMVEE Photovoltaics GmbH Geschäftsführer Steffen Graf.

Einblicke in die Jurysitzung und deren Ausgang, sowie spannende Impressionen aus der Welt der Erneuerbaren erwarten Sie im nächsten Solar Journal.

In der aktuellen Ausgabe, die Ende November in den Sprachen Deutsch, Englisch und Italienisch erscheinen soll, werden auch die Gewinnerbilder präsentiert.





03.11.2011

Neues aus der Emmvee PV-Produktion

Die monokristallinen EMMVEE-Module werden nun auch mit höheren Leistungsklassen ausgeliefert. Dank des Einsatzes von leistungsfähigeren Bosch-Zellen bietet EMMVEE die monokristallinen Modultypen EMMVEE Black Pearl und EMMVEE Diamond künftig in den Leistungsklassen 245 W bis 255 Wp an.
Neu ist auch, dass die Zellen von Q-Cells eine breitere Anwendung in der EMMVEE PV-Produktion finden. So ist das EMMVEE Black Pearl ab sofort auch mit Zellen von Q-Cells in den Leistungsklassen von 240 Wp bis 250 Wp und mit einem Wirkungsgrad von15, 2 % erhältlich. EMMVEE Diamond ist nun auch mit monokristallinen Q-Cells Zellen in den Leistungsklassen 240-250 Wp erhältlich.

Hierzu passt folgende Meldung vom 18.08.11:

>>Edelsteine von Emmvee<<





11.10.2011

"Made in Europe"- EMMVEE erfüllt die italienischen GSE-Anforderungen

Der TÜV Rheinland bestätigt die europäische Zusammensetzung und damit die Herkunft der EMMVEE-Module. Nach ausgiebiger Werksinspektion hat EMMVEE am 1. September 2011 das „Made in EU“- konforme TÜV Zertifikat erhalten.

Mindestens 60 Prozent der Modulkomponenten bei EMMVEE-Modulen stammen aus europäischer Produktion, lautet das Ergebnis des renommierten Prüf- und Zertifizierungsinstituts.

EMMVEE-Module erfüllen damit alle Anforderungen der „Europa Klausel“ der italienischen Energieagentur Gestore dei Servizi Elettrici (GSE). Laut Conto Energia IV bedeutet das für Anlagenbetreiber in Italien, die sich für EMMVEE-Module entscheiden, eine zehnprozentige Erhöhung der Einspeisevergütung.


EMMVEE bezieht bereits seit Jahren seine Komponenten von deutschen Herstellern. In den meisten Modulen des Unternehmens werden Zellen von Bosch oder Q-Cells verbaut, das strukturierte Frontglas liefert der Mannheimer Glasspezialist Saint Gobain Solar Glass, die Stecker und Kabel kommen von Lumberg und die String- und Zellverbinder von Bruker-Spaleck. Spelsberg und Lumberg produzieren die Anschlussdosen für die EMMVEE-Module.





05.10.2011

Power-One eröffnet neues F&E Center in der Toskana

Terranuova Bracciolini, Italien 30. September 2011 – Power-One eröffnete heute sein neues Center of Excellence und Development in Terranouva Bracciolini, Italien. Der neue Pavillon, der sich direkt neben den bestehenden Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen des Unternehmens in der Toskana befindet, bietet High-Tech-Labore und Klimakammern für die Entwicklung und Untersuchung der Power-One AURORA Wechselrichter für Solar- und Windkraftanlagen. Über 1.600 m² auf zwei Etagen schaffen ideale Arbeits- und Forschungsbedingungen für etwa 200 Ingenieure.
 

Die neue Einrichtung, die zu einer der größten und am besten ausgestatteten in Europe zählt, zeichnet sich durch ihre Leistungsfähigkeit aus. Sie ermöglicht das komplette Testen und Zertifizieren von Wechselrichtern bis zu einer Ausgangsleistung von 2MW. Sowohl elektronische oder mechanische Bestandteile können unter extremen klimatischen Bedingungen getestet als auch Alterungsprozesse von Produkten und Verpackung simuliert werden.

Am Power-One Standort in Terranuova Bracciolini, an dem über eintausend Mitarbeiter beschäftigt sind, befindet sich auch eine Produktionsstätte für Photovoltaik- und Wind-Wechselrichter mit einer Gesamtkapazität von 4,5 GW. Power-One investiert 3,5 Prozent seines jährlichen Umsatzes in die Forschung, das entspricht etwa 18 Millionen Euro.

Power-One baut seine Laborkapazitäten aus, um Platz für zusätzliche Ingenieure zu schaffen. Diese sind notwendig, um die Entwicklungsmöglichkeiten auszubauen und das Wachstum des Unternehmens zu unterstützen. In dem neuen Gebäude sind auch Kundendienst, Vertrieb, Marketing sowie das neue Aurora Academy Schulungszentrum untergebracht, das größere Kapazitäten für Kundenschulungen bietet.

„Das Center of Excellence and Development bietet die idealen Bedingungen, um unsere Wechselrichter unter extremsten Klimabedingungen zu testen“, erklärt Averaldo Farri, Vice President of Sales, EMEA, Renewable Energy Solutions bei Power-One. „Dadurch können wir unseren Kunden garantieren, dass unsere Produkte auch über einen langen Zeitraum hinweg zuverlässig arbeiten. Für uns ist dies einer der Hauptgründe, in Forschung und Entwicklung zu investieren.“





21.09.2011

Nachrüstung von Solarstromanlagen zur Lösung der 50,2-HZ-Problematik geplant

Gestern am 20. September 2011, hat der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW) gemeinsam mit FNN und den Übertragungsnetzbetreibern eine Pressemitteilung ausgesandt. Diese beschreibt, wie die Empfehlung an die Bundesregierung zur Lösung des 50,2 Hz Problems aussieht.

Nicht verunsichern lassen!

Um sich von dieser Pressemeldung nicht verunsichern zu lassen, bitten wir um Beachtung folgender Punkte:

1.
 Zunächst handelt es sich nicht um ein Gesetz ,sondern zunächst lediglich um eine Empfehlung an die Bundesregierung.

2. Es ist aktuell noch nichts beschlossen.

3. Es ist jetzt die Aufgabe der Bundesregierung, diese Empfehlung in eine Verordnung umzusetzen - was derzeit noch nicht erfolgt ist.

4. Es ist bisher noch nicht geregelt, ob die Kosten für das Umstellen der Display-Werte vom Netzbetreiber übernommen werden oder vom Anlagenbetreiber zu tragen ist. Die Entscheidung der Bundesregierung muss abgewartet werden.


Bei PV-Anlagen, die bereits gemäß 50,2 Hz Übergangsregelung installiert wurden, besteht kein Handlungsbedarf.

 Für noch zu installierende PV-Anlagen ist zu empfehlen:
Installieren Sie gemäß der 50,2 Hz Übergangsregelung oder gemäß der AR-N 4105. 




15.09.2011

Verstärkung bei Solemio!

Frau Debbie Zehbe ist neu im Hause Solemio und im Bereich Buchhaltung tätig. 
Auch an der Telefonzentrale wird Fau Zehbe Sie zukünftig begrüßen und Ihre Ansprechpartnerin sein.
 

Wir sagen herzlich Willkommen im Solemio Team!

Kontaktdaten:

Frau Debbie Zehbe, Tel. 07662-93542-16, E-Mail: d.zehbe@solemio.de
 





24.08.2011

Systemwandel in der Energieversorgung

Der Systemwandel weg von fossilen und nuklearen Energieträgern hin zu einer hundertprozentig dezentralen Energieversorgung auf Basis erneuerbarer Energien ist schneller möglich, als dies häufig dargestellt wird. Bis zum Jahr 2020 können die Erneuerbaren bereits die Hälfte der deutschen Stromversorgung sichern. Damit würden sie einen möglichen Atomausstieg nicht nur vollständig kompensieren, sondern darüber hinaus bezahlbaren und Umwelt verträglichen Strom liefern.

Für den Systemwandel in der Energieversorgung ist Atomenergie nicht notwendig. Der Weg hin zu einer hundertprozentigen Versorgung mit erneuerbaren Energien muss schneller beschritten und die hierfür erforderlichen Maßnahmen, beispielsweise zur Netzinergration der Erneuerbaren, beschleunigt werden.

Photovoltaik wird bereits in wenigen Jahren einen signifikanten Anteil an der deutschen Stromversorgung erreichen können. Dies belegt die Studie "Wegweiser Solarwirtschaft", die Roland Berger und Prognos im Auftrag des Bundesverbands Solarwirtschaft herausgegeben haben. Schon heute können an einem Sonntag mit hoher Sonneneinstrahlung bis zu 25 Prozent der Leistung in Deutschland gedeckt werden. Bis zum Jahr 2020 wird die Photovoltaik ihren Anteil am deutschen Strom-bedarf von derzeit zwei auf über zehn Prozent steigern können, gleichzeitig ist ein Ausbau der Stromerzeugung aus Solarenergie auf 70 GW Photovoltaik-Leistung in Deutschland möglich.

Die Stromerzeugung aus Solarenergie steht wie keine andere Energieerzeugung-sart unter den Erneuerbaren für das Prinzip und die Vorteile der dezentralen Energieerzeugung: Solarstrom wird dort produziert, wo er gebraucht wird - von den Dächern der Haushalte, Büros und Industriegebäude wird der Strom direkt ins lokale Netz eingespeist und direkt verbraucht. Darüber hinaus gleicht er ins-besondere die Lastspitzen zur Mittagszeit aus und entlastet damit die Über-tragungsnetze, wenn besonders viel Energie benötigt wird. Gleichzeitig ist Solarstrom unbegrenzt ver-fügbar. Diese Vorteile sorgen bei regional verteilten Zubau für eine bezahlbare und nachhaltige Stromerzeugung, die sich in das Gesamtenergiesystem integriert und einen wesentlichen Beitrag zur Energie-versorgung leistet.





18.08.2011

Edelsteine von Emmvee

Die Emmvee Photovoltaics GmbH stellt vier neue Modultypen vor. „Bislang hatten wir über zehn unterschiedliche Module. Wir wollen eine übersichtlichere und verständlichere Produktpalette anbieten. Die Qualität, die exzellenten Komponenten und unser Service bleiben gleich. Da ändert sich gar nichts. Die neuen Modultypen sind ganz einfach, ganz kundenfreundlich“, sagen Salvatore Cammilleri und Steffen Graf, die Geschäftsführer der Emmvee Photovoltaics GmbH.

BLACK PEARL, DIAMOND, SAPPHIRE und CRYSTAL sollen künftig private und industrieelle Dächer, Freiflächen und besondere Projekte auf der ganzen Welt mit sauberer Energie und mehr Erträgen „veredeln“. Zudem haben Emmvee-Kunden die Möglichkeit, ein maßgeschneidertes Produkt ganz nach ihren individuellen Wünschen zu erhalten: das CUSTOM-Modul. Durch die hauseigene Glasveredelung können alle Formen und Größen umgesetzt werden.

Die Einführung der neuen Produktbezeichnung verschafft mehr Klarheit und sorgt für eine bessere Übersichtlichkeit in der Emmvee-Produktpalette. Zugleich sind die Umstrukturierung des Portfolios und die damit einhergehende Standardisierung des Produktionsprozesses ein entscheidender Schritt zur Optimierung der Fertigungsabläufe. „So verbessern wir nicht nur die Übersicht, wir erhöhen unsere Geschwindigkeit und vereinfachen die Kommunikation,“ so Steffen Graf.

Die neuen Modultypen schließen nahtlos an die wesentlichen technischen Eigenschaften der bisherigen Emmvee- Module an: hochwertige Komponenten, stabile Rahmenkonstruktion, ertragssteigerndes Frontglas.

Neu ist die Größe der Module und der serienmäßige Übergang zu 60-zelligen Modulen mit den Abmaßen 1660 x 990 x 50 mm. Alle Module sind mit einem 50-mm-Rahmen und MC4-kompatiblen Steckern ausgestattet. In BLACK PEARL, DIAMOND und SAPPHIRE wird standardmäßig das strukturierte Albarino-P-Frontglas verbaut.
BLACK PEARL, der  absolute Hingucker, ist ein komplett schwarzes monokristallines Modul mit Bosch-Zellen und gleicht seinem erfolgreichen Vorgänger selben Namens. Die hochwertigen Komponenten renommierter Hersteller und das pyramidenförmige Frontglas des DIAMOND- Moduls liefern eine erstklassige Performance, selbst bei schwierigen Lichtverhältnissen. Die Module aus der Serie DIAMOND sind als mono- oder polykristalline Variante erhältlich. Je 60 polykristalline Gintech- Zellen mit drei Busbars kommen bei SAPPHIRE und CRYSTAL zum Einsatz.




27.07.2011

Power-One Herstellererklärung VDE

Nachstehend finden Sie die Herstellererklärung von Power-One bezüglich der neuen Niederspannungsrichtlinien:

>> Herstellererklärung Power One <<

Momentan ist die neue Richtlinie (VDE-AR-N-4105) als Entwurf verfügbar und wird voraussichtlich am 1. August in Kraft treten. Eine Übergangsfrist bis zum 01.01.2012 ist geplant.  




07.07.2011

Bundestag verabschiedet EEG-Novelle

Am 30. Juni 2011 hat der Bundestag die Novelle des Erneuerbaren-Energien-Gesetzes (EEG) verabschiedet, das zum 01.01.2012 in Kraft treten wird.

Der aktuelle Beschluss des Bundestages zum Atomausstieg wird vom Bundesverband Solarwirtschaft e.V. (BSW-Solar) begrüßt. Die gesetzlichen Rahmenbedingungen für die stärkere Nutzung der Solarenergie blieben jedoch insbesondere im Wärmesektor hinter den Erfordernissen zurück.

Die Politik habe sichergestellt, dass der Anteil der Solarenergie an der Stromversorgung Deutschlands von derzeit rund 3% bis zum Jahr 2020 ohne eine wesentliche Zusatzbelastung der Strompreise mindestens verdreifacht werden könne. Das Tempo der Rückführung der Solarstromförderung bleibe nach Einschätzung des BSW-Solar allerdings überaus ambitioniert. Jährlich werde die finanzielle Förderung für die Errichtung neuer Solarstromanlagen - je nach Wachstum des Photovoltaikmarktes - um bis zu 24 Prozent reduziert.

Bedauern äußerte der Verband allerdings, dass im Rahmen der aktuellen Gesetzesnovelle zum Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) besonders kostengünstige Photovoltaikanlagen auf landwirtschaftlichen Flächen weiterhin von der Förderung ausgenommen bleiben. Impulse für den Einsatz intelligenter Energiemanagementsysteme und Speichertechnologien im gewerblichen Bereich seien ebenso ausgeblieben.


Quelle: Bundesverband Solarwirtschaft






06.07.2011

Mehr Klimaschutz im Baurecht

Neben den Beschlüssen zum Erneuerbare-Energien-Gesetz wurden u.a. weitere für die Energiewende wesentliche Gesetze verabschiedet, unter anderem das Baugesetzbuch.

Durch dessen Novelle wird die Errichtung von Photovoltaik-Anlagen künftig rechtlich erleichtert. Die Photovoltaik gehört künftig zu den „privilegierten“ Vorhaben im Außenbereich (z.B. auf landwirtschaftlichen Gebäuden). Konkret ist vorgesehen, dass die „Nutzung solarer Strahlungsenergie in, an und auf Dach- und Außenwandflächen von zulässigerweise genutzten Gebäuden“ künftig explizit im Außenbereich zulässig ist.

Hierbei spielt es für die baurechtliche Zulässigkeit der Anlage künftig keine Rolle, ob die Photovoltaik-Anlage den erzeugten Strom in das Netz einspeist oder ob der Strom im Gebäude verbraucht wird.

Quelle: Bundesverband Solarwirtschaft




17.06.2011

Kürzung der Solarförderung zum 1. Juli fällt aus!

Bundesnetzagentur veröffentlicht aktuelle Zahlen über den Zubau von Photovoltaikanlagen

Im Zeitraum März bis Mai 2011 sind Photovoltaik(PV)-Anlagen mit einer installierten Leistung von insgesamt etwa 700 Megawatt in Betrieb genommen worden. Hochgerechnet auf zwölf Monate entspricht dies einem jährlichen Zubauwert von ca. 2.800 Megawatt. Diese Hochrechnung sieht das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) vor, um die Degressionssätze der Vergütung des eingespeisten EEG-Stroms zu bestimmen.

"Mit den jetzt veröffentlichten Daten verschaffen wir allen Marktakteuren schnellstmöglich Klarheit, von welchen Vergütungssätzen für neue Solaranlagen sie zum 1. Juli 2011 ausgehen können. Die Vergütungssätze für Anlagen, die ab dem 1. Juli in Betrieb gehen, werden nicht sinken. Dies ergibt sich aus dem hochgerechneten Zubauwert von ca. 2.800 Megawatt", sagte Matthias Kurth, Präsident der Bundesnetzagentur.

Das EEG sieht ab dem 1. Juli 2011 nur dann eine Senkung der Vergütungssätze um drei oder mehr Prozent für neu installierte Solaranlagen vor, wenn der Zubau festgelegte Schwellenwerte überschreitet. Dafür müsste aber der Zubau von März bis Mai 2011 bei über 875 Megawatt beziehungsweise auf zwölf Monate hochgerechnet bei über 3.500 Megawatt liegen.

In den ersten fünf Monaten dieses Jahres betrug die installierte Leistung neuer PV-Anlagen etwa 1.000 Megawatt, im Jahr 2010 lag der Vergleichswert für die ersten fünf Monate bei über 1.700 Megawatt. Im Jahr 2010 verzeichnete die Bundesnetzagentur mit ca. 7.400 Megawatt einen wahren Zubauboom (Zubauwert 2009: ca. 3.800 Megawatt). Insgesamt sind in Deutschland jetzt PV-Anlagen mit einer Kapazität von über 18.000 Megawatt installiert.

Nach einer Änderung des EEG im Frühjahr dieses Jahres ist es Aufgabe der Bundesnetzagentur, unterjährig zu ermitteln, in welcher Höhe die Vergütungssätze zum 1. Juli für Dachanlagen bzw. zum 1. September für sonstige PV-Anlagen sinken. Für PV-Anlagen, die 2011 in Betrieb genommen werden, erhält der Anlagenbetreiber für jede in das Netz eingespeiste Kilowattstunde Photovoltaikstrom, je nach Standort und Größe der Anlage, bislang einen Betrag zwischen 21,11 Cent und 28,74 Cent.

Die Betreiber von PV-Anlagen sind verpflichtet, der Bundesnetzagentur Standort und Leistung ihrer Anlagen zu melden. Die Bundesnetzagentur veröffentlicht auf ihrer Internetseite monatsgenau die vorläufige Einzeldaten (zzt. bis einschließlich April 2011). Die endgültigen Ergebnisse werden Ende Juni im Einvernehmen mit dem Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie und dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit im Bundesanzeiger veröffentlicht.

Quelle: www.bundesnetzagentur.de





26.05.2011

Neu: montavent MACH1, Montagesystem für Flachdächer

montavent MACH1- das Ballast - optimierte Montagesystem für Flachdächer.

Die lange ersehnte Lösung zur Montage von gerahmten Solarmodulen auf Flachdächer ist seit Anfang 2011 einsatzbereit: MACH1 gehört neben den anderen Produkten von montavent zum schnellsten Montagesystem für Flachdächer. Der Grund: montavent liefert sein System auf Wunsch vormontiert. Das Resultat: Der Unterbau für 4 bis 6 Module lässt sich von einer Person auf dem Dach leicht platzieren und nach dem setzen von wenigen Nieten kann die Montage der Module beginnen. Mit den bewährten Schieneneinsätzen, die schon TRAPEZ und LAMINAT zum schnellsten und sichersten Montagesystem gemacht haben.

MACH1 lässt sich auf Folien-, Bitumen- und Kies-Flachdächer installieren. Die Dachneigung darf 5 Grad betragen, die Modulneigung beträgt 15°. Der Hit: montavent MACH1 ist aerodynamisch optimiert. Bei starkem Wind erhöht sich der Anpressdruck und macht Ballast nur noch randlagig notwendig. Dadurch ist das System auch für Dächer mit wenig Lastreserven geeignet. MACH1 ist nicht nur sicher und schnell. Es ist mit nur zwei Werkzeugen - Nietpistole und Biegewerkzeug - auch von einer einzigen Person montierbar und für alle gerahmten Modulgrössen einsetzbar. Natürlich sind alle Teile aus hochwertigem Aluminium gefertigt.

Wie bei den erfolgreichen Systemen montavent TRAPEZ und montavent LAMINAT sind auch bei deren Flachdach-Schwester montavent MACH1 Sicherheit, Eleganz und vor allem Schnelligkeit die wichtigsten Vorgaben für die montavent Entwicklungsabteilung gewesen. Die vorgefertigten und vorgebohrten Systemkomponenten sorgen für mühelosen und passgenauen Aufbau. Die Systeme sind auch für Dächer mit wenig Lastreserven geeignet, weil durch ihre aerodynamische Auslegung sowie einer auftragsspezifischen Berechnung der sonst übliche und notwendige Ballast vermieden werden kann.

Weitere Informationen finden Sie auf unserer Seite unter:

>> Produkte >> Bereich Befestigungssystem





25.05.2011

Überfrequenzabschaltung der SOLIVIA Solar Inverter - Übergangsregelung

Aufgrund des weiteren Zubaus von Photovoltaikanlagen in Deutschland und um netztechnische Probleme zu vermeiden, empfiehlt das Forum Netztechnik / Netzbetrieb im VDE (FNN) in einem im März 2011 veröffentlichen Technischen Hinweis "Rahmenbedingungen für eine Übergangsregelung zur frequenzabhängigen Wirkleistungssteuerung von PV-Anlangen am NS-Netz" eine Änderung der Abschaltfrequenzen der PV-Anlagen bei hohen Netzfrequenzen von mehr als 50,2 Hz.

Die Rahmenbedinungen sind komplett nach zu lesen unter:

www.vde.com

Die Empfehlung betrifft alle Wechselrichter, die ab dem 01.04.2011 in Deutschland installiert werden.

Als einer der Haupthersteller von Solar-Wechselrichtern wird Delta dieser Empfehlung folgen und die Überfrequenzabschaltung aller Geräte wie unter Punkt 2.1 a) des FNN-Hinweises vorgeschlagen, auf folgende neue Abschaltwerte bei Überfrequenz einstellen:

SOLIVIA 2.5 EU G3 / EOE 45010268              50,8 Hz
SOLIVIA 3.0 EU G3 / EOE46010266               50,9 Hz
SOLIVIA 3.3 EU G3 / EOE46010190               51,0 Hz
SOLIVIA 5.0 EU G3 / EOE46010201               51,1 Hz
SOLIVIA 15 EU G3 /  EOE48010223               51,2 Hz
SOLIVIA 20 EU G3 /  EOE48010224               51,3 Hz
SOLVIA CS EU  G3 /  EOE98030176               51,4 Hz
(inkl. SOLIVIA 11 EU G3 R / EOE47030001)
SOLIVIA SM EU G3 /  EOE98030256               51,5 Hz
(inkl. SOLIVIA 11 EU G3 R / EOE47030001)

Alle Produkte die ab dem 16.05.2011 von Delta ausgeliefert werden, sind bereits mit den obengenannten Werten zur Überfrequenzabschaltung eingestellt und sind durch folgenden Aufkleber (OFP FNN ready) gekennzeichnet.

Dieser Aufkleber wurde zusätzlich hinzugefügt und befindet sich neben dem Typenschild und dem Verpackungsschild des Wechselrichters.

Bei Fragen sprechen Sie uns gerne an!




19.05.2011

Wichtige Zusatzhinweise zum Anschluss der modularen SOLIVIA Zentral Inverter

Es betrifft den Anschluss der modularen Zentral Inverter
 

SOLIVA CM EU G3 (Art. Nr. EO98030176).

Diese Anmerkungen betreffen die drei Ausführungen

SOLIVIA CM 100 / 88 / 77 EU G3.

Zur Bedienungsanleitung der SOLIVIA CM EU G3 machen wir folgende Zusätze im Abschnitt §6.3 Anschluss und den Unterpunkten §6.3.1 bis §6.3.4:

1.) Die unter §6.3.1 angegebenen Kabelquerschnittsbereiche und Drehmomente sind ausdrücklich für Kupferleitungen gültig.

2.) Wir weisen unsere Kunden darauf hin, dass an bestehenden PV-Anlagen mit dem modularen Zentral Inverter SOLIVIA CM EU G3 die Einhaltung der Drehmomente gemäß §6.3.1 zu überprüfen und sicherzustellen ist.

3.) Bei Verwendung anderer Leitermaterialen sind die geänderten Kabelquerschnitte, Anschlagverfahren und Drehmomente zu beachten (siehe gängige Normen zu richtiger und sachgerechter Verarbeitung).

Bei Fragen wenden Sie sich an das technische Support Team von Delta:
 

Mo bis Fr, 8 bis 17 Uhr (CET, 3,9 ct/min) unter Tel.+49 18016-76527 oder eine Mail an support@solar-inverter.com





18.05.2011

Deltaschulung am 04.-05. April 11

Die Deltaschulung in Sizilien war ein riesiger Erfolg!

Calogero Armeli (von Sicilia-Solar auf Sizilien) unser Solemio-Kontakt hat mit seiner perfekt organisierten Schulung nicht nur die Mitarbeiter von Delta begeistert, sondern ebenso die 45 Teilnehmer.


Wegen der großen Zahl der Teilnehmer wurden die Schulungen auf den
04. und 05. April verteilt.

Großes Interesse zeigten die Händler und Handwerker an den neuen Wechserlrichter von DELTA:

SOLIVIA String Inverter 15 und 20 TL

die durch intelligentes MPP-Tracking und mit Spitzenwirkungsgraden bis zu 98,1% begeistern konnten.







18.05.2011

Power-One: Neue Dreiphasen-Wechselrichter

Die neuen Dreiphasen-Wechselrichter, der AURORA TRIO-27.6-TL und der AURORA TRIO-20.0-TL, sind echte Leistungs-Highlights.


Mit einer Ausgangsleistung von 27,6kW beziehungsweise 20,0kW eröffnen die beiden Geräte dem kommerziellen Photovoltaik-Markt neue Möglichkeiten: Sie bieten eine höhere Leistungsdichte und erleichtern die Installation von Aufdachanlagen, indem sie die String-Größe reduzieren.

Die zwei Modelle sind das Bindeglied zwischen den 10,0kW und 12,5kW Dreiphasen-Wechselrichtern und den kleinsten Zentralwechselrichtern von Power-One.
 
Gleichzeitig integrieren sie die erprobte Power-One Technologie, die in den beliebten und weltweit führenden Dreiphasen-Wechselrichtern AURORA PVI-10.0 und 12.5 Geräten perfektioniert wurde.

Im Vergleich zu diesen beiden kleineren Vorgängermodellen lassen sich mit dem TRIO-27.6 und dem TRIO-20.0 mehr Solarmodule kontrollieren. Davon profitieren nicht zuletzt Installateure, die große Solaranlagen mit unterschiedlichen Voraussetzungen und Ausrichtungen flexibler gestalten und kontrollieren können.

Darüber hinaus zeichnen sich beide Geräte durch zwei voneinander unabhängig arbeitende MPPTs und einem Wirkungsgrad von bis zu 98,3 Prozent aus. Ein großer Eingangsspannungsbereich sowie das spezielle Kühlkörperkonzept sind weitere Vorteile der Wechselrichter. Die Einheiten verwenden Elektrolyt-freie Kondensatoren, die die Lebenserwartung und Zuverlässigkeit des Produkts erhöhen. Dank ihrer kompakten Größe und des geringen Gewichts von weniger als 75kg, lassen sich die Wechselrichter einfach transportieren und installieren. Eine abnehmbare Anschlussbox sowie die Anzeige an der Vorderseite reduzieren die für die Installation benötigte Zeit zusätzlich.

 << hier gelangen Sie zu den PowerOne Neuheiten


Bei Fragen erreichen Sie uns unter,
Tel. Nr. 07662-935416

 




12.05.2011

Italien senkt Förderung

Italiens Regierung hat sich gestern auf neue Einspeisetarife für Solarstrom geeinigt.
 

In diesem Jahr werden die PV-Einspeisetarife ab Juni jeweils zum Monatsende sinken. Im ersten Monat fallen sie stärker, zwischen 4 und 11%, in den Folgemonaten etwas schwächer – um 2 bis 5%, je nach Anlagengröße. Für die PV-Förderung gilt vom gleichen Zeitpunkt an ein Deckel, der sich in einer Übergangsphase bis Ende 2012 nur auf "große" Anlagen bezieht. Anlagen, die hauptsächlich aus in der EU gefertigten Komponenten bestehen, erhalten einen Förderbonus.

Das Conto Energia IV teilt Solarstrom-Anlagen neu in Klassen ein. Aufdach-Solarkraftwerke mit bis zu 1 MW gelten als "Kleinanlagen", die Kategorie der Großanlagen beginnt erst darüber. Solarparks auf freier Fläche gelten dagegen schon ab 200 kW Leistung als "groß".

Die Fördergrenze bezieht sich in einer Übergangsphase nur auf Großanlagen. Der Förderdeckel liegt für die Zeit von Juni 2011 bis Ende 2012 bei 580 Mio. €, was laut dem Bonner Marktforschungsunternehmen EuPD Research für ca. 2,7 GW Zubau reichen müsste. Zwischen 2013 bis 2016 stehen dann insgesamt 1,3 Mrd. € zur Verfügung – für kleine und große Anlagen zusammen. Das würde laut EuPD einen Zubau von insgesamt knapp 10 GW bedeuten, also rund 2,5 GW jährlich. Zum Vergleich: Italien hatte in 2010 mindestens 5 GW Photovoltaik installiert.

Umstritten ist eine Regelung, nach der PV-Betreiber 5% Aufschlag je kWh erhalten, wenn mindestens drei Fünftel der Aufwendungen – Installationskosten nicht eingerechnet – bei in der EU produzierenden Unternehmen angefallen sind.

Die italienischen Netzbetreiber müssen sich zudem künftig mit dem Netzanschluss beeilen. Schaffen sie es innerhalb von 30 Tagen nicht, eine fertig installierte PV-Anlage anzuschließen, müssen sie den Betreibern Kompensation zahlen.

2012 sinken die Tarife halbjährlich um 5 bis 10 €-Ct./kWh, 2013 sollen sie dann zunächst wieder ansteigen. Dafür entfallen dann aber alle anderen Zuschüsse wie Steuervorteile oder Investitionshilfen. Ab dem zweiten Halbjahr 2013 gilt dann eine flexible Degression je nach Zubau, ähnlich wie in Deutschland.


      





10.05.2011

Power-One mit neuem 300W Mikro-Wechselrichter und DC/DC Power Optimizer

Power-One, Inc. zeigt auf der Solarexpo in Verona, Italien, gleich zwei neue Highlights: den neuen 300W Mikro-Wechselrichter und den DC/DC Leistungsoptimierer. Mit dem neuen AURORA MICRO-0.3 Wechselrichter bietet Power-One eine Alternative zu den traditionellen String-Wechselrichtern für die das Unternehmen bekannt ist. Mikro-Wechselrichter werden direkt an das jeweilige Modul angeschlossen. Sie kontrollieren so die Leistung jedes einzelnen Solarpanels individuell und optimieren sie. Das zweite Produkt, der AURORA OPTI-0.3 Power Optimizer, wird ebenfalls direkt am Modul installiert und erhöht dessen Energieausbeute.

Mikro-Wechselrichter wie der AURORA MICRO-0.3 bieten für Kunden attraktive Vorteile: Da jedes Modul mit seinem eigenen Mikro-Wechselrichter ausgestattet ist, profitiert das einzelne Solarpanel von einem eigenen MPPT, der die optimale Leistungskurve für die individuellen Bedingungen errechnet. Dadurch lassen sich nicht nur Effizienzverluste minimieren, sondern es kann auch jedes Modul einzeln überwachen. Gleichzeitig ermöglichen Mikro-Wechselrichter eine einfache Erweiterung der Anlage, da weder die Größe der Reihenschaltung noch die Anordnung der einzelnen Module verändert werden muss.

Der neue Power-One Mikro-Wechselrichter zeichnet sich darüber hinaus durch einen hohen Wirkungsgrad von bis zu 95,5 Prozent, ein widerstandsfähiges, wetterfestes Gehäuse sowie eine HF Isolation aus. Dadurch eignet sich das Gerät für jede Art von Anwendung, bei der die Eingangsanschlüsse geerdet werden müssen. Elektrolytfreie Kondensatoren erhöhen die Lebensdauer und Zuverlässigkeit des Produktes zusätzlich. Da jedes Paket bereits über einen proprietären, kabellosen Kommunikations-Hub sowie eine Netzschnittstelle verfügt, lässt sich die Einheit einfach installieren. Bis zu zehn Mikro-Wechselrichter können zu einem String verknüpfen werden.

Ertragsoptimierer wie der AURORA OPTI-0.3 sind die ideale Ergänzung für alle AURORA Wechselrichter von Power-One, da sie die Leistungsausbeute eines jeden Moduls in einem Feld optimieren. Solarmodule werden normalerweise seriell angeordnet. Wird ein Modul in seiner Funktionalität beeinträchtigt, reduziert sich bei dieser Anordnung der Energieertrag der gesamten Installation entsprechend. Dieser Effekt kann durch Ertragsoptimierer deutlich reduziert werden. Der AURORA OPTI-0.3 nutzt Gleichstrom-Technologie, um den Ertrag jedes einzelnen Moduls innerhalb eines Strings zu maximieren, indem die Spannung für die spezifischen Wetterbedingungen optimiert wird.

Darüber hinaus hilft das Gerät Ausfälle durch eine teilweise oder temporäre Verschattung oder eine schlechte Modulanordnung zu minimieren. Die Daten jedes einzelnen Moduls können durch einen Kommunikations-Hub kabellos übermittelt werden, der im Lieferumfang enthalten ist. Dies hilft Installateuren dabei, möglichst große Installationen zu erstellen und erhöht den Return on Investment (ROI). Zudem erzielt der AURORA OPTI-0.3 Wirkungsgrade von bis zu 99,5 Prozent und verfügt über einen Maximium Power Point Tracker (MPPT) sowie eine temperaturbeständige Bauweise.


„Mit diesen beiden neuen Produkten bieten wir unseren Kunden etwas völlig Neues“, erklärt Paolo Casini, Vice President, Product Marketing von Power-One. „Sowohl der Mikro-Wechselrichter als auch der Power Optimizer wurden entwickelt, um eine maximale Energieausbeute bei Anlagen zu garantieren, die mit schwierigen Bedingungen zu kämpfen haben. Dies können Installationen sein, die teilweise oder vorübergehend verschattet sind oder bei denen die Module schlecht zusammengestellt wurden. Darüber hinaus ist der MICRO-0.3 die perfekte Wahl für Kunden, die die Größe ihrer Anlage einfach erweitern möchten.“

Geplant ist die Produktion der Artikel für 2012, Ende 2011 können wir weitere Auskünfte wie Preis und Verfügbarkeit geben.

Bei Fragen oder Wünschen erreichen Sie Ihr Ansprechpartner unter:

Telefon Nr. 07662-935420





05.05.2011

Überprüfung und Wartung von Photovoltaikanlagen erleichtert - durch die Solar Inverter Service Software von DELTA

Delta Energy Systems (Germany) GmbH bietet - als erster Wechselrichterhersteller - Installateuren eine völlig neue und effiziente Möglichkeit Photovoltaikanlagen zu überprüfen und Wechselrichter Parameter zu konfigurieren. Die neue Solar Inverter Service Software ermöglicht dem Benutzer den Zugang zu umfangreichen und detaillierten Daten und System Parametern.
 

Die Software ermöglicht dem Installateur Einstellungen anzupassen und Firmware Upgrades durchzuführen neben der Unterstützung hinsichtlich der Fehlerquellensuche, wie z. B. Über- oder Unterspannung – ohne das Gerät zu öffnen. Der Fehlerspeicher jedes Inverters kann ausgelesen und gespeichert werden – dies erleichtert die Wartung sowie den Serviceeinsatz vor Ort erheblich. Desweiteren können detaillierte Informationen überprüft und angepasst werden, beispielsweise die Grund- oder Erdungseinstellungen der Anlage.

Die Service Software wird innerhalb eines Kits angeboten, bestehend aus einem kundenspezifischen Delta RS485 Kabel und einem USB/RS485 Adapter. Das Kit können Sie über uns erhalten und die dazugehörige Software kann kostenlos von der Unternehmenswebsite unter http://www.solar-inverter.com/eu/en/474.htm heruntergeladen werden. Sie ist kompatibel mit Windows 2000, Windows XP, Windows Vista sowie Windows 7. Die Anwendung ist sehr einfach: Ein Wechselrichter der Photvoltaikanlage wird über die RS485 Schnittstelle mit dem Delta RS485 Kabel und Adapter verbunden. Der Adapter wird mit der USB Schnittstelle eines Computers oder Notebooks verbunden und anschließend kann die Software gestartet werden und der Installateur ist in der Lage die komplette Anlage zu prüfen. Über die RS458 Schnittstelle ist der Zugang zu jedem Controller möglich. Das Solar Inverter Service Kit ist daher ein ideales Werkzeug für die professionelle Installation der SOLIVIA Solar Inverter von Delta.





03.05.2011

DELTA verlängert die Standardgarantie der SOLIVIA Solar Inverter

Delta Energy Systems (Germany) GmbH verlängert die Standardgarantie für alle Europäischen SOLIVIA String Inverter Modelle von fünf auf zehn Jahre. Die Verlängerung ist ab dem 1. Mai möglich – als Referenzdatum gilt das Rechnungsdatum des Endkunden. Eine Standardgarantie von fünf Jahren bleibt bestehen für die SOLIVIA CM und CS Zentral Inverter Produktlinien.
 

Der Endkunde kann die Garantieverlängerung beantragen – notwendig hierfür ist der Rechnungsbeleg sowie die Registrierung. Wenden Sie sich hierzu an uns, wir helfen Ihnen gerne weiter. Im Falle, dass sich der Endkunde nicht registriert, gilt automatisch eine Garantielaufzeit von 5 Jahren.

Delta bietet den Kunden eine verlängerte Garantie aufgrund der hohen Produktqualität und stärkt somit das Vertrauen in die SOLIVIA Solar Inverter. “Eine Photovoltaikanlage ist eine kostenintensive Investition, viele Einspeisevergütungen werden für eine Laufzeit von bis zu 20 Jahren festgesetzt”,  sagt Andreas Schmidt, Head of Marketing, “Unsere SOLIVIA Solar Inverter sind funktionell zuverlässig und länger als 20 Jahre einsatzfähig.“





21.03.2011

Neue Jobs online

Aktuell hat die Solemio 2 Stellen anzubieten.

hier gelangen Sie auf die Jobseite





10.03.2011

Einigung über Anpassung der Förderung für 2011

Übereinstimmung zwischen Bundesumweltminister und Solarbranche zu weiterem Ausbau der Solarstromtechnologie in Deutschland.


Bundesumweltminister Norbert Röttgen und der Bundesverband Solarwirtschaft e.V. (BSW-Solar) haben sich auf eine Vorziehung der Förderkürzung für Solarstrom geeinigt. Diese ermöglicht den weiteren Ausbau der Photovoltaik in Deutschland. Dabei geht es darum, einerseits einen ausreichend großen Binnenmarkt zu sichern, der Photovoltaik-Unternehmen in Deutschland genügend Investitionsspielräume bietet. Andererseits darf der Markt in den nächsten Jahren nicht zu schnell wachsen, um die technische Realisierbarkeit zu ermöglichen und die notwendigen Investitionen für den Umbau des Energiesystems hin zur einer dezentralen Energieversorgung mit Erneuerbaren Energien in einem vertretbaren Rahmen zu halten. Röttgen stellte im Rahmen der Bundespressekonferenz die Übereinkunft gemeinsam mit dem BSW-Solar vor.

Zielsetzung der Branche beim weiteren Ausbau der Photovoltaik ist es, den Anteil der Solarenergie am deutschen Strom-Mix von derzeit rund zwei Prozent bis 2020 auf mindestens zehn Prozent auszubauen und zugleich die Kosten in diesem Zeitraum mindestens zu halbieren.

Zwischen Bundesumweltminister Norbert Röttgen und dem BSW-Solar besteht Übereinstimmung, dass die Solarenergie in Deutschland weiter ausgebaut und schnellstmöglich in die Wettbewerbsfähigkeit mit konventionellen Energien überführt werden soll.

Die Marktentwicklung für 2011 lässt sich nicht genau vorhersehen. Die Möglichkeit zur Kostensenkung und Förderdegression ist aber wesentlich von der neu installierten Photovoltaikleistung abhängig: Durch gezielte Technologieentwicklung und zunehmende Massenfertigung bei wachsender weltweiter Nachfrage können sogenannte Skaleneffekte erzielt, die Produktionskosten gesenkt und damit die Kosten für Photovoltaik-Anlagen weiter reduziert werden. Diese Preisbildungseffekte werden im Erneuerbaren-Energien-Gesetz (EEG) für die Bestimmung der Förderhöhe durch einen flexiblen Anpassungsmechanismus berücksichtigt. Dieser sorgt dafür, dass die Förderung bei stärkerem Photovoltaik-Marktwachstum schneller reduziert wird, bei einem Marktrückgang langsamer.

Der BSW-Solar stimmt mit dem Bundesumweltminister darin überein, diesen Steuerungsmechanismus beizubehalten und die Förderhöhen bei einem zu starken Wachstum des deutschen Photovoltaik-Marktes bereits zur Jahresmitte 2011 erneut anzupassen.
 
Konkret ist vorgesehen, im Falle eines sehr stark wachsenden Zubaus von Photovoltaik-Anlagen im Frühjahr dieses Jahres einen Teil der ursprünglich erst für den Jahresanfang 2012 vorgesehenen Reduzierung der Fördersätze auf den 1. Juli 2011 vorzuziehen. Diese vorgezogene Reduzierung kann je nach Höhe des Marktwachstums 3 bis 15 Prozent betragen. Berechnungsgrundlage dieser Vorziehung ist die Entwicklung der Photovoltaik-Binnennachfrage in den Monaten März bis Mai 2011, die durch die Bundesnetzagentur ermittelt wird. Sollte sich der Markt allerdings abkühlen und die Hochrechnung ein Marktwachstum für das Gesamtjahr 2011 von weniger als 3,5 GWp erwarten lassen, erfolgt die nächste Anpassung der Fördersätze wie bislang vorgesehen erst zum Jahresanfang 2012.


„Das Vorziehen der flexiblen Anteile stellt die Photovoltaik-Branche vor die ambitionierte Aufgabe, in sehr kurzer Zeit noch weiter Kosten zu reduzieren, damit die Systempreise von Photovoltaik-Anlagen für Verbraucher attraktiv bleiben. Die Einführung einer starren Mengenbegrenzung des Marktes konnte mit dieser Einigung auf eine flexible Förderanpassung vermieden werden. Denn eine starre Mengenbegrenzung setzt nicht nur wettbewerbliche Marktmechanismen außer Kraft, sondern wäre auch kontraproduktiv für die Erreichung des Ziels der weiteren Preisreduktion bei Photovoltaik-Anlagen.

Quelle: BSW-Solar




25.02.2011

Solar-Fabrik AG erweitert Produktgarantie für Premium-Module auf 12 Jahre

Die Solar-Fabrik AG, Premium-Hersteller von Solarmodulen „made in Germany“, erweitert die Produktgarantie für Premium-Module auf 12 Jahre. Die Garantie gilt für alle Module, die ab dem 15.2.2011 ausgeliefert werden.
„15 Jahre Erfahrung, intensive Qualitätstests und die Langzeitbeobachtung der bereits installierten Solar-Fabrik-Anlagen ermöglichen es, nun eine 12jährige Produktgarantie zuzusagen und damit weit über die gesetzlichen Vorgaben hinauszugehen,“ betont Karl-Heinz Dernbecher, Vertriebsdirektor der Solar-Fabrik AG. „Damit unterstreichen wir unseren Anspruch, den Kunden und Investoren höchste Qualität und höchste Sicherheit zu bieten.“

Neben der erweiterten Produktgarantie gilt weiterhin eine Leistungsgarantie von 25 Jahren. Hier sagt die Solar-Fabrik für die Dauer der ersten 10 Jahre eine Modulleistung von mindestens 90% der angegebenen Leistung zu, für die Dauer von 25 Jahren gelten mindestens 80%. Regelmäßige Ertragsuntersuchungen der Solar-Fabrik-Anlagen durch das Fraunhofer Institut für Solare Energiesysteme belegen die außerordentlich hohen Erträge der Anlagen.





23.02.2011

Solemio auf der Messe G.E.T. in Freiburg

Als Standpartner der Delta Energy Systems freuen wir uns auf einen Besuch von Ihnen.  Stand 3. 3. 34

Gerne reservieren wir Ihnen auch einen persönlichen Gesprächstermin. Ihren Terminwunsch richten Sie bitte an:


Werner Huber
Tel:    +49 7662 93542 12
Fax:   +49 7662 93542 22
Mail:  w.huber@solemio.de





22.02.2011

Cashback-Aktion für Delta Inverter

Gemeinsam mit unserem Wechselrichterlieferant Delta Energy Systems, startet Solemio zum Jahresanfang eine Rückvergütungsaktion. Gegen Vorlage eines Gutscheins erstattet Delta beim Kauf eines SOLIVIA CM 100 Zentral Inverters 1.500, - Euro zurück. Von der attraktiven Cashback-Aktion können Solemio-Kunden noch bis März 2011 profitieren.

Ansprechpartner:
Oliver Gebhardt
Tel:     +49 7662 93542 14
Fax:    +49 7662 93542 22
eMail: o.gebhardt@solemio.de





12.01.2011

Flexible Förderanpassung 2011

Im Falle eines sehr stark wachsenden Zubaus von Photovoltaik-Anlagen im Frühjahr 2011 wird ein Teil der ursprünglich erst für den Jahresanfang 2012 vorgesehenen Reduzierung der Fördersätze auf den 1. Juli 2011 vorgezogen. Diese vorgezogene Reduzierung kann je nach Höhe des Marktwachstums 0 bis 15 Prozent betragen.



      




26.10.2010

Eigenverbrauch wird immer wichtiger

Tatsache ist, dass der Eigenverbrauch zu einem wichtigen Kriterium
für die Planung und Auslegung von Solarstromanlagen geworden ist,
und einen wesentlichen Einfluss auf ihre Rendite hat.

Dabei ist in der Renditeberechnung nicht mehr alleine die
Einspeisevergütung zu berücksichtigen, sondern auch der Strompreis
für die nächsten 20 Jahre. Mit einem hohen Eigenverbrauch von
Solarstrom lässt sich der Strompreis für diesen Anteil heute schon
für die nächsten 20 Jahre fixieren.

Nutzbar ist die Direktverbrauchsregelung nahezu für jeden: Je nach
Anlagenleistung und Zahl der Haushaltsmitglieder liegt bereits die
“natürliche”Direktverbrauchsquote zwischen 20% und 40%.

Durch Änderungen im Verbrauchsverhalten oder die Nutzung bereits
vorhandener Schaltfunktionen ist dieser Wert noch um bis zu 10%
steigerbar. Einen weiteren Beitrag kann das automatische Schalten
von Verbrauchern durch ein intelligentes Energiemanagement leisten,
sofern es neben der Erzeugungsleistung auch den aktuellen
Verbrauch berücksichtigt.




24.08.2010

Nachhaltigkeit

Sonnenenergie ist einfach zu nutzen. Von allen erneuerbaren Energien ist sie zugleich die energiereichste. Schon ein kleiner Bruchteil der auf die Erde treffender Lichtenergie reicht aus, den Weltenergiebedarf zu decken. Und das was zumindest die Energieprimärkosten betrifft - zum Nulltarif. 

Sonnenenergie kostet nichts